For not to forget.

Liz hat es verfasst, und zwar am 9. Juli 2008 um genau 12:15
Kategorie : Moi | 1 Kommentare

Liz hat es verfasst, und zwar am 9. Juli 2008 um genau 12:15
Kategorie : Moi | 1 Kommentare

Aus einem fahrenden Zug springen. An den großen Wasserfällen stehen. In einen Vulkan spucken. Fließend Spanisch sprechen. Ein Nordlicht sehen. Eine Frau küssen. Ein Iglu bauen. Ohne Gänsehaut Schnaps trinken. Tauchen gehen. Einen Olli stehen. Das Buch in der Hand halten. Ein Duett mit Matt Berninger singen. Surfen. Auf den Roque hoch laufen. Mich mit einem Elefanten abklatschen. Eine Rede halten. Meine Ungeduld abschaffen. Kopfstand können. Ein Gedicht auswendig lernen. Ein Kind bekommen. Mit geschlossenen Augen das Ziel aussuchen und sofort losfahren. Aus zehn Metern ins Meer springen. Jemanden retten. Eine Stunde im schnellen Tempo durchlaufen. Selber Autofahren. Ein Lied widmen. Stagediven. Ein Stück auf dem Klavier spielen können. Heiraten. Nach Wien fahren. Jemanden am anderen Ende der Welt wiedersehen. Den Vibrationsalarm an der Uhr ausschalten. Eine Platte aufnehmen. Eine Etagentorte backen. Ein Kleid nähen. Weinen vor Glück. Briefe schreiben an alle, die mir wichtig sind oder einmal waren. In einem Doppeldeckersegelflugzeug fliegen. Eine Sektpyramide aufgießen. Einen Grundstein legen. Transsibirische Eisenbahn fahren. Meine Leberflecke zählen lassen von einem, der sie sich merkt. Meinen Großvater im Eisessen schlagen.
Liz hat es verfasst, und zwar am 23. Juni 2008 um genau 23:33
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Und dann lag da das Blatt Papier vor einem, von dem man geredet hat, seit man schreiben kann. Und just in diesem Moment zucken all die kleinen Vergangenheiten auf einmal im Kopf, die Momente, in denen man so lapidar und dennoch euphorisch vor sich hin geträumt hat, alles weit weg, alles irgendwann. Und dann ist das Irgendwann plötzlich da, die Hand lässt sich verunsichern und man fragt sich ja doch, ob man sich pathetische Mühe geben sollte, wenn man dieses Mal seinen Namen schreibt. Die Coolness aber hat Ferien und am Ende wird doch nur unsouverän der Name gekrakelt. Auf der Sparkassenkarte sieht das schöner aus. Und anders als erwartet ist die Lautstärke der Euphorie, sie brüllt nicht und tanzt nicht auf der Kreuzung, aber sie ist da, hat sich festgekrallt in der Schulter, flüstert ganz deutlich und man kann sie hören, wenn man am Abend auf dem Balkon steht und die Sonne untergehen sieht, den Himmel in Aquarell und es nicht fassen kann. Das ist alles echt und passiert.
Liz hat es verfasst, und zwar am 18. Juni 2008 um genau 9:24
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Es wäre ein Berg direkt vor der Nase. Und am Fuße des Berges wäre ein Meer. Menschen wären zahlreich einfach gar nicht vorhanden. Dafür allerdings ein kleines Haus dazu mit Veranda, einer Kanne Pfefferminzwasser, vielen Haufen Ruhe und einer weißen Wand. Dazu käme ein funktionierender Drucker, der das Papier so ausdruckt, dass die Rückseite klebt und man die beschriebenen Papiere an die Wand pappen könnte. Und keines fiele ab. Wenn dann noch eine Schale reifer Erdbeeren mit Milch neben mir stünde, könnte ich wohl oder übel behaupten: So kann ich arbeiten.
Stattdessen dreht die Stadt mit Vollgas am Rad. Aber auch das ist nichts neues.
Liz hat es verfasst, und zwar am 6. Juni 2008 um genau 11:31
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Eigentlich ist das Datum egal, wir werden immer in diesem Auto sitzen, wir werden uns immer ein bisschen seltsam fühlen beim Gedanken daran, uns in die Zeitleiste einer Familie hinein zu malen, die so weit weg lebt von uns - nur 200km und doch irgendwie mehr. Es werden auch immer Windräder an uns vorbeifliegen, wenn die Gespräche aufkommen darüber. Wir brauchen nicht einmal reden. Im Kopf spulen sich die institutionalisierten Neurosen ab - immer erst, wenn man geht - und wer sich wie verändert hat, wir gehen Mensch für Mensch durch und ordnen ihn neu ein. Und wir, die wegfahren, halten die Stimmung wie einen Sonnenstich - den Druck im Kopf und dass man erst abends merkt, wie es in den Schläfen pocht. Und auch, wenn man alle Anwesenden über Jahre nicht gesehen hat (vier Jahre habe ich gefehlt), man trägt sie immer noch so wie die weißen Stellen am Abend auf der gebräunten Haut vor dem Spiegel. Das sind immer noch wir, das Aufwachsen, die Verästelung nach oben und die Wurzel nach unten, der Hintergrund. Aber wir fahren wieder in die große Stadt, die sich uns zu eigen gemacht hat, die uns festhält, weil wir es nicht anders kennen - dort, wo die Familie Idylle hat und einen Rapsfeldausblick jeden Abend, schreit es “Ferien!” in uns. Wir halten die Hände über den Mund und atmen tief ein und aus, wenn es niemand sieht. Setzen Sonnenbrillen auf.
Eigentlich ist das Datum egal. Es fühlt sich immer seltsam an, die Ankunft und die Abfahrt, der Abgleich und die Fremdheit, die neuen Gesichter und die älteren - das ist uns alles angeboren. Und wenn man uns nach Berlin fragt, nach den Dingen und dem dazugehörigen Fluss, müssen wir immer erst einen Moment überlegen - was erzählen wir, was passt hierher? Und immer werden uns auf der Autobahn Sätze einfallen, die wir nicht gesagt haben, die noch in der Luft stehen. Wir werden den Funkturm von weitem im Dunkeln blinken sehen und ihn hinter uns lassen, den Schlüssel suchen, am Haus hinaufschauen und seufzen. Unwissend, warum. Aber man kämpft ja mittlerweile schon prophylaktisch. Auch daran wird sich nichts ändern.
Liz hat es verfasst, und zwar am 12. Mai 2008 um genau 18:41
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Manchmal fühlt es sich an wie ein Gerinsel im Kopf, das leise Vergessen, das sich verflüchtigende Gefühl der Wahrnehmung, wenn die Ränder verschwimmen, die scharfen Konturen einfach immer weicher gezeichnet werden, um sich irgendwann komplett mit dem Rest zu vermischen. Manchmal fühlt es sich an wie ein Nagel im Kopf, der dort eingeschlagen wurde, wo man das Kreuz gemacht hat, haargenau quasi. Der ein bisschen zu tief ging allerdings, ein bisschen zu weit im tiefen Schwung, ein bisschen zu fest.
Und wenn man dann den Kopf unter die große Maschine legt, unter die tägliche Betrachtung von allen Seiten. Wenn man dann Experten fragt und die schütteln mit dem Kopf, dann ist es Zeit mit den Händen zu knacken, obwohl das noch nie funktioniert hat, dann kannst du auf der kleinen Papierserviette eine Zeichnung mit Kugelschreiber anfertigen, kannst dir selbst beim An-der-Kreuzung-stehen zugucken, vielleicht mit einem abgerutschten Fuß, denn der Tisch ist glatt. Du kannst dir die Pfeile über die Serviette hinaus auf das braune Plastik malen, die Linie immer weiter bis zur Kante. Manchmal muss man noch fester auf den Punkt drücken, damit er nicht mehr weh tut.
Wenn dich dann alle ansehen, aber niemand mehr etwas sagt, wenn der Punkt im Kopf hämmert, dann ist es Zeit zu gehen, die Konturen des Herzens wieder zu schärfen, indem man es einmal mehr einem Abschied aussetzt, um nicht jegliche Form zu verlieren, nicht jeden Sinn für all das. Und ich weiß, dass sie aufatmen werden und ein Häkchen machen auf einem Klemmbrett. Ich weiß, dass sie mich stolz ansehen werden, wenn ich das nächste Mal komme wegen eines Schnupfens und mir auf die Schulter klopfen. Ich bin froh, dass sie das tun, denn ich selbst kann das noch nicht, gut sein im Gehen.
Liz hat es verfasst, und zwar am 4. Mai 2008 um genau 17:20
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Da war er wieder, in der Straßenbahn. Dieser kleine Moment, in dem man ahnt, was passieren wird. In dem sich die innere Architektur darauf einstellt, in Beschlag genommen zu werden und etwas aushalten zu müssen. Das simple Zählen der Tage, die stille Vorbereitung und das Gefühl, dass es nicht das erste Mal ist. Wenn du dich anschnallst und dich nichts und niemand mehr ablenkt, wenn deine Sozialisation durch Bücher und Filme und Musik dich dazu bringt, dieser Situation, der Stimme des Kapitäns, dem Blick aus dem Fenster, dem Geräusch der Motoren etwas abzugewinnen. Und während du sitzt und schaust und Mr. Shuffle sich mal wieder wichtig machen will und genau diesen Song spielt, dann weißt du, es hat dich erneut.
Was, wenn. Man sich entschließen würde, nicht zurückzukehren. Die Grenzlinien neu zu ziehen. Die Prioritäten falsch sind. Man sich schon längst verlaufen hat. Etwas passiert. Nichts passiert. Man zurückkommt und nichts hat sich verändert. Man zurückkommt und alles hat sich verändert. Das bisschen den Unterschied macht. Man sich neu justiert. Die Uhrzeit vergisst. Die Sprache verlernt. Den Regeln nicht folgt. Die Regeln nicht kennt. Neue macht. Man sich selbst ausgesetzt ist. Schonunglos. Nur du.
Liz hat es verfasst, und zwar am 18. April 2008 um genau 16:11
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Ich habe es gehasst. Ich habe es mit aller Leidenschaft und wirklich von Herzen gehasst, in diesen Kindergarten gehen zu müssen. Ich habe es so sehr gehasst, dass ich – auch wenn ich nur fünf Jahre Osten am eigenen Leib mitbekommen habe – immer noch aufstampfen und losgockeln will, wenn mir einer mit Sprüchen kommt wie „Damals war´s ja doch besser“ oder „So schlecht hatten wir es ja auch nicht“ oder „Wenigstens gab es Arbeit“.
Arbeit für runzelige Kindergärtnerinnen, die darin bestand, den Kindern unter ihrer Obhut vor jedem Mittagessen zu befehlen, die Arme vor dem Körper zu verschränken. Der eine Arm musste dabei akkurat parallel zur Tischkante liegen, zwischen den Fingern durfte kein Zwischenraum sein, das wurde sonst von den schwitzigen, beringten Frauenhänden sofort barsch korrigiert. Die rechte Hand musste zum Mund geführt und der Finger vor dem Mund so gehalten werden, wie man es macht, wenn man mit einem leiselauten Psssst Ruhe ankündigt. Nur, dass wir nichts anzukündigen oder auch nur irgendein Geräusch zu machen hatten. Unsere Aufgabe bestand einzig und allein darin, eine Stunde in dieser Haltung zu verharren, während vor uns das Geschirr auf den Tisch und das Essen verteilt wurde.
Es musste aufgegessen werden. Alles. Bis auf den letzten Rest. Danach brachte jedes Kind seinen Teller zu dem Tablett, neben dem ein rotes Eimerchen stand, zu dem uns irgendwann einmal erklärt wurde, es sei für die Resteentsorgung bestimmt. Wer sich jedoch jemals erlaubte, auch nur in die Richtung des Eimers zu schauen oder gar den Teller dorthin zu bewegen – sei es auch nur aus Versehen -, wurde mit einem lauten Schrei davon abgehalten. Befand sich noch etwas Speckrest oder sonst was ekliges auf dem Plastikgeschirr, hatte man so lange davor zu sitzen, bis es einem zu dumm wurde und man es mit allergrößter Kinderkraft schaffte, das Wasauchimmer doch noch hinunter zu würgen. Ich konnte das nicht. Ich gehörte aus Versehen und völlig unbeabsichtig zu den Rebellen. Außerdem hatte ich einen erlesenen Geschmack. Also stopfte ich mir aus Angst vor dem erbarmungslosen Schrei („Wer hat hier was in den Eimer geworfen?“) und der Strafe (man musste bei Benutzung des Eimers seinen Mittagsschlaf im Bad neben den Kindertoiletten, die damals NATÜRLICH keine Türen hatten, halten) – ich stopfte mir also die Einzelteile des Essen, die ich nicht hinunterbrachte, in die Hosentaschen. Teller leer, Problem gelöst. An den Blick meiner Mutter am Abend beim Ausziehen kann ich mich nicht mehr erinnern.
Und die Kinder, die nicht auf die Idee kamen, kleinteiliges in allerlei Taschen der Klamotte verschwinden zu lassen – ich gebe zu, bei Suppe wurde es jedes Mal schwierig -, die sich vielleicht wirklich daran versuchten, das Essen zu essen und sich dann übergaben, die wurden erneut vor den Teller gesetzt, auf dem sich nun Erbrochenes neben Erkochtem befand. Und sollten essen. Oder sie saßen halt stundenlang vor der Tür des Spielraumes. Konnte man sich selber und ganz allein aussuchen. Prima, diese Wahlfreiheit.
Meinem unglaublich sensiblen Geschmack ist es auch zu verdanken, dass meiner Mutter der Besuch bei einem Psychologen ans Herz gelegt wurde, ja, man habe sogar schon mit der Kindergartenleitung darüber gesprochen, das Kind sei eindeutig zu verhätschelt und habe schlechten Einfluss auf die anderen, denn es maße sich an, Apfelstücke mit Schale nicht ohne Protest zu verspeisen. Dies sei ein Angriff auf die Erziehungsgrundsätze der Republik, das ginge nicht. Man wolle außerdem eine schriftliche Bestätigung des Arztbesuches im Kindergarten vorliegen haben. Und das Kind sehe wohl seine Mutter zu oft, es müsse doch auf die Welt vorbereitet werden. Zu der Zeit bekam ich meine Mutter morgens nach dem Aufstehen um halb sechs ungefähr eine Stunde bis zum Kindergarten, zwei drei Stunden von Kindergarten bis zum Bett und am Wochenende zu Gesicht.
Bestimmt wurde auch, womit man seine Zeit im Kindergarten zu verbringen habe. Ich war ein Kind, das Zöpfe, Röcke und Mädchenkram nicht so richtig leiden konnte. Meine besten Freunde waren immer Jungs, meine Frisuren passten dazu, ich konnte mich später in der Schule dann geradeso für einen schräg vom Kopf abstehenden Minizopf erwärmen. Das war´s dann aber schon. Trotzdem wurde ich jeden Morgen mit Zeigefinger und Wehemenz in die Puppenecke geschickt. Und langweilte mich. Highlight des Tages konnte sein, wenn einmal im Monat die Vertreter des Betriebes kamen, die im Kongresszentrum am Alexanderplatz hin und wieder Modenschauen abhielten. Die suchten sich dann spontan VOR dem Mittagessen ein paar Kinder raus, man wurde in einem Barkas hingekarrt, vermessen, angezogen und stolperte dann geführt von zwei Erwachsenenhänden über einen Laufsteg, wurde wieder in seine normalen Klamotten gesteckt und zurück zum Kindergarten gefahren. Alles egal, alles prima, die Fahrt im Barkas war irre aufregend, ich hätte auch in einem Elefantenkostüm drei Stunden lang auf einem Bein um den Fernsehturm hopsen können, wenn ich dabei nur den Mittagsschlaf umgangen wäre. Der bestand nämlich aus anderthalb Stunden Rückenschmerzen, weil man sich auf den Spanholzliegen nicht ohne Geräusch bewegen und nicht ohne Erlaubnis bewegen durfte. Die Hände hatten neben dem Körper über der Decke zu liegen, auch dem Kopf war kein Seitenblick erlaubt, die Augen hatten geschlossen zu sein. Ich übte mich also in frühkindlicher Schmerzvertreibung durch Meditation. Das Yoga am Nachmittag, wenn die Kindergärtnerin wieder ihre Kopfschmerzen bekam, und wir - dieses mal mit hinter dem Stuhl verschränkten Armen - den Mund zu halten hatten. Man lernt sehr gut und ausdauernd, Lachen und Kichern zu unterdrücken, wenn zwölf Vierjährige verrenkt an einem Tisch sitzen, nichts sagen dürfen und sich nebenan die Erzieherin ins Nirwana seufzt.
Damals wusste ich nichts von meinem Onkel, dem Robin Hood des Kindergartens, sonst hätte ich ihn wahrscheinlich versucht, ihm nachzueifern. Er tat das Einzige, was man eigentlich nur tun kann, wenn einen drei Kindergärtnerinnen dazu zwingen wollen, von der Suppe zu essen, bei dem einen schon allein vom Geruch der Würgereiz überkommt. Zwei Damen waren damit beschäftigt ihn festzuhalten, eine Dritte kümmerte sich um den mit Suppe beladenen Löffel. Aber jeder, der Kinder hat, weiß, wie flink diese sein können. Der kleine Herr Onkel schnappte sich also den Löffel und schlug diesen mit voller Wucht in den Suppenteller. Im Anschluss rutschte er auf Knien und mit ausgefahrener Schmolllippe aus dem Raum. Die innere Haltung zu bewahren war auch das Einzige, was wir damals wirklich gelernt haben.
Was der kleine Ausbruch meines Onkels für die Stasi-Akte der Familie bedeutete, ist dann wieder eine ganz andere Geschichte.
Liz hat es verfasst, und zwar am 16. April 2008 um genau 16:51
Kategorie : Blicke, Moi | 10 Kommentare

Fast wäre es zwischen die Seiten gerutscht, aber es hält sich noch ganz gut. Ich weiß noch nicht mehr darüber als ein paar geschichtliche Grundzüge aus Wikipedia, ein paar Nachrichten aus dem Radio in den letzten paar Wochen, ich weiß nicht, wie es wirklich aussieht und nicht auf ein paar Fotos aus dem Netz. Die Open Hardware Initiative wird sich dort treffen, mit Studierenden und Hardware-Herstellern das Gespräch suchen und ich fahre mit. Schreiben und gucken, nachfragen und beobachten. Zehn Tage am anderen Ende der Welt. Ich kann keine Schriftzeichen lesen und nicht einen Brocken Chinesisch sprechen. Am Samstagmorgen geht es los. Nach Taiwan.
Liz hat es verfasst, und zwar am 14. April 2008 um genau 9:34
Kategorie : Moi | 11 Kommentare

Ich bin durch. Kaputt, platt, zermatscht, heiser, müde. Die letzten drei Tage waren anstrengend, aber ich erzähle jetzt nicht noch einmal, wie ich alles fand, denn das steht schon hier und da. Habe übrigens ab heute einen Host-Bereich bei Radio FM4 in meiner Rolle des Mädchens in Berlin. Vor meinem gefühlt unglaublich analogen Wochenende kommen nun langsam Endorphine an und ein Ruhegefühl, weil sich Dinge entwickeln und noch ein paar Quäntchen Glück benötigt werden und sich dann alles fügt. Und in meinem Kopf singt einer: “Tu das, was du am besten kannst.” Aber nun bin ich mal raus. Mit einem Blick auf Tulpen und vor allem: mein Bett. Das wird nie digital funktionieren zum Glück.
Liz hat es verfasst, und zwar am 4. April 2008 um genau 19:44
Kategorie : Moi | 2 Kommentare
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