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	<title>Kommentare zu: Zeit zum Trauern</title>
	<link>http://mevme.com/lizblog/zeit-zum-trauern/</link>
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	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 01:29:55 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Dan</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/zeit-zum-trauern/#comment-369</link>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 12:59:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://mevme.com/lizblog/zeit-zum-trauern/#comment-369</guid>
		<description>Schön. Erinnert mich an einen Freitag Abend im September vor zwei Jahren. Ich bin damals von Basel nach Paris geflogen, an Philous Abschiedsparty, kurz bevor er nach Berlin zog. Abendflug, mit Air France. Das macht um diese Jahreszeit kein Mensch. Ich sass also in der gläsernen Flughafenhalle, die völlig leer war und hörte Röyksopp. Gleichzeitig ging draussen die Sonne unter und hinterliess dabei einen gleichmässigen gelben Streifen am Horizont - genaus so wie auf dem Plakat von irgendeinem Film von Jean-Jaques Beneix. Hat alles wunderbar zu einander gepasst und ich habe gelaubt, die Zeit bliebe stehen. Selbst in Orly, nach der Ankunft hat das Gefühl noch angehalten, weil der Flughafen auf einer leichten Anhöhe liegt und die Lichter von Paris die Nacht in ein helles Orange tauchten.
Spätestens mit dem ersten Gin Tonic war dann aber alles vorbei. Schade eigentlich, denn diese Momente werden immer seltener. Vielleicht sollte ich wieder mehr Fliegen. Blöd, dass die Melancholie einen gewissen Wohlstand vorraussetzt. Exustenzielle Probleme sind einfach weniger poetisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön. Erinnert mich an einen Freitag Abend im September vor zwei Jahren. Ich bin damals von Basel nach Paris geflogen, an Philous Abschiedsparty, kurz bevor er nach Berlin zog. Abendflug, mit Air France. Das macht um diese Jahreszeit kein Mensch. Ich sass also in der gläsernen Flughafenhalle, die völlig leer war und hörte Röyksopp. Gleichzeitig ging draussen die Sonne unter und hinterliess dabei einen gleichmässigen gelben Streifen am Horizont - genaus so wie auf dem Plakat von irgendeinem Film von Jean-Jaques Beneix. Hat alles wunderbar zu einander gepasst und ich habe gelaubt, die Zeit bliebe stehen. Selbst in Orly, nach der Ankunft hat das Gefühl noch angehalten, weil der Flughafen auf einer leichten Anhöhe liegt und die Lichter von Paris die Nacht in ein helles Orange tauchten.<br />
Spätestens mit dem ersten Gin Tonic war dann aber alles vorbei. Schade eigentlich, denn diese Momente werden immer seltener. Vielleicht sollte ich wieder mehr Fliegen. Blöd, dass die Melancholie einen gewissen Wohlstand vorraussetzt. Exustenzielle Probleme sind einfach weniger poetisch.</p>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/zeit-zum-trauern/#comment-362</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 00:25:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://mevme.com/lizblog/zeit-zum-trauern/#comment-362</guid>
		<description>In der Bahn fährst du mit dem Alltag, wieso lässt du dir von dem den Kopf einschnüren? Denk immer dann nach, wenn du selber Raum brauchst und warte nicht auf Momente in denen Platz für die Gedanken ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Bahn fährst du mit dem Alltag, wieso lässt du dir von dem den Kopf einschnüren? Denk immer dann nach, wenn du selber Raum brauchst und warte nicht auf Momente in denen Platz für die Gedanken ist.</p>
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