Mädchensachen

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Noch vierzehn Tage und ich stolpere nicht mehr über dreiradfahrende Kinder, wenn ich aus dem Haus gehe. Noch einszweidreipluself Tage und ich werde die kleine, dicke Nachbarin und ihre Dischdischmusik nicht mehr hören. Noch einzwei Wochen und die Plane am Nebenhaus macht kein Geräusch mehr in meinen Ohren.

Und C. sagt: “Nennen wir es Anfang.“. Und ich weiß von jemandem, dass es für ihn eine sehr gute Entscheidung war, mit demjenigen zusammen zu ziehen, der ihm am nächsten steht. Wir brauchen beide unsere Ruhe, wir brauchen beide Blumen. Und wir sind uns ein Zuhause.

Und wenn ich heimkomme und sie gerade losgeht, treffen wir uns in der Küche und ich halte den Lappen bereit, weil sie immer Sachen runterschmeißt und sie steckt mich mit ihrem Grinsen an. Und dann regen wir uns auf über die Arschlochwelt und gießen den Leuten aus Versehen Wasser auf den Kopf. Wir krümeln und kleckern und klotzen und kochen und kaufen gesunde Sachen und haben ein Geheimfach für die ungesunden und müssen nicht mehr Nummern wählen, um uns zu haben, wenn mal wieder nichts funktioniert, sondern wir können einfach rübergehen. Wie großartig wird das sein. Und es ist genug Platz dazwischen für einen allein.

Liz hat es verfasst, und zwar am 21. März 2007 um genau 17:48 Uhr.
Kategorie : Berlin

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