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Schon in der Schule habe ich etwas gelernt, das nicht stimmt. Schon früher habe ich geglaubt, für besonders große Anstrengungen gibt es einen Preis. Ein Bienchen, ein Blümchen am Anfang, später eine Zahl, die dich in ein Koordinatensystem einordnet, das auf Papier gedruckt deinen Status bestimmt. Auf das Papier sollst du dann stolz sein. Das sollst du brav in der Hand halten und damit herumwedeln. Und dich dann gefälligst so fühlen, als stünde jemand neben dir, dem du bis zum Knie reichst, und dieser jemand sei dann der Maßstab und dein Scheitel schon an der Kniescheibe, das ist doch was, das ist dein Preis. Dass dir jemand von oben den Kopf tätschelt und sagt: “Fein gemacht.”

An vielen Stellen war es so schwierig, dass ich dachte, ich müsse dafür eine Belohnung bekommen. Irgendwas. Dieses Prinzip und die Sache an sich müssten ja irgendwo zu finden sein oder zu fassen. Nun bin ich an dem Punkt angelangt, der auf den Boden gemalt ist und auf den man sich zu stellen hat, mit den Füßen in die dafür vorgezeichneten Markierungen und dann hat man sich selbst der Maßstab zu sein, sich selbst in die Wange zu kneifen und zu sagen: “Die Sache mit der Belohnung war nur ein Gag. Haha.”