
Das letzte Jahr hat sich überschlagen, ich erinnere mich, wie ich am Ende von 2010 ganz außer Puste war und völlig geplättet von all den guten Dingen, die in einer Geschwindigkeit passiert sind, in der sonst nur Teilchen irgendwelche irren Sachen machen, herumfliegen, Licht sind und all das. Am Ende ist mein Leben ziemlich gerast, und meist ist es so, dass man sich nach Anstrengungen des Tachos etwas ausruhen muss, vor allem, wenn dann noch Dinge passieren, also während man eigentlich schon auf die Bremse tritt, die versuchen, einen aus der Bahn zu werfen wie ein Reh auf der Straße. Und jetzt ist 2011 beinahe vorbei und ich habe überall Dreck und Staub und Schmiere und Schweiß vom Herumbasteln, von all der Fitzelei, der Justierung und den Kraftakten, die es benötigt, um lockere Schrauben festzudrehen, Teile auszutauschen und die wichtigen Achsen einer Inventur zu unterziehen. Aber das ist wie beim Joggen, erst denkt man “Larifari”, dann wird’s anstrengend und die ersten Tropfen tauchen auf der Stirn auf, dann hat man keine Lust, dann ziept und brennt es fies und wenn man den Punkt überschritten hat, wird es ziemlich gut und geht wie von allein. Gleich ist es geschafft, ich kann’s schon sehen.
Und wer für manche Dinge auch eine Tabelle zum Loslegen braucht, ein Papier für Kreuze und Kringel, irgendeinen Grund anzuhalten oder loszugehen, dem sei der Mädchenkalender von Martina ganz nah ans Herz gelegt. Hier drüben verlosen wir bis Mittwoch ein Exemplar. Die Jungs folgen dann am Anfang Dezember, habe ich gehört.