We don´t have to tell, we have to know.

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Manchmal macht eine Hand im Nacken alles besser. Eine, die weiß, wo es langgeht. Eine, die sagt: Bleib ruhig. Alles wird gut. Den Puls wieder runterfahren, die Richtung finden. Hin und wieder reicht da der gleiche Takt hinter dem T-Shirt an der Wange. Nur einen Moment, nur kurz noch, bis die Bahn kommt. Bis das Auto um die Ecke biegt. Du kriegst mir die Kurve und ich flüstere, was mir das bedeutet. Das hört niemand sonst, das reicht so. Du weißt, was ich meine. Du weißt schon.

Liz hat es verfasst, und zwar am 12. Juni 2007 um genau 21:29 Uhr.
Kategorie : Moi

3 Kommentare Kommentar hinzufügen

  • 1. Ole  |  13. Juni 2007 um 14:11

    Knapp. Einfach. Schön.

    Die kleinen, einfachen Gesten, die stumme Umarmung, der Klang der Stimme, die Wärme der umschlingenden Arme. Der stille, wonnige Trost des Moments. Gemeinsam. Es ist eben dies, was fehlt, wenn die Wange weit weg ist, wenn nur die Stimme über Draht ans Ohr dringen kann, wenn der Herzschlag ein Ziel hat, aber dessen Nähe nicht spüren kann. Was bleibt ist dann vor allem (und immerhin) die Vorfreude auf ein Wiedersehen.

  • 2. brittbee  |  14. Juni 2007 um 2:14

    *

  • 3. Mischka  |  15. Juni 2007 um 22:14

    So ne Hand im Nacken kann ja auch was Beunruhigendes haben. Zum Beispiel wenns nur deren Kante ist und ein Arm samt Japaner und/oder andere Kleinasiaten dranhängen. Besonders kleine, aber auch große und sogar ausgewachsene Katzen regt die Hand im Nacken zum erbärmlich aussehenden Vonsichstrecken aller Viere an. Danke, daß Du versucht hast, mir die schützende und kräftige Funktion doieser Geste näherzubringen. Damit sind meine kleine Welt und ich ein wenig ungefährlicher bzw ein wenig weniger ängstlich geworden.

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