Egon Krenz und der nackte Hintern
September. Regen. Sonntagnachmittag. Prenzlauer Berg. Zionskirchplatz. Opa und ich.
“Du kennst doch noch den Herrn Koch, mit dem ich zusammengearbeitet habe. Er und ich waren einmal am Liebnitzsee nackt baden, dort wo es so steil ins Wasser geht. Nachdem wir eine Weile geschwommen waren und noch nass am Ufer standen, sah ich zwei Männer auf uns zu joggen. Joggen ist ja ziemlich zeitlos, das hat man damals auch schon gemacht. Ich sah genau hin und meinte zu Herrn Koch: “Schau mal, schau mal, der Egon Krenz!”, während wir da noch splitternackt herumstanden. Naja und da kam er schon auf uns zu und sagte uns höflich Guten Tag. Als Erster, stell dir das mal vor! Naja, und so kam es, dass Egon Krenz meinen nackten Hintern sah. Wie ich jetzt darauf gekommen bin, weiß ich auch nicht mehr… Willst du noch was trinken?”

(Dies ist der Beginn einer neuen Serie. Der ersten Serie hier. Und doch war dies schon länger geplant. Das heutige Frühstück gab den Ausschlag zum Start. An Sonntagen darf man ruhig mal anfangen. Und mein Opa erzählt ziemlich viel. Nur zum Aufschreiben ist er zu faul.)
Liz hat es verfasst, und zwar am 3. September 2006 um genau 17:16 Uhr.
Kategorie : Opa sagt...
2 Kommentare Kommentar hinzufügen
1. Tincho de BsAs | 4. September 2006 um 1:00
Oh, herrlich! :) Schöne neue Rubrik – ich mag’s und werd Abonnent!
2. Liz | 4. September 2006 um 16:28
Abonnenten sind top! Und du sowieso!
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