{"id":5730,"date":"2016-12-01T19:33:41","date_gmt":"2016-12-01T18:33:41","guid":{"rendered":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/?p=5730"},"modified":"2016-12-02T18:48:37","modified_gmt":"2016-12-02T17:48:37","slug":"die-neunundvierzigste-woche-jahr-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/die-neunundvierzigste-woche-jahr-1\/","title":{"rendered":"Die neunundvierzigste Woche Jahr #1"},"content":{"rendered":"<p><img src=\"http:\/\/foto.arcor-online.net\/palb\/alben\/73\/763473\/6233396338643633.jpg\" alt=\"Wolke\" \/><\/p>\n<p>Die erste Woche des Dezembers wird anders sein. Wir haben uns vorgenommen, eine Woche lang jeden Tag zu bloggen. Das hei\u00dft, zu schreiben. Das hei\u00dft, zu formulieren. Das hei\u00dft, Worte zu finden. Auch das kann man \u00fcben. Der Comiczeichner Fil sagte neulich in einem Interview, das er mal dieses Buch gelesen hatte, in dem proklamiert wird, dass man gut wird in etwas, dem man 1000 Stunden widmet. Er habe das dann mit Yoga versucht. Nach acht Jahren Hampelei sei er nun an einem Punkt, an dem er sagen k\u00f6nne, er ist ganz gut darin geworden. Wir versuchen also einfach zu machen, wieder in den Tritt zu kommen. Erst einmal f\u00fcr eine Woche.<br \/>\n&#8211;<\/p>\n<p>Vor kurzem auch &#8222;Der Trafikant&#8220; von Seethaler nochmal gelesen. Meistens abends im Bett. Ein schlechter Ort, um alle Parallelen zur heutigen Zeit zu markieren. Und dennoch: &#8222;Es war eine Ahnung, die da zwischen den vielen Druckbuchstaben herausraschelte, eine kleine Ahnung von den M\u00f6glichkeiten der Welt.&#8220; Der Professor sagt auch, als Franz vor seiner T\u00fcr auf ihn wartete ohne zu l\u00e4uten: &#8222;Manchmal muss man Menschen eben st\u00f6ren, wenn man sie erreichen will!&#8220;<br \/>\n&#8211;<\/p>\n<p>Weiterhin h\u00f6re ich regelm\u00e4\u00dfig den Podcast &#8222;Note To Self&#8220; mit Manoush Zomorodi, die immer wieder die Einfl\u00fcsse von Technologie und Digitalem auf den Menschen und sein Inneres beleuchtet. Was haben wir, was machen wir damit, wo gehen wir? Die neueste Folge besch\u00e4ftigt sich mit <em><a href=\"http:\/\/www.wnyc.org\/story\/america-politics-anxiety-post-election\/\">Tech Under Trump<\/a><\/em>.<br \/>\n&#8211;<\/p>\n<p>Das sp\u00e4tabendliche Kochen ist etwas, das den Kopf ausschaltet. Ich bin froh, das gefunden zu haben. Weil es das Schreiben ausgleicht, die Bewegung im Kopf. Wenn du ein Rezept hast, dich daran orientierst, aber die Dinge nach deiner Facon umsetzen kannst. Immer mal wieder einen Blick auf den Zettel werfen, dann einfach machen, nachsp\u00fcren, ob es hinhaut unter deinen Bedingungen, immer mal nachsehen und dann wieder selber machen, ver\u00e4ndern, umsetzen. Lebensmittel in die H\u00e4nde nehmen, schneiden, riechen, schmecken, die Dinge ihren Gang gehen lassen. Manchmal f\u00fchlt es sich an wie dieses Gef\u00fchl nach dem Kino oder dem Theater, wenn man aus zwei Stunden Dunkelheit zur\u00fcck auf die Stra\u00dfe geht, wo sich alles bewegt und man meint, jemand habe genau diese Abl\u00e4ufe geschrieben, alles sei noch immer Teil eines Drehbuchs, das auf einer B\u00fchne stattfindet, die nur man selbst betrachten kann. Als passiere alles aus einem bestimmten Grund. Gesch\u00e4rfte Wahrnehmung. Fokusverschiebung. Sowieso Textur. Immer und immer wieder. K\u00f6nnte man auch mal die Politik drauf untersuchen. Wie sich politisches Miteinander zusammensetzt, an welchen Stellen es klumpt, zu viel Luft drin ist, etwas au\u00dfer Plan stockt und wo es eben funktioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Woche des Dezembers wird anders sein. Wir haben uns vorgenommen, eine Woche lang jeden Tag zu bloggen. Das hei\u00dft, zu schreiben. Das hei\u00dft, zu formulieren. Das hei\u00dft, Worte zu finden. Auch das kann man \u00fcben. 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