The city is breathing

Es wird hell, schon um vier in der Früh. Und unerbittlich schlägt der Morgen alle offenen Fenster und Türen zu, atmet einmal tief durch und weckt dabei so manchen grau melierten Kater, der sich mit der einen Pfote im Netz verfangen hat, das der Junge von gegenüber spannte, damit er nicht herunterfällt. Aus dem dritten Stock, der Junge oder der Kater. Und er fegt dabei die losen Blätter vom Küchentisch, ein Seufzen reicht dafür. Er wischt damit denen die Strähnen aus der Stirn, die dann noch nach Hause finden müssen, wenn er sich reckt und streckt. Es wird hell, schon morgens um vier in der Früh, wenn du die Augen aufmachst, Wimpern als Zeiteinheiten, Herzschlag als Spieluhr. Der Nebel lichtet sich, es regnet trotzig weiter. Und Opapa springt vom Balkon. Der laute Radau auf der Straße brachte ihn aus der Facon.

Kommentare
das war doch - der traumzauberbaum. wirklich? die letzten beiden zeilen. da wollen erinnerungen wach werden, die nicht wissen, ob sie wirklich gemeint sind.
der text ist erstunken &erlogen
bereits 4:16 durch und die sonne liegt breit und fett unter bayerischem schwerem boden.
moment- sie kommt hoch.
n
@robby. Nicht der Traumzauberbaum sondern das Stadtkanninchen.
@nathan. Ich muss mich verbessern. Hell wird es wirklich erst um viertel vor fünf. Aber die Dämmerung, die is scho früher da.