Die Sache ist ja die, dass es so viele Sachen sind.

Monat: September, 2006

La Tazza

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Der Herbst hatte sich schön gemacht, die Mädchen aber nur die Pullover angezogen, die immer so herumliegen. Einer über dem Stuhl, einer im Bad. Ein paar dicke Socken, die Haare ein Knäuel lümmelten sie sich auf ein paar Gartenstühle und guckten den Blättern zu, wie sie hüpften und tanzten, als gelte es das Leben. Sie wärmen sich die Tassen an den Händen, die Hände an den Tassen, die Eine redete immer laut, die Andere lachte nur so und die Dritte legte die Füße hoch und horchte. Gemeinsam hatten sie aufgegeben so zu rauchen, wie es die Frauen mit den schlanken Händen und den schönen Mündern in den Filmen immer tun. Zwischen Milchbart und Krümellippe blieb kein Platz mehr für meterbreite Unnahbarkeit. Der Mann zwei Tische hinter ihnen raschelte immer mit der Zeitung, wenn sie nicht mehr weiter wussten. Nach ein paar Stunden Handauflegen, Kleingeld suchen und Kopf in den Nacken werfen, standen auf dem Tisch lauter Kaffeetassen zwischen Muffinkrümeln und die orangefarbene Markise flatterte aufgeregter als noch am Mittag. Die Großeltern trugen ihre Einkäufe aus dem kleinen Sonntagsladen nach Hause, die Eltern ihre Kinder, die Kinder ihr Spielzeug. Und die Verkäuferin zupfte unaufhörlich den Hemdkragen des Herbstes zurecht, damit man die Flecken nicht sah.

Sie redeten über die Dinge, die so in ihren Schränken liegen, in all den Fächern und Kisten. Das war wie im Hutladen, wenn man sich die schönste Schachtel aussuchen darf und dann vor lauter Entscheidungsunfähigkeit ohne Hut das Geschäft verlässt. Da bemerkte die Eine: “Es passiert einem viel zu selten, dass die Artikulation von Gefühlen richtig und plangemäß funktioniert…” Im selben Moment liefen im Rücken der Anderen zwei Männer vorbei, gestikulierend, redend. Und der Linke sagte: “Das ist eigentlich eine ziemliche Scheiße!”

Die Markise jubelte.

A sound from your left lung

Heute morgen auf dem Fahrrad hab ich gemerkt, dass sich diese eine Melodie eingenistet hatte. Auf ihrem Platz und mit den Erinnerungen, die damals beim Erscheinen der Single noch Gegenwart waren. Es war immer normal, dass sich damit eine kleine Kälte auf den Schultern breitmachte, und mich die Angst, die eigentlich im Nacken saß, plötzlich biss. Es war zur Gewohnheit geworden, dass ich leise mitsummte, während ich das Kratzen des Schals noch spürte und mir die Nummern vor den Augen tanzten, die ich den Tagen gegeben hatte. Das Fahrrad machte auf den Gehwegplatten ein hartes Geräusch, es klapperte und mühte sich, während mit der Beat einen Arschtritt verpasste. Ich konnte nicht stehenbleiben und ich dachte, es müsse immer weitergehen so, das könne ja gar nicht aufhören. Es dürfe nicht.

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Das Lied hatte es sich in meiner Unsicherheit gemütlich gemacht, war von Bande zu Bande geschlittert, hatte die Grenzen wahrhaftig ausgereizt. Und ich bot ihm die Stirn, kniff die Augen zusammen, weil die Umstände das verlangten. Und weil ich es wollte. Weil ich daran glaubte, dass Durchhalten hilft und man sich mit dem Frühling entspannte. “Alles wird gut, du musst den Winter nur aushalten.” Ich summte und klapperte mit dem Winterstiefel im Takt. Immer und immer wieder. Während ich darauf hoffte, dieses Lied würde nie gehen, damit ich meinen Antrieb nicht verliere, verpasste ich den Moment, in dem es nutzlos wurde. Im Sommer hatte ich es beiseite gelegt, weil der Frühling die Erwartungen nicht erfüllte. Trotzig, wie er war. Und er war sowieso ein Verwirrter, ob Anfang ob Ende, er und ich wussten nicht so genau, was wir nun miteinander anfangen sollten. Notgedrungen ist er dann abgereist und ich habe mich dem Sommer an den Hals geworfen. Es ist so nett, wie schnell sie sich immer abklatschen und den Stab übergeben. Und wie sie einen ansehen dabei.

Heute morgen dann hörte ich wieder das Geräusch des schlecht aufgepumpten Reifens auf den Gehwegplatten. Gleichzeitig stieg mir der Geruch erster Heizungen in die Nase und ich erschrak, als plötzlich Karl Rasmus auf meinem Gepäckträger saß und mich ins Ohrläppchen biss. Ich wäre fast überfahren worden, das Gefühl von damals war für den Moment einer Schocksekunde zurückgekehrt. An der nächsten Kreuzung bat ich ihn, abzusteigen und den Rest zu Fuß zu gehen. Mit meinem platten Hinterreifen fuhr ich an ihm vorbei. Und mein Herz raste ohne Vorwarnung in den nächsten Lastwagen.

“to everyone´s delight / we crash at the speed of light / so deep in the whitest white / this could have been our burial site”

Lisl goes Dirndl

Nach einem halben Jahr Knochenarbeit und kreativer Vollauslastung ist jetzt das Wochenende kollektiver Endfeierei gekommen. Ich fahre zur Wies´n. Der Schweizer und ich wagen uns auf das Oktoberfest, angeführt vom heimatkundigen Chef des süffisanten Kicherns. Jedoch nicht ohne Vorbereitung. Die Kontakte nach München reichen von familiärer Leitung bis hin zu entfernten Bekannten. Aber der nette Kollege Koch ließ es sich nicht nehmen, mich nach ängstlichen Bekundungen meinerseits elektropostalisch einzuweisen. Man lese selbst…

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Easy Oktoberfest

1) Früh hingehen. Immer zum Seiteneingang rein, Haupteingänge sind meistens zu. Wenn gar nichts geht: Bargeldbestechung der Security (Aufgabe des männnlichen Begleiters).

2) Für die erste halbe Stunde im Zelt Atmen sowie Denken einstellen. Notfalls diesen Zustand eine weitere halbe Stunde verlängern.

3) Schnell ein bis zwei Mass trinken. Mass mit kurzem “a” sagen, nicht “Maß”. Bedienung immer topfreundlich behandeln und ihr ein gutes Trinkgeld geben. Mit ihr steht und fällt das Ganze.

4) In beliebiger Abfolge: Autoscooterfahren; Bier trinken; Hähnchen essen; auf die Bank (nicht den Tisch!) steigen und gleichzeitig singen und Bier trinken; “Runde drehen” (wahlweise im Zelt oder draußen); mher Bier trinken; jemanden küssen, der entweder richtige Tracht trägt oder Jeans, keinesfalls moderne “Landhausmode”.

5) Nicht in der S-Bahn spucken.

6) Zuhause vor dem Bett Mineralwasser, Magnesium und Aspirin. Fertig.

Über weitere Kniffe und Bedienungsanleitungen freue ich mich sehr. Ein Erfahrungsbericht samt angewendetem Wissen folgt nach bestandener Prüfung.

Aspirin Plus Weh

Morgen beginnt die Islam-Konferenz, gestern hat die Deutsche Oper aufgegeben. Berlin klagt, weil es sich nicht entscheiden kann. Kreuzberg vs. Angst. Kulturfreiheit vs. Landeskriminalamt. Und was soll man da eigentlich machen? Kopf einziehen und hoffen, dass niemand die schlackernden Knie bemerkt? Oder hin und her hüpfen und laut um Hilfe schreien?

Um Hilfe schreien, soll man ja eigentlich nicht, wenn was passiert. “Feuer!” soll man rufen oder sowas. Da kommen die Leute, da wollen sie gucken und staunen und sich ein bisschen wichtig fühlen, weil sie dann am Abendbrottisch was zu erzählen haben. Und was brüllt die Deutsche Oper jetzt eigentlich? Feuer? Hilfe?

Geht es eigentlich um was ganz anderes und das ganze Geschrei um das LKA und dessen Einflussnahme ist schon nicht so schön, aber eigentlich interessiert uns ja doch eher, was die Leute so zum Zustand der Deutschen Oper sagen? Oder ist das Landeskriminalamt jetzt Zensurinstanz und scannt mal eben die Gesellschaft auf eventuelle Gefahrenherde? Und hätte ohne dieses ganze Gebrüll überhaupt jemand mitbekommen, wessen Köpfe da von wem in Empfang genommen werden und das Theater ja eigentlich dafür bekannt ist, die Dinge zu spielen? Wurden die Opernliebhaber letztendlich vielleicht doch vor einer Katastrophe bewahrt? Und ist man damit jetzt aus dem Schneider? Wie hätte man eigentlich reagiert, wenn alles wie geplant von statten gegangen wäre?

Vier Vorstellungen, Köpfe in Sack, Köpfe auf Teller: Tätärätää. Hätten die gefürchteten Radikalislamisten ihren Kopf eingesackt und mitgenommen? Und wer hätte sich eigentlich um den Christuskopf gekümmert? Wer stellt sich Poseidon auf den Nachttisch? Sie sehen, ich komme aus Berlin und ich habe keine Ahnung. “Bei Kopf- und Gliederschmerzen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker”.

Wer passt eigentlich auf, dass mich niemand beleidigt irgendwo am anderen Ende der Welt? Herr Körting oder mein Apotheker?

Clever ain´t wise

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Wir haben überlebt und der Abend lag in kleinen Stücken in der ganzen Wohnung verteilt. Die Stimmung in Fetzen, ein paar ausgerissene Haare noch, das gläserne Lachen im Mülleimer. Es geht immer etwas daneben. Man hat versucht, die Haltung zu wahren. Jeder schnitt sich ein Stück ab vom Kuchen, am Ende stopften sie sich die Reste mit der ganzen Hand in den Mund, die Augen gierig auf der Suche nach noch mehr, während die Lider schon nicht mehr konnten, schon müde waren von der ständigen Wachsamkeit. Die Hände legten sich auf Körper in der Nähe, das Rückgrat suchte Halt an der Wand und mit kurzen Schritten stolperte der Morgen herein, als sei nichts gewesen, als sei das immer so. Und da sind doch tatsächlich welche dabei, die halten das durch, die machen das ständig.

Wir haben überlebt und das letzte halbe Jahr fand ein Ende mit schiefen Trompeten. Als es noch dunkel war, wechselten wir uns ab auf den guten Plätzen, die nah an der Luft und nicht so nah an der Musik, näher an den Menschen und nicht so nah an sich selbst waren. Wir klatschten uns ab, die Mädchen hatten die Sirenen abgestellt, letzendlich war es auch egal. Es stolperte, was gehen konnte. Es schlief, was nicht mehr ging. Hauptsache nach Hause, nach Hause. Und wenn die erste Sonne durch die Schlieren auf den Fensterscheiben fällt, die Asche auf dem Boden erhellt und sichtbar macht, was wir alle übersehen haben, tickt die Uhr schon wieder leise.

Sie machen alle weiter (März singen: “Die Maschinen machen weiter, die Vorstädte machen weiter, das Papier macht weiter“), während sich mein Herz erst wieder eintakten muss. Ich klaue den kleinen Wecker aus dem Bad, weil man doch Vorbilder braucht, und suche mein Fahrrad im Hof.

Im Lieblingscafé

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An den Rändern einer Gedankenlosigkeit

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Ich kann mich aufteilen und in jedes Stück ein Herz legen. Mit jedem Finger in eine andere Wunde und den Stand auf hundertachtzig Druckstellen verlegen, das funktioniert. Und jedes Haar scheint in einem anderen Licht, den Atem hört man in jedem Zimmer neu und anders. Ich sing dir ein Lied und morgen wieder und übermorgen noch einmal und du wirst nicht erkennen, dass es dasselbe ist. “Du siehst immer anders aus”, hat neulich jemand gesagt, als sich meine Hände im Abendlicht gegenseitig stützten, als seien sie sich fremd. Und mein Psychiater sagt, es sei ein Problem, dass ich sie zwar alle beieinander aber nicht zusammen hätte. Ich sei schon ganz dicht, das könne man nicht bemängeln. Aber die Komponenten seien ein Problem.

Ich kann mich aufteilen und in jedes Stück mein Herz legen. Mit jedem Blick aus einem anderen Fenster und das Wesentliche in Scheibchen gebrochen. Auf die Zunge, unter die Zunge, runterschlucken, ausspucken. Ich kann so wunderbar die Grenzen verwischen und trotzdem ernsthaft sein. Mein Psychiater sagt, es sei vielleicht eine Chance, sich erst die Beine, dann die Augen, dann das Herz und zum Schluß die Arme selbst herauszureißen. Unter der Bedingung, man habe jemanden, der einen wieder zusammensetzt. Und man wisse ja, in den heutigen Tagen sei das alles nicht so leicht. Die meisten hätten Asthma und Allergien, litten an Kurzatmigkeit und Plattfüßen, an Krampfadern und Haarausfall. Dies lenke die meisten von ihren Mitmenschen ab, man könne sich also bei apokalyptischer Selbstaufspaltung nicht darauf verlassen, dass jemand die Dinge wieder gut macht.

Ich habe daraufhin beschlossen, die Arme da zu lassen, wo sie sind, die Beine auch, die Augen auch. Und ich feile gewissenhaft an der richtigen Form meiner Organe, jeden Morgen nach dem Aufstehen und immer abends vor dem Schlafengehen. Das, was dabei abfällt, lege ich nicht ins Tiefkühlfach, das vergisst man auch immer und am Ende ist es so weiß, dass man zwar Grinsegesichter in den Eisstaub malen, aber nicht mehr wirklich etwas damit anfangen kann. Also packe ich es nett ein und schmeiße es in deinen Briefkasten. Vielleicht stecke ich es dir auch nebenbei in die Jackentasche, vergesse es bei dir oder lege es ohne zu Fragen neben dein Bett. Es sieht nicht schön aus, aber vielleicht bringt es ja was. Am Ende ist hoffentlich nichts mehr über für mich, dann bin ich froh, dann hab ich Platz. Mein Psychiater sagt ja, man sollte schon hin und wieder ausmisten. Und an den Briefmarken hänge ich zu sehr.

Herbstzeitlose

Sie hatten beide den Kopf in die Hände gestützt. Man weiß am Ende immer nicht mehr, was das noch alles soll. Der Holztisch war noch der von Oma, der Lack platzte hier und da in Stückchen ab, unter dem linken Tischbein lagen immer hellblaue Krümel. Der Wind schlug immer und immer wieder die Fensterflügel aneinander. Als ginge es ihm nicht schnell genug.

Sie hatten beide die Schuhe angelassen. Man weiß am Ende immer nicht mehr, wann es eigentlich los geht oder aufhört. Aber man lernt, wann es besser ist zu gehen. Die Nasen waren gute 30 Zentimeter von der Tischplatte und knappe 20 voneinander entfernt. Da bestand keine Gefahr mehr, die vier Gehirnhälften waren sich allesamt so fern, dass sie einander nicht mehr sehen geschweige denn fühlen konnten. Und das Radio plärrte in einer Tour. Als sei es ihm noch nicht laut genug.

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Und sie hatten beide ein Foto im Geldbeutel. Man weiß am Ende immer nicht mehr, dass es sich dort noch befindet. Und merkt auch nicht, wenn es fehlt. Die Schweißperlen auf der Stirn hatten sich zusammengerollt, die gab es noch nicht lang genug, als das sie den Wunsch hätten haben können, allein zu sein. Von Entfernungen hatten sie sich noch kein Bild gemacht. Und beide Blicke ließen kleine Holzsplitter zurück. Es krachte laut, als sie auf das Hellblau trafen. Von Ups and Downs sangen It´s not not im Radio.

Die Nachbarn schauten blöd, als nach einem lauten Knall alles ruhig war. Kein Radio, kein Scheibenklirren, kein Wind, keine Musik. Ein Zucken in der Schulter machte der Frau von nebenan noch kurz Sorgen. Dann sperrte sie die Tür ab und schaute die Abendnachrichten, während nebenan zwischen den Nasen und der Tischplatte nicht ein Millimeter Platz mehr blieb. Ihnen waren die Arme schwer geworden, die Köpfe zu Melonen. „Ohne Helm fährst du mir nicht los, mein Kind“ hatte die Mutter früher immer gesagt und die Gurte zurecht gezurrt.

Und da am Küchentisch hatten sie sich aufeinander verlassen. Aber jeder war so mit den Nebengeräuschen beschäftigt, dass es schief gehen musste. Er hat sich dabei einen Zahn ausgeschlagen, sie bekam Nasenbluten. Aber es ist nicht mehr so schlimm, wenn man sich das vorher überlegt. Wenn man gut ist, kann man sich dann vielleicht blitzschnell das Kissen unter dem Hintern hervor und unter den Kopf schieben. Dann.

“Soweit kommt´s noch”, murmelt die Nachbarin kopfschüttelnd jeden Morgen. Immer wieder.

Baukasten

Die Steckanleitung war dieses Mal nicht schwer zu verstehen. Schluss mit Möbelzusammenbauplänen im Rätselformat, das hier funktioniert auf Anhieb. Die Stimme muss ins Mikro, die Hand auf das Fell, die Beine in den Boden und der Kopf in die Luft. Von Reihenfolgen sprach man nicht, das war alles mehr eine Frage des Taktgefühls und Durchhaltevermögens mancher Muskelgruppen.

Schritt für Schritt, mehr noch Beat für Beat haben sich Hot Chip gestern abend in mein Herz gepumpt. Mit unaufdringlicher Performance, einem markanten Sänger und (ich bin ein Mädchen, ich darf schmachten) charmanter Mehrstimmigkeit, die genau richtig und nicht zu oft ihre Runden drehte. Tanzmusik, das war mal Tanzmusik. Und nicht abgelenkt durch blendendes, gleißendes Licht in zigtausend Farben, sondern schön zurückgenommen und mit schlichten Visuals (samt Ausfallgrafik) bekleidet. Gut auch, dass sie die Großraumwaggon-Atmosphäre des Lidos irgendwann vergessen ließen.

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Das hat alles gepasst. Ton in Ton, Spontanität, verspieltes Geklimper und die dicken Akzente. Von allem ein bisschen und ineinander geschraubt fühlte sich das zusammen doch ziemlich großartig an. Und siehe da: Wenn man mich überrennt, hab ich schnell die Backen voll. Hält man sich aber angenehm zurück, bekomm ich kaum genug davon. Blöde Logik, aber wahr.

Opa schreibt eine SMS

“IST DER OPA NICHT BEIM ENKEL, HAT SEIN LEBEN KEINEN HENKEL. BEIM OKTOBERFEST DIE MASS MACHT OHNE HENKEL AUCH KEIN SPASS!”