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	<title>Kommentare zu: Tip Toe Walk</title>
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	<description>Die Sache ist ja die, dass es so viele Sachen sind.</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:34:33 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/tip-toe-walk/comment-page-1/#comment-9805</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 16:41:32 +0000</pubDate>
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		<description>triff eine entscheidung. und leb sie dann. nimm eine münze zur hand, spiel das kopf oder zahl spiel, aber überlass die entscheidung nicht der münze. wenn kopf frei bedeutet und die erste bauchreaktion 'scheiße' ist, tu das andere. die entscheidung ist sowieso schon gefallen, der nächste schritt heißt zulassen. und wenn du irgendwann nicht mehr glücklich bist? so eine münze ist schnell gefunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>triff eine entscheidung. und leb sie dann. nimm eine münze zur hand, spiel das kopf oder zahl spiel, aber überlass die entscheidung nicht der münze. wenn kopf frei bedeutet und die erste bauchreaktion &#8217;scheiße&#8217; ist, tu das andere. die entscheidung ist sowieso schon gefallen, der nächste schritt heißt zulassen. und wenn du irgendwann nicht mehr glücklich bist? so eine münze ist schnell gefunden.</p>
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		<title>Von: 912 Finger</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/tip-toe-walk/comment-page-1/#comment-9804</link>
		<dc:creator>912 Finger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 09:33:13 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann im Kopf klare Verhältnisse haben, die am Ende noch von Dauer sind? Wow…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann im Kopf klare Verhältnisse haben, die am Ende noch von Dauer sind? Wow…</p>
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		<title>Von: Liz</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/tip-toe-walk/comment-page-1/#comment-9803</link>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 06:53:57 +0000</pubDate>
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		<description>Natürlich ist es eine Typfrage. Natürlich ist es das ewige Abwägen. Aber genau das bin ich so leid. Ich bin für klare Verhältnisse. Im Kopf und drumherum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich ist es eine Typfrage. Natürlich ist es das ewige Abwägen. Aber genau das bin ich so leid. Ich bin für klare Verhältnisse. Im Kopf und drumherum.</p>
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		<title>Von: 912 Finger</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/tip-toe-walk/comment-page-1/#comment-9802</link>
		<dc:creator>912 Finger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 21:46:10 +0000</pubDate>
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		<description>ich kann dir nur eine "gute" Antwort für mich geben. Ich wäre mir unsicher, ob es eine gute Antwort für andere wäre. Ich bezog das losrennen mehr auf den Zustand des an der Ampel stehen, fest stecken, eingeengt zwischen Symbolen und Umständen, die man zu lesen gelernt hat, sie jedoch so ungemein schlecht auf sich beziehen kann. Vielleicht trifft das für mich mehr diese Sache mit dem Abschluss, den danach keiner sehen will, als das Problem einer Festanstellung oder Selbständigkeit. Vielleicht tangiert dich das am Ende nur peripher, für mich kann ich nur sagen, dass mit dem Gedanken zu spielen, einen Abschluss, den man schon fast in der Tasche hat, aufzugeben, schon eine unendliche Anzahl an Gesprächen mit sich gebracht hat. Es gab genau einen Menschen im Alter meiner Eltern, der mir ruhig zuhören konnte und als erste Antwort meinte: "Sie sind doch schon weggeflogen, warum sollte man sie halten?". Der Rest ist ein Kampf der Bilder und Konstruktionen, es geht viel um die Sicherheit und Unsicherheit von Konstruktionen. Ich glaubte durchaus an der Ampel festzustecken, übersah dabei aber den langen Weg zur Ampel, zu der ich ja gelaufen sein musste.

Zu deiner eigentlichen Frage: losrennen.
Für mich war Selbständigkeit nie die Frage, es kam mir, egal in welcher Profession betrachtet, nur dieser Weg als der wohl Optimalere in Betracht. Also bin ich in ein festes Anstellungsverhältnis losgerannt, denn ich war mir doch einigermaßen unsicher, wie das überhaupt mit der Festanstellung ohne Ausbildung und Abschluss wäre. Möglich war das… [viele Konstruktionen, die nicht meine waren, besänftigt] und ich durfte so von der Erfahrung Festanstellung kosten.

Typfrage, sicherlich. 
Losrennen hat das weiterrennen in sich. 
Und das mit dem Packen. Ein Gehaltsschenk "entspannt" vielleicht eher. Unsicherheit hat wohl mehr Pack Faktor an sich. 

Meine absolute Antwort wäre: weiterrennen. (Vielleicht auch einfach laufen). Ich bin mir einigermaßen sicher, dass Dinge nicht so bleiben wie sie sind. Ich bin mir unsicher, ob ich je "stehen" bleiben will. Es ist keine "große" Frage, es ist meist nur ein kleiner Schritt, der einen wieder in Bewegung bringt. So wie man nie die gleiche Musik spielen kann, sie ist jeden Tag anders… ich hoffe eigentlich sehr, dass sich das nicht ändert.

Und warum nicht mit beiden Welten irgendwie leben?
Du magst doch laufen ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich kann dir nur eine &#8220;gute&#8221; Antwort für mich geben. Ich wäre mir unsicher, ob es eine gute Antwort für andere wäre. Ich bezog das losrennen mehr auf den Zustand des an der Ampel stehen, fest stecken, eingeengt zwischen Symbolen und Umständen, die man zu lesen gelernt hat, sie jedoch so ungemein schlecht auf sich beziehen kann. Vielleicht trifft das für mich mehr diese Sache mit dem Abschluss, den danach keiner sehen will, als das Problem einer Festanstellung oder Selbständigkeit. Vielleicht tangiert dich das am Ende nur peripher, für mich kann ich nur sagen, dass mit dem Gedanken zu spielen, einen Abschluss, den man schon fast in der Tasche hat, aufzugeben, schon eine unendliche Anzahl an Gesprächen mit sich gebracht hat. Es gab genau einen Menschen im Alter meiner Eltern, der mir ruhig zuhören konnte und als erste Antwort meinte: &#8220;Sie sind doch schon weggeflogen, warum sollte man sie halten?&#8221;. Der Rest ist ein Kampf der Bilder und Konstruktionen, es geht viel um die Sicherheit und Unsicherheit von Konstruktionen. Ich glaubte durchaus an der Ampel festzustecken, übersah dabei aber den langen Weg zur Ampel, zu der ich ja gelaufen sein musste.</p>
<p>Zu deiner eigentlichen Frage: losrennen.<br />
Für mich war Selbständigkeit nie die Frage, es kam mir, egal in welcher Profession betrachtet, nur dieser Weg als der wohl Optimalere in Betracht. Also bin ich in ein festes Anstellungsverhältnis losgerannt, denn ich war mir doch einigermaßen unsicher, wie das überhaupt mit der Festanstellung ohne Ausbildung und Abschluss wäre. Möglich war das… [viele Konstruktionen, die nicht meine waren, besänftigt] und ich durfte so von der Erfahrung Festanstellung kosten.</p>
<p>Typfrage, sicherlich.<br />
Losrennen hat das weiterrennen in sich.<br />
Und das mit dem Packen. Ein Gehaltsschenk &#8220;entspannt&#8221; vielleicht eher. Unsicherheit hat wohl mehr Pack Faktor an sich. </p>
<p>Meine absolute Antwort wäre: weiterrennen. (Vielleicht auch einfach laufen). Ich bin mir einigermaßen sicher, dass Dinge nicht so bleiben wie sie sind. Ich bin mir unsicher, ob ich je &#8220;stehen&#8221; bleiben will. Es ist keine &#8220;große&#8221; Frage, es ist meist nur ein kleiner Schritt, der einen wieder in Bewegung bringt. So wie man nie die gleiche Musik spielen kann, sie ist jeden Tag anders… ich hoffe eigentlich sehr, dass sich das nicht ändert.</p>
<p>Und warum nicht mit beiden Welten irgendwie leben?<br />
Du magst doch laufen ;)</p>
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	<item>
		<title>Von: Sue.</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/tip-toe-walk/comment-page-1/#comment-9798</link>
		<dc:creator>Sue.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 13:31:40 +0000</pubDate>
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		<description>Tja.
Ich glaube, ob man als Freier überhaupt glücklich werden kann, ist eine Typfrage.
Es ist aber nicht verboten, eine Weile einen festen Job zu haben. Und dann zu merken, ob er einen packt oder nicht.
Man kann 1. neben dem festen Job noch frei arbeiten.
Und 2. danach wieder Freier werden.
Von daher: ich bin total für einen Gehaltsscheck.
Der entspannt ungemein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja.<br />
Ich glaube, ob man als Freier überhaupt glücklich werden kann, ist eine Typfrage.<br />
Es ist aber nicht verboten, eine Weile einen festen Job zu haben. Und dann zu merken, ob er einen packt oder nicht.<br />
Man kann 1. neben dem festen Job noch frei arbeiten.<br />
Und 2. danach wieder Freier werden.<br />
Von daher: ich bin total für einen Gehaltsscheck.<br />
Der entspannt ungemein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Liz</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/tip-toe-walk/comment-page-1/#comment-9797</link>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 13:07:24 +0000</pubDate>
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		<description>@912. Was ist denn aber Losrennen für dich, konkret auf die Frage bezogen, ob man weiter freischaffend bleibt oder sich doch nach einem festen Job umsieht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@912. Was ist denn aber Losrennen für dich, konkret auf die Frage bezogen, ob man weiter freischaffend bleibt oder sich doch nach einem festen Job umsieht?</p>
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		<title>Von: 912 Finger</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/tip-toe-walk/comment-page-1/#comment-9796</link>
		<dc:creator>912 Finger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 13:03:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem hat am Ende wohl doch jeder, obwohl es immer so wirkt, als würden alle geraden Blickes voraneilen.

Vermutung: Das Gefühl wird wiederkommen. Nur so eine Idee von jemanden, den es mindestens einmal sehr ähnlich ging. Ich weiß nicht, ob ich die Methode "einfach losrennen" empfehlen sollte. Sie sorgt auf jeden Fall für ein ganz neues Gefühl. Und kann sehr befreiend sein, wenn einem das, was alle immer sagen, über den Kopf wächst und unerträglich geworden ist und einem gefühlt nicht vor- oder rückwärts bringt. 

In dem Sinn, frag nie jemanden, der auf sein Gefühl und seine Zweifel gehört hat und sich von ihnen hat treiben lassen. Er wird wohl auch nicht sagen können, ob es die richtige Entscheidung war. Er kann dann vielleicht nur sagen, dass es sich unglaublich befreiend angefühlt hat und gefühlt in einer größere Gedankenfreiheit als davor entstanden ist (was einem wichtig sein könnte). Und dass es den "einfachen" Weg (Job/Aufgabe) für ihn nicht gibt, egal welcher Weg, man kann sich über jeden zu viele Gedanken machen...

Mich wundert, dass DU nach einem Jahr noch nicht längst losgerannt bist… das wundert mich wirklich…

In dem Sinn: Bewegung tut gut ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem hat am Ende wohl doch jeder, obwohl es immer so wirkt, als würden alle geraden Blickes voraneilen.</p>
<p>Vermutung: Das Gefühl wird wiederkommen. Nur so eine Idee von jemanden, den es mindestens einmal sehr ähnlich ging. Ich weiß nicht, ob ich die Methode &#8220;einfach losrennen&#8221; empfehlen sollte. Sie sorgt auf jeden Fall für ein ganz neues Gefühl. Und kann sehr befreiend sein, wenn einem das, was alle immer sagen, über den Kopf wächst und unerträglich geworden ist und einem gefühlt nicht vor- oder rückwärts bringt. </p>
<p>In dem Sinn, frag nie jemanden, der auf sein Gefühl und seine Zweifel gehört hat und sich von ihnen hat treiben lassen. Er wird wohl auch nicht sagen können, ob es die richtige Entscheidung war. Er kann dann vielleicht nur sagen, dass es sich unglaublich befreiend angefühlt hat und gefühlt in einer größere Gedankenfreiheit als davor entstanden ist (was einem wichtig sein könnte). Und dass es den &#8220;einfachen&#8221; Weg (Job/Aufgabe) für ihn nicht gibt, egal welcher Weg, man kann sich über jeden zu viele Gedanken machen&#8230;</p>
<p>Mich wundert, dass DU nach einem Jahr noch nicht längst losgerannt bist… das wundert mich wirklich…</p>
<p>In dem Sinn: Bewegung tut gut ;)</p>
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