Kaolin, Feldspat und Quarz.

Two

Die Decke über den Kopf, die Türen zu, die Höhle so, dass es reichen wird für eine Weile, es kann sein, dass du dich sonntags wundern wirst, aber ich komme erst einmal nicht mehr auf den Markt. Denn die Fenster sind abgedichtet, die Ecken entstaubt, ich habe jeden Gegenstand in die Hand genommen und auf Tauglichkeit geprüft, mein Rückgrat auch, die Rippen und das Porzellan, wir sind aneinander geraten, so lernt man sich kennen. Also erst indem man sich befühlt, einander fragt und antwortet und einen Schritt weiter geht als die Politur. Es geht ja auch immer darum, dass man weiß, was drin ist, nicht nur, welche Rundungen es hat. Ich gebe dir nicht Bescheid, ich schreibe keinen Brief, ich rufe nicht mehr an und alles in allem wirst du nicht suchen müssen, weil ein Versteck nur ein gutes ist, wenn es hält, weißt du, das hat mein Großvater immer gesagt, und die Dinge, von denen er spricht, die wenigen hat er meistens perfektioniert.

Deswegen habe ich den Garten winterfest gemacht, das Holz gestapelt, die Post abbestellt, ich gehe raus, wenn keiner schaut, in den frühen Morgen, die man gerade nicht von den späten Abenden unterscheiden kann, ich bewege mich, da müsstest du dir keine Sorgen machen, wenn du wüsstest, dass das hier kein Urlaub sondern ein Einrichtungsgegenstand ist, eine Einigung zwischen Ebbe und Flut, ich stehe vormittags nicht an der Bahnhaltestelle, das ist jemand anders, ich komme nicht wieder. Ich habe den Tieren ein Lager bereitet, die Bücher betrachtet und verstaut, es ist alles in Sicherheit. Wir sind ineinander geraten, so lernt man sich lieben. Indem man von innen nach draußen schaut und die Geschwindigkeiten dazwischen abgleicht, sich die Nase an allen Scheiben platt drückt, um nichts zu verpassen voneinander. Es geht ja auch immer darum zu wissen, wer mitkommt und nicht nur, wer gerade da ist, weißt du?