Heading home

Es ist ein seltsames Gefühl. Man sagt, dies sei ein Neuanfang. In welchem Ausmaß ist eigentlich egal. Fakt ist, dass die Dinge ein Ende haben und nun neue Kapitel beginnen und man weiß ja auch nie, was passiert und wie man die Sache gut über die Bühne bringt. Man soll sich neu einlassen, die Straßen wiedererkennen, man soll die Menschen grüßen und die anderen nicht mehr sehen, man soll am besten alles gleichzeitig und in vollem Maße und sich dabei auch immer schön treu bleiben und nie den Faden verlieren. Man soll wissen, was wo ist und wann und Pausen machen und im Tempo bleiben und die Welt nicht aus dem Takt bringen und immer schön in die Fugen bohren.
Ich weiß immer nicht, ob ich losgehe oder ankomme.
Liz hat es verfasst, und zwar am 5. April 2007 um genau 16:04 Uhr.
Kategorie : Moi
4 Kommentare Kommentar hinzufügen
1. Christoph Ramke | 5. April 2007 um 17:11
Macht man nicht zumeist eh beides?
2. Frau Schneelche | 5. April 2007 um 20:40
Ist das nicht egal? Der Weg ist das Ziel.
3. peter | 6. April 2007 um 14:38
da ist immer noch licht hinter deinem fenster. aber kein du. ein anderes fenster. aber immer noch du. ein neues fenster ist wie ein neues leben? wie lebt es sich denn hinterm neuen fenster? …
fenster ist auch eins dieser wörter, die irgendwie fremd wirken, je häufiger man sie hintereinander spricht oder schreibt. wie wurst. aber das führt wohl zu weit…schöne grüße aus dem verlassenem territorium.
4. Liz | 6. April 2007 um 16:24
@Christoph. Ich weiß es nicht. Ich glaube, nicht.
@Schneelche. Darf ich auch mitlesen?
@Peter. Es lebt sich gut. Es hat zwar noch keine richtige Küche, aber es geht ja auch ohne.
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