Die Sache ist ja die, dass es so viele Sachen sind.

I’m the ghost in the back of your head.

Bitte gehen Sie hierher, schauen Sie sich das Video im unteren Teil der Seite an und blenden Sie den Rest der Welt aus. Vielleicht lassen Sie noch ein bisschen Sturm neben sich sitzen aber sonst nichts, sonst nichts. Machen Sie dann Ihr Herz auf und warten Sie ab.

Hallo Hamburg.

Retrospektive: Februar 2010.

Gesehen
Up In The Air
Cloudy with a chance of meatballs
Plastic Planet

Festgestellt
Dass man von Hustensaft durchaus betrunken werden kann.
Es gibt Hasen in meinem Bezirk.
Ich habe Ähnlichkeit mit einem Kurzkopfgleitbeutler. Also manchmal.

Gehört
Basses Basses (SDNMT).
Joanna Newsom.
Mumford & Sons.
Gisbert zu Knyphausen.

Gemacht
Social Media Week in Berlin.
Krank gewesen.
Valentinstag zelebriert und beschlossen, dass von nun an sonntags immer Valentinstag ist. Oder zumindest oft.
Das erste Paar Kopfhörer in diesem Jahr geschrottet.
Eine Gorillamaske aufgehabt.
Im Stehen ausgerutscht.
Eine Stunde in der Sonne auf der Fensterbank gesessen.
Eine Taschenuhr gekauft.
Neuen Organspendeausweis ausgedruckt und ins Portemonaie getan.

Gelacht
Mit Arnie.
Ja.

Gelesen
Die erste Hälfte von “Paper Towns” von John Green.
Die Artikel und Beiträge in Blogs oder wo auch immer, die sich auf das Buch beziehen, die tollen E-Mails, die von Menschen kamen, die das Buch gelesen haben.

Gedacht
Danke für alles.

Lumineszenz.

Da denkt man jedes Jahr noch dran, wie das war in dem einen Winter, als man das Haus verlassen hat und nicht mehr wiederkam. Da denkt man jedes Jahr noch dran, auch weil es sich nicht mehr so anfühlt wie damals, und man nicht weiß, ob das ein Glück ist oder keins. Da denkt man jeden Winter noch dran, wie das Fenster geleuchtet hat und wie man’s nie wieder so hat leuchten sehen, weil’s immer anders leuchtet, wenn innen jemand steht und guckt, vielleicht auch nicht guckt, aber weiß. Also von dir jetzt. Da denkt man jedes Mal noch dran, wenn man über die Kreuzung geht, die damals voller Schnee war, so voll, dass er oben über den Turnschuhrand in den Turnschuh gefallen ist, dorthin, wo Platz war. Erst war es kalt und beim Laufen dann wurde es immer wärmer, nur trocken war’s noch nicht, als man zuhause ankam. Da denkt man bei jeder Bahn noch dran an der Haltestelle, die man von dem Fenster aus sehen kann, wenn man sich um die Ecke beugt, da steht man dann und kann den Blick nicht knicken und nicht in das Zimmer sehen, aber trotzdem weiß man, dass es dunkel bleibt, da braucht man keinen Schritt machen, das weiß man halt einfach.

Da denkt man jedes Jahr noch dran, wie das in dem einen Winter war, als man das Haus verlassen hat und im Sommer nochmal wiederkam und dann das Haus kurze Zeit später wieder verlassen hat und in einem anderen Winter erneut wiederkam, auch nur kurz, da kann man sich jeden Winter wieder dran erinnern, jeden Winter wieder neu, weil es einen Unterschied gemacht hat, und weil niemand was gelernt hat, auch nicht der Schnee. Denn der fällt immer noch so hoch, dass er oben in die Schuhe fällt, und der ist immer noch nass, wenn man nach Hause kommt, da denkt man jedes Jahr wieder dran, wenn man ihn sieht. Da denkt man jedes Mal dran, also dass manch einer nie aus den Sommern lernt, und man weiß nicht, ob das ein Glück ist oder keins.

Manche Sachen leuchten nur einmal, das lernt man mit der Zeit, wenigstens das, einmal und dann nie wieder, aber wenigstens wussten sie mal, wie es geht.

Weekly Melody: Confetti heart

Somebody told me…

…dass ich 1. bei Dussmann und 2. auch noch neben Herrn Rammstedt stehe. Somebody ist Inez. Wenn man malen würde, was da heute in mir drin los war, hätte man wahrscheinlich ganz viel bunten Krimskrams mit ein paar Comicgeräuschen gekritzelt. Und kleine Herzen an den Rand.

Illustrative & Alfa Romeo Art Print Collection

Carmi hat Autos gemalt. Ich hab mit Autos ja nicht viel am Hut, dafür mit Carmi umso mehr. Deswegen könnt ihr euch ihre Arbeit inmitten von vielen anderen Autobildern hier noch einmal anschauen.

Yes, maybe.

Letzte Woche war ich für ihn die Königin von England. Heute überreicht mir der Postbote ein Paket mit den Worten: “Maybe this is a penguin” und lächelt sein zahnlückiges Lächeln. Ich zucke mit den Schultern, er vollführt beim Abgang beinahe eine Pirouette, jedenfalls dreht er sich einmal auf den Versen, bevor er den Hausflur in Richtung Fahrstuhl hinunter tänzelt. Wie er das gemacht hat, weiß ich nicht, denn auf Teppichboden funktioniert das eigentlich nicht, ich probiere es auf Socken ebenfalls kurz, als er schon im Fahrstuhl ist. Ich möchte nur noch Pakete von ihm zugestellt bekommen, weil er macht, dass man sich freut, er könnte auch einen Eimer Ohrstäbchen bringen und man wäre immer noch gut gelaunt. Und später, als ich die neuen Kopfhörer aufsetze, wünsche ich mir, er hätte recht gehabt.

Eine Stunde Sonnenlicht.

Und hier ist ab heute alles ein bisschen anders und neu. Anders und neu, weil auch alles drumrum ein bisschen anders und neu ist, denn das Buch steht ab heute in den Läden. Ich bin ja dafür, dass alle, die es erkennen oder irgendwo liegen sehen, kleine bunte Zettel mit Notizen zwischen die Seiten legen für diejenigen, die es dann vielleicht später einmal durchblättern, und die dann vielleicht auch einen Zettel hinterlassen. Bunte Miniseiten zwischen weißen Nichtganzsominiseiten, das wär was.

Last night a robot saved my life.

Eigentlich braucht jeder so einen Kaossilator, denn damit wird es ein bisschen so wie in “Absolute Giganten”, man hat seinen Soundtrack immer dabei, und mit ein bisschen Fingerspiel passt sich alles an und du bist dein ganz eigenes pling plong. Es springt dann auch, wann immer du willst.