Nanomodus.

Manchmal ist das seltsam, wie Dinge sich verflüssigen, wenn man sie halten will. Wie es Irrungen nieselt. Wie das Wort früher, das ich in meinen Händen gefangen hielt, ich hab es nicht her gegeben, lieber habe ich tagelang geschwiegen, als es aus Versehen heraus zu lassen, manchmal habe ich mir in den Finger gebissen vor Beherrschung, aber ich habe es nicht verloren. Ich habe es aufgegessen, eingeatmet, verrammelt und verriegelt, beobachtet und nicht aus den Augen gelassen. Ja, ich habe es genommen und mich drauf gesetzt, das war meine Taktik, das war der Plan. Es ist einfach verschwunden, ich bin aufgestanden, ganz vorsichtig, weil man manchmal ganz vorsichtig aufstehen kann und niemanden weckt, wenn man dabei behutsam ist, ich bin also aufgestanden und habe sofort nachgefasst, doch da war es schon fort. Manchmal ist es seltsam, wie wenig noch da ist, wenn man nur einmal blinzelt, die Hand wegnimmt, das Ohr, das Gespür oder den Kopf. Wie schnell das gehen kann, wie sehr das sein kann, dass man sich verliert dann.
