Noch schnell.

Auf Wiedersehen sagen. Staub wischen. Aussortieren. Wegschmeißen. Rausgehen. Luft holen. Runterkommen. Im letzten Jahr angefangene Bücher zu Ende lesen. Die Sache mit dem Grundvertrauen nochmal in Angriff nehmen. Flaschen wegbringen. Namen löschen. Wäsche waschen. Adressen aktualisieren. Die Registrierung in der Knochenmarkspenderdatei abschließen. Abonnements kündigen. Abonnements abschließen. Haare schneiden. Die guten Platten oben auf den Stapel legen. Checken, ob die Texte der guten Lieder abrufbar sind. Fenster putzen. Akkus aufladen. Briefe eintüten. Fotos einkleben. Die letzten Seiten beschreiben. Sich im Dazwischen einrichten und die Frage lassen, warum es sich das ganze Jahr über wie ein Dazwischen anfühlt (zwischen den Jahren sind Tage und dazwischen sind Stunden und dazwischen Minuten und Sekunden und dazwischen bist eigentlich nur noch du selbst und wenn du es dann runterbrechen willst, kannst du auch sagen: Zwischen den Jahren, da bist nur du). Hinnehmen. Daumen drücken. Die Vorräte erneuern. Flüge buchen. Immer noch nicht wissen, was kommt. Sich in der Badewanne zurücklehnen und untertauchen, dabei die Augen aufmachen und gucken, inwiefern sich der Ausblick im Vergleich zu diesem Augenblick im letzten Jahr verändert hat. Fäden durchschneiden. Anlauf nehmen.