Unter´m Fingernagel

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Wenn man sich die ganze Zeit mit großen Dingen beschäftigt, einem Projekt, einer Aufgabe, bleiben andere Dinge liegen, werden nicht bemerkt, tauchen unter. Und liegt die Aufgabe dann hinter einem kommt auch der ganze andere Rest zurück, das gute alte Gedöns, wie es Ampl:tude so schön nennen würden. Und ich finde mich gerade wieder rein in das Bewohnen von Räumen, das Pflegen von sozialen Kontakten, einen anderen Tagesablauf, das Besorgen von Dingen, das Klären von alltäglichen Formalien, während ich die nächste unaufhaltbare Deadline gehorsam übersehe.

Wenn ich mir etwas wünschen darf für das nächste Jahr, dann eine Zeitspanne, in der ich nur Dinge tue, die ich tun will. Einen Raum, in dem niemand auf mich und Ergebnisse wartet. Eine Pause. Und wo wir grad so schön beim Thema sind: Ich brauche ab Oktober einen Job. Ich kann ja doch nicht ohne.