{"id":4735,"date":"2014-06-18T21:38:00","date_gmt":"2014-06-18T20:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/?p=4735"},"modified":"2014-06-18T21:38:45","modified_gmt":"2014-06-18T20:38:45","slug":"milchstrasensystem","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/milchstrasensystem\/","title":{"rendered":"Milchstra\u00dfensystem."},"content":{"rendered":"<p><img src=\"http:\/\/foto.arcor-online.net\/palb\/alben\/73\/763473\/3334373830346430.jpg\" alt=\"Jet\" \/><\/p>\n<p>Entb\u00fcndelung als Aufgabe erkennen. Nicht einmal als Entwirrung verstehen (denn es muss ja nicht alles ungeordnet und verwirrt sein, was kompakt ineinander liegt). Sondern eher als Prozess des Platz Schaffens betrachten, als Entzerrung und Setzkasten. Ein Akt f\u00fcr mehr Linigkeit (denn ob gerade oder gekreuzt spielt dabei erst einmal keine Rolle, es geht vor allem um den Abstand zwischen den Dingen, um Luft und Bewegungsfreiheit). Wieder (mehr, neue, andere, bestehende) Zusammenh\u00e4nge identifizieren und damit die Episodenhaftigkeit absch\u00fctteln, das W\u00fcrfeln absch\u00fctteln. Und sowieso weniger Sollbruch. Stattdessen: Wollbruch und Pr\u00e4vention. <\/p>\n<p>Alles aufreihen, allem erst einmal Raum lassen und dann schauen, ob es funktioniert, allem einen einzelnen Platz zu geben (denn Platz b\u00fc\u00dft ja im Gegensatz zu Raum schon irgendwo an Dimensionalit\u00e4t ein und wenn man sich daf\u00fcr entscheidet, dann soll es doch bittesch\u00f6n passen, gut aussehen, sich so anf\u00fchlen, als w\u00e4re es keine Einbu\u00dfe sondern zumindest ein Gleichbleiben, es muss ja auch nicht sofort alles messbarer Zugewinn sein, die Unver\u00e4nderlichkeit von Dingen ist so rar geworden, dass man auch sie manchmal ins Museum stellen m\u00f6chte, aufpieken und in einen Glaskasten legen). Jedenfalls: Allem Raum geben, dem, was war, was ist, was kommen kann. Und dann erst entscheiden, was \u00fcberdauernd (und noch immer) oder \u00fcberraschend neu zusammengeh\u00f6rt. Denn Zeit vergeht, und mit ihr Perspektiven. Nichts ist ohne Arbeit g\u00fcltig f\u00fcr immer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entb\u00fcndelung als Aufgabe erkennen. Nicht einmal als Entwirrung verstehen (denn es muss ja nicht alles ungeordnet und verwirrt sein, was kompakt ineinander liegt). Sondern eher als Prozess des Platz Schaffens betrachten, als Entzerrung und Setzkasten. Ein Akt f\u00fcr mehr Linigkeit (denn ob gerade oder gekreuzt spielt dabei erst einmal keine Rolle, es geht vor allem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4735"}],"collection":[{"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4735"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4735\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4738,"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4735\/revisions\/4738"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4735"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4735"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/mevme.com\/lizblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}