We’ve got some silent secrets.
Even if you were the last squirrel on earth, I’d let you go. We don’t lose track. We’ve got pre-arranged signals.

Wir finden uns ab, wir kommen zurecht, wir halten durch, wir stehen mit beiden Füßen auf dem Boden und die Hände halten wir hinter dem Rücken verschränkt. Wir haben soviel self-containedness geschluckt, dass wir fast blau sind im Gesicht. Und am Morgen verkaufen wir die Blässe als schick. Es knackt jedes Mal, wenn wir vom Stuhl aufstehen und wir grinsen, gehen in die Küche und sagen: Passt doch zum Beat. Und es kommt vor, da sehnen wir uns wochenlang nach zwei freien Tagen und wenn sie dann da sind, flattert unser Herz in der Bauchhöhle herum, weil es Angst bekommt, die Spannung nicht halten zu können. Wir sind offen und ach und Krach. Und es stimmt ja, wir können das. Aushalten, mitmachen, Tempo halten, manchmal lauter schreien, als jeder andere sonst, wir können unterscheiden zwischen Priorität und Präferenz, wortkarg und Etablissement. Und wir zucken mit den Schultern, wenn jemand uns darauf klopft, schütteln Komplimente ab, weil Komplimente keine sind, wenn man es nicht anders kennt. Im Stillen üben wir die Dinge, für die wir eigentlich gelobt werden wollen. Auf der Kreuzung tun wir nur das, was wir immer tun.
Das funktioniert, weil wir uns einlassen. Weil wir uns fest an den Händen halten. Die Sache mit den Gesten wird noch Jahrhunderte überleben, auch wenn man sie nicht sieht. (Ich schaue dir ins Auge, und nach zwei Blicken weiß ich jede Linie im Schlaf, auch morgens um vier, es wäre egal, ich könnte dem Polizisten sagen, wo deine Iris einen Knick hat.) Es hat damit zu tun, dass es nicht so viele Betten gibt, in denen man und du und ich einfach so zur Seite kippen kann ohne eine Erklärung. Einfach liegen und warten, bis es vorbeigeht. Wir sind nicht dumm. Die, die es gibt, die merken wir uns. (Das hat nichts mit Koordinaten zu tun. Wir finden einen Weg.)

Kommentare
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Auch wenn ich jetzt leise Zweifel wegen der Komplimente bekomme, das ist ein guter Text, wunderschön geschrieben.
wundervoll.
manchmal weiß man nich was man kommentieren soll, will aber, weil der text so eindringlich war. so is das jetz gerade…