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	<title>Elisabeth Rank</title>
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	<description>Die Sache ist ja die, dass es so viele Sachen sind.</description>
	<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 00:01:13 +0000</pubDate>
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		<title>Your letter filled the hole in my day like a key.</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 23:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lektüre]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;One of my goals is not to ask questions as that implies that this has all happened before and I am merely asking you to tell me how things went. Which isn&#8217;t to say I don&#8217;t believe in destiny.&#8221; 
&#8220;What happened to your heartbeat. Tell me soon as it&#8217;s not a good place to have [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3561646332323466.jpg" alt="Emma Bowlcut" /></p>
<p>&#8220;One of my goals is not to ask questions as that implies that this has all happened before and I am merely asking you to tell me how things went. Which isn&#8217;t to say I don&#8217;t believe in destiny.&#8221; </p>
<p>&#8220;What happened to your heartbeat. Tell me soon as it&#8217;s not a good place to have a question mark.&#8221;</p>
<p>&#8220;I don&#8217;t want to destroy anything. But I want to know what I can destroy. I am possessed by the conviction that I need you like blood needs a vein to get from one place to another.&#8221;</p>
<p>&#8220;I stood without intention of moving and realized we see every punch coming in a boxing movie but in real life we miss a lot of them.&#8221;</p>
<p>&#8220;One of my favorite things of all time is when an animal keeps company with different species. It&#8217;s often a duck. Maybe you should get a duck for that library you work in. No one would complain. Ducks belong in libraries.&#8221;</p>
<p>&#8220;And i hope each morning you wake like a bird in a nest and fly without a thought.&#8221;</p>
<p>&#8220;We are always making choices and then we go to sleep. At separate times.&#8221; </p>
<p>&#8220;I learned that you can get bruises without external contact. Struck by something to get out from within.&#8221;</p>
<p>&#8220;You are the reason I get out of bed. To tell you that I have gotten out of bed. Yours are the only questions I want to answer. I live to pocket all your questions marks, as many as I can, in your life. To discard them secretly when you&#8217;re not looking.&#8221;</p>
<p>&#8220;How come naps are so much sweeter than regular sleep. Because it&#8217;s the type that you can&#8217;t resist, it just takes you.&#8221;</p>
<p>&#8220;Everything I have done today could have been done by a bear. The long seasoned sleep. The lumbering out of bed. Tearing a hard roll dipped into honey. And then sprawling lazily in the grass where the sun hit. I was going to take a bath but decided that would have been too much bear activity, so I showered.&#8221;</p>
<p>&#8220;There is a reason ice is slippery. Did anyone laught at you. I have an inhability to help anyone who has fallen. To witness injects me with a paralytic joy. If someone falls in front of me, you&#8217;ve never seen such a smile in your life. I&#8217;m tickled by the chance that they are learning something.&#8221;</p>
<p>(<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0982048025/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=elisrank-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0982048025">&#8220;Letters to Emma Bowlcut&#8221;</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elisrank-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0982048025" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> was written by Bill Callahan and published by <a href="http://www.dragcity.com/">Drag City</a> in 2010)
<div id="tweetbutton3356" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fmevme.com%2Flizblog%2Fyour-letter-filled-the-hole-in-my-day-like-a-key%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://mevme.com/lizblog/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Halbleitertechnologie.</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 21:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blicke]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wenn etwas durch dich hindurch geht, eine Geschichte, die nicht deine ist, ein Wort, das du vorher nicht kanntest, ein Wunsch in einer gewissen Schnittrichtung, die deinen Haaren im Nacken entgegen steht. Wenn etwas an dir vorbei saust, so nah, dass du es mitunter mit einer echten Berührung verwechselst, aber auch zu kurz, um zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/6361346465356365.jpg" alt="Light can fix me" /></p>
<p>Wenn etwas durch dich hindurch geht, eine Geschichte, die nicht deine ist, ein Wort, das du vorher nicht kanntest, ein Wunsch in einer gewissen Schnittrichtung, die deinen Haaren im Nacken entgegen steht. Wenn etwas an dir vorbei saust, so nah, dass du es mitunter mit einer echten Berührung verwechselst, aber auch zu kurz, um zu riechen, zu schnell, um einen Umriss auszumachen, aber nah genug, um da gewesen zu sein, zumindest als Spur hinterher, nah genug, um die Oberfläche zu verändern, wenn auch nur durch Gänsehaut. Wenn sich ein Wolkenstreifen gerade in dem Moment auflöst, in dem du hinauf geschaut hast, zu flüchtig, um sich selbst nicht in Frage zu stellen, aber zu schön, um ihn zu übersehen. Wenn etwas durch dich hindurch geht, wie Nebel, der sich an einem dieser kalten Morgen mit deinem Atem vermischt und mit Seeluft, wird es niemals so sein, dass nichts zurück bleibt, du wirst aufräumen müssen und sortieren, du wirst schütteln und klopfen, weil du aus dem Alter raus bist, in dem man glaubt, so ein Wind geht rein und dann einfach wieder raus, ohne etwas zu verändern, aus dem Alter raus, in dem man denkt, Oberflächen sind so glatt, dass alles an ihnen abperlt, abrutscht. Von Korrosion hatte man früher ja keine Ahnung und von Oxidation nicht und auch nicht von Herzmuskel- und Hautschuppenbeschaffenheiten. </p>
<p>Wenn so ein Wetter an dir vorüber geht, kannst du dir überlegen, ob du die Hand aufhältst oder endgültig deine Kapuze heiratest. Das ist auch immer eine Frage von Temperatur, ob es kalt wird am Ohr, ob man sich ein Fell antrainiert hat oder Hornhäute, diese Existenz als Membran. Die elektrische Leitfähigkeit von Halbleitern ist stark temperaturabhängig. In der Nähe des absoluten Temperaturnullpunkts sind Halbleiter Isolatoren. Dann hältst du still, bewegst dich nicht, Gestik, Mimik, das sind alles Sachen mit Distanzgefühl, in der Nähe von Eis friert es ein und benimmt sich. Manchmal, wenn es gut ist, wenn es warm wird, passiert was, manchmal bewegen sich die Dinge dann, alles fließt und flattert, und dann überlegst du, wie es wäre, nicht mehr nur Halbleiter zu sein, diesen Isolationszustand abgeschaltet zu bekommen, in einen Leiter erster Klasse überzugehen, einfach Metall mit Organen aus Kristallgitterstruktur, sodass sich Elektronen frei bewegen in dir, kein lautes Schlucken mehr, nur noch eine warme Stirn. Nicht mehr so oder so, sondern nur noch so. Hin und zurück. Nichts mehr aussuchen, nur noch sein, keine Loch in der Bindung. In Halbleiter können auch noch Fremdatome eingebracht werden, irgendwann ist auch mal gut damit, das fühlt man irgendwann, irgendwann ist gut mit halb und halb und ein bisschen und ein Stückchen und -chen -chen -chen. Aber das mit dem inneren Widerstand übst du. Leiter erster Klasse erfahren durch elektrische Leitung keine stoffliche Veränderung, so wünschst du dir das. Alles aus Gold irgendwann.
<div id="tweetbutton3352" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fmevme.com%2Flizblog%2Fdonatoren-und-akzeptoren%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://mevme.com/lizblog/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Re: Die Schmerzensmänner</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 22:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

		<category><![CDATA[Wir]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ist es nicht viel schöner, wenn ein Mensch so sein darf, wie er ist? Wenn Männer die gleiche Musik hören dürfen wie Frauen, Frauen aber auch Fußball spielen und wenn es ihnen beliebt Männer am laufenden Band aufreißen dürfen. Wenn vielleicht ein Typ morgens länger im Bad braucht als seine Freundin und das okay ist? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Ist es nicht viel schöner, wenn ein Mensch so sein darf, wie er ist? Wenn Männer die gleiche Musik hören dürfen wie Frauen, Frauen aber auch Fußball spielen und wenn es ihnen beliebt Männer am laufenden Band aufreißen dürfen. Wenn vielleicht ein Typ morgens länger im Bad braucht als seine Freundin und das okay ist? Wenn es die Bezeichnung Mädchenmusik irgendwann einfach nicht mehr gibt, weil wir endlich gemerkt haben, dass sie Schwachsinn ist. Wenn “Du Mädchen” nicht mehr als Schimpfwort benutzt wird und wir alle einfach mal zugeben dürfen, dass wir WarmduscherInnen sind.&#8221;</p></blockquote>
<p>Katinka<a href="http://www.ktinka.de"> sagt in ihrem </a><a href="http://ktinka.de/2012/01/re-die-schmerzensmanner-ein-kommentar/">Text</a> alles, was man <a href="http://www.zeit.de/2012/02/Maenner">dazu</a> eigentlich sagen kann. Und sollte. Laut. Ganz laut.
<div id="tweetbutton3347" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fmevme.com%2Flizblog%2Fre-die-schmerzensmanner%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://mevme.com/lizblog/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>2011: Dialogische Introspektion.</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/2011-dialogische-introspektion/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 15:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Moi]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal kurz nach Neujahr oder kurz davor schaue ich zurück. So wie auch schon 2010 und 2009. Das Jahr war durchwachsen, ein ganzes Jahr von der Sorte April, eines, von dem man weiß, dass hinter der nächsten Ecke ein neuer Zustand wartet und es oft nicht um den Zustand an sich geht sondern das Durchhalten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal kurz nach Neujahr oder kurz davor schaue ich zurück. So wie auch schon <a href="http://mevme.com/lizblog/2010-das-jahr-der-guten-dinge/">2010</a> und <a href="http://mevme.com/lizblog/monate-2009/">2009</a>. Das Jahr war durchwachsen, ein ganzes Jahr von der Sorte April, eines, von dem man weiß, dass hinter der nächsten Ecke ein neuer Zustand wartet und es oft nicht um den Zustand an sich geht sondern das Durchhalten, das einmal gemacht haben, das Einsammeln. Während außen herum eine Geschwindigkeitsversammlung stattfand, setzte sich innen drin vieles, was lange ziellos herumflog. Meine Bestandteile und ich haben viel gelernt und sind ruhiger geworden. Wir finden das gut so.</p>
<p><strong>Januar</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3532643464643164.jpg" alt="Goose" /><br />
Ich stehe auf einem Berg inmitten von Schneehaufen, als das neue Jahr beginnt. Wir rodeln und sehen den bunten Lichtern auf schwarzem Grund zu. Wir halten einander an den Händen und nach Hause geht es bergab. Ich mache mit einer Schulklasse via Skype ein Interview zu meinem Buch, kaufe meinem Opa ein Namensschild, sehe Giardini di Miro live und besuche Hamburg. Dann <a href="http://mevme.com/lizblog/das-was-man-sich-nicht-ausdenken-kann/">passiert etwas</a>, das ich niemandem wünsche. </p>
<p><strong>Februar 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/6562393466366565.jpg" alt="Caro" /><br />
Meinen kleinen Glauben sammle ich mir dann vom Boden zusammen. Ich sehe William Fitzsimmons live und weiß, er hat jetzt das Buch, das er zu schreiben geholfen hat. Er bedankt sich auf wunderbare Art und Weise. Ich sehe Rocko Schamoni und wir räumen ein Zimmer einmal aus und dann wieder ein. Wir hören Gotti im NBI lesen und ich stolpere über eine Begegnung mit früher. Das Konzert von The National betrachten wir von schräg oben, am Ende passiert einer der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2CIoubeTzgg">schönsten Konzertmomente</a> überhaupt.</p>
<p><strong>März 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/6661633961376563.jpg" alt="Drums" /><br />
Ich höre Those Dancing Days und weiß, dieser Monat wird einer mit Abschieden. Der erste folgt schon bald, der von einer Zeit, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich arbeite mit einem Blick über die Spree, tanze zwischen gelben Luftballons und schließe die Augen bei I Blame Coco. Für einen kleinen Werbespot trommle ich auf einem Schlagzeug herum, feiere eine Party in einer Badewanne, wir räumen eine Wohnung in meiner ehemaligen Nachbarschaft aus und am Ende, als alles leer ist, zähle ich den zweiten Abschied von etwas Gutem, das es so nicht mehr gibt. Am Ende des Monats fahre ich für eine Performance nach Köln. </p>
<p>April 2011<br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3963306635363863.jpg" alt="Bed" /><br />
In Köln treffe ich Freunde, in Berlin liest Michel Houellebecq mir vor. Ich schenke meiner Mama Jamiroquai und leihe nach einer langen Nacht jemandem meinen Schal, der bis heute dort liegt. Zwei der besten Frauen auf der Welt kommen mich besuchen, wir hüpfen und tanzen und trinken Koalakaffee. Text spielt für uns ein leises wunderschönes Wohnzimmerkonzert. Für den besten Nachbarn der Welt dekorieren wir nachts einen Motorroller mit Kuscheltieren. Jemand Gutes kommt in mein Leben und wir pflücken die ersten Gänseblümchen gemeinsam. Ich fahre mit dem Fahrrad durch Kirschblütenwind und sehe Pantha du Prince sowie Bodi Bill live. Auf einem Balkon holen wir uns unseren ersten Sonnenbrand und feiern im Park einen wichtigen Geburtstag.</p>
<p><strong>Mai 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3563383532653339.jpg" alt="Blau" /><br />
Ich bin in der <a href="http://mevme.com/lizblog/bedrucktes-papier-im-mai/">Page</a> zu lesen, verbringe die Mittagsstunden oft an der Spree, werde krank und mache später eine Bootsfahrt durch Berlin. Zwei Marienkäfern zeige ich Berlin, jemand kocht für viel für mich, ein paar Tage verbringen die Kollegen und ich auf dem Land mit einem Kalb und einem Esel. Sir Simon Battle spielt ein kleines Akkustikkonzert im Ramones Museum und ich trinke die erste Wassermelonensaftschorle meines Lebens.</p>
<p><strong>Juni 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3531316439336136.jpg" alt="Park" /><br />
Ich sehe Bodi Bill und Sir Simon Battle noch einmal für ein paar Lieder live, esse Kirschen und versichere mich einer Entscheidung. Dann fliehe ich für eine Woche in die spanische Luft, bade im Meer und lese viel. Ich höre auf mein Bauchgefühl und mache einen Schritt zurück. Wir sehen William Fitzsimmons zweimal und Death Cab For Cutie einmal live und ich kaufe mir einen Bodyguard, der seitdem auf meinem Fensterbrett sitzt. Meine Herzhälfte kommt aus New York zurück und wir feiern unser Wiedersehen gebührend. Ich kaufe mein erstes Stück Kunst und treffe den Grüffelo auf der Straße.</p>
<p><strong>Juli 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3937303564396431.jpg" alt="Tempelhof" /><br />
Wir machen Picknick auf Friedrichshainer und Tempelhofer Parkflächen und werden von Gewittern überquert. Ich schreibe mitten im Sommer eine Weihnachtsgeschichte, bin in Frankfurt und Bremen und halte eine Hand. Wir sitzen viel im San Remo und in der 8MM Bar und schauen, wie die Stadt an uns vorbeirauscht. Besuch aus Hamburg kommt, wir halten große Reden zwischen Wodkagläsern und ich lasse mir <a href="http://mevme.com/lizblog/ein-gegenwort-zu-vergessen/">ein Stück Familie</a> auf den Arm tätowieren. Ich fahre nach Hamburg und sehe Menschen dabei zu, wie sie großartige elektronische Musik, ihre Arbeit und ein paar Fehler machen.</p>
<p><strong>August 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3134613632386464.jpg" alt="Bubbles" /><br />
Ich schüttele mir kurz ein paar Dinge von den Schultern, wandere die Landungsbrücken ab, treffe jemanden, der immer gut tut, und fahre dann zurück nach Berlin. Zu viert setzen wir uns in ein Auto und fahren aufs Land, um Konzerte zu hören und Seifenblasen durch die Luft fliegen zu sehen. Ich sitze während Sommerregen im San Remo und schlafe ein paar Nächte ohne Kopfkissen bei offenem Fenster. Ich sehe The National im Michelberger und wir übernachten dort. Es ist eine dieser Nächte, die man nicht vergisst, weil alles ist, wie man schon einmal und noch nie gelesen hat. Wir ernennen den Moscow Mule im Friedrichshain zu einer Institution und ich stehe in der C/O mit Woodkid auf den Ohren, während ich Gregory Crewdsons Bilder anschaue. Mir rollt dabei eine Träne die Wange herunter. Ich finde ein Vogelnest auf der Straße.</p>
<p><strong>September 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/6162336431343131.jpg" alt="Zwei" /><br />
Wir picknicken abends auf Stralau, liegen tagsüber an verschiedenen Stellen an der Spree im Schatten von Bäumen. Ich sehe Einar Stray im Michelberger und im Roten Salon. Unsere Familie wird ein bisschen kleiner, wir erfahren das, als gerade ein Gewitter aufzieht. Wir verbringen einen Tag am weißen See und einen Tag ganz in Schwarz. Ich träume, dass mir eine Hand amputiert wird und gehe wählen. Nach Hause bekomme ich weiße Lilien geschickt und baue mir eine Höhle.</p>
<p><strong>Oktober 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3030343930333737.jpg" alt="Gullfoss" /><br />
Wir feiern meinen Geburtstag, Besuch kommt extra angereist, wir stehen bei Woodkid in der dritten Reihe und einen Tag später fliege ich nach Island, sehe Geysire und den schönsten Wasserfall meines Lebens bisher. Ich atme durch, nirgendwo scheint das besser zu gehen als hier. Zurück in Berlin spielen Fredrik im Michelberger und ich verbringe zwei Tage mit den Gedanken bei jemandem im Krankenhaus. Ich spüre, dass der Automatismus als Rettungsboot immer noch funktioniert. Dann besuche ich Hamburg und werde krank.</p>
<p><strong>November 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/6331623837666464.jpg" alt="Stralau" /><br />
Die Krankheit zieht sich, 4 Tage verbringe ich im Krankenhaus. Ich schalte alles aus und ab und beheize die Höhle. Jemand schenkt mir Blumen, ich besuche den neuen Verlag. Wir verschenken ein Fahrrad zum Geburtstag und trinken neben einem Bücherregal Wein bis spät in die Nacht. Wir applaudieren Scott Matthew im Heimathafen und gucken uns eine Wohnung an, die wir unbedingt haben wollen. Zwischendurch wissen: Wenn ich mal alt bin und diese Tage vorbei, werde ich denken: Mit ihr habe ich die schönste Zeit meines Lebens verbracht.</p>
<p><strong>Dezember 2011</strong><br />
<img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3734336330393065.jpg" alt="Christmas" /><br />
Wir bekommen von Sonja Heiss vorgelesen und trinken Glühwein. Man schenkt mir Rieseknallfolie und ich besuche München und Hamburg. Wir verkaufen einen Tag lang unsere alten Sachen und feiern mit den Kollegen bis morgens um 7. Ich sehe Apparat und William Fitzsimmons, kaufe mir Handschuhe mit Schnur, feiere Weihnachten mit der Familie und lege mir hier und da eine Hand auf mein Herz. Der Schnee bleibt nicht liegen, aber wir brauchten das.
<div id="tweetbutton3335" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fmevme.com%2Flizblog%2F2011-dialogische-introspektion%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://mevme.com/lizblog/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>γεωμετρία</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 09:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eigentlich kann ich mit geometrischen Anordnungen als Kunstform nicht viel anfangen, aber das, was Andy Gilmore da tut, berührt mich zutiefst. Ich könnte sitzen und gucken und die Luft anhalten. Die ganze Zeit.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/6235313465353235.jpg" alt="Ghostly" /></p>
<p>Eigentlich kann ich mit geometrischen Anordnungen als Kunstform nicht viel anfangen, aber das, was <a href="http://crowquills.com/">Andy Gilmore</a> da tut, berührt mich zutiefst. Ich könnte sitzen und gucken und die Luft anhalten. Die ganze Zeit.</p>
<p><img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/6333343035653766.jpg" alt="Blackwhite" />
<div id="tweetbutton3332" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fmevme.com%2Flizblog%2F%25ce%25b3%25ce%25b5%25cf%2589%25ce%25bc%25ce%25b5%25cf%2584%25cf%2581%25ce%25af%25ce%25b1%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://mevme.com/lizblog/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Einen Ort haben, der nicht man selbst ist.</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 21:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[En Känsla]]></category>

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Seltsam, weil immer alle sagen, mehr brauche man nicht, also mehr als sich selbst, und wie sie im gleichen Moment alle Arme und Füße und Möglichkeiten ausstrecken, die sie haben, um irgendetwas zu fassen. Ich hingegen glaube, es ist etwas sehr Erstrebenswertes, noch einen zweiten Punkt auf der Karte zu haben, einen Punkt und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3566656538363838.jpg" alt="Schiff" /></p>
<p>Seltsam, weil immer alle sagen, mehr brauche man nicht, also mehr als sich selbst, und wie sie im gleichen Moment alle Arme und Füße und Möglichkeiten ausstrecken, die sie haben, um irgendetwas zu fassen. Ich hingegen glaube, es ist etwas sehr Erstrebenswertes, noch einen zweiten Punkt auf der Karte zu haben, einen Punkt und ein Kreuz mit einer gestrichelten Linie dazwischen, auf der man mit dem Finger hin und her fahren kann. Ich hingegen glaube, dass man sich selbst genug sein kann, aber wer will schon genug, ich glaube, jeder will mehr als genug, weil jeder auch ein Kopfkissen will, obwohl der eigene Arm genug wäre, denn der eigene Arm schläft einem irgendwann ein, noch bevor der Kopf das tut, ein Kopfkissen hingegen lässt sich wenden, wenn es warm geworden ist, und das richtige Kopfkissen wendet sich von selbst, wenn es merkt, es schnarcht. Und weil vielen der Stift ausgeht, haben sie keinen Bock mehr auf die Linie oder malen sie im Kreis, weil es nicht auffällt dann, wenn die Tinte blasser wird. Seltsam, weil immer alle sagen, sie würden nicht mehr suchen, das hätte keinen Sinn, und ich doch sehen kann, wie ihre Wimpern flattern, wenn jemand vorbei läuft, der einem Foto ähnlich sieht, das sie in ihrer Schublade haben. Ich hingegen glaube, es ist sehr erstrebenswert einen Stift kaufen zu gehen, vielleicht einen richtig guten sogar, das braucht seine Zeit, manchmal vertut man sich oder übt die Schrift nicht im Geschäft auf einem kleinen Blatt Papier, und dann kann es passieren, dass man den falschen Stift mit nach Hause nimmt und es erst nach einer Weile an dem Knubbel merkt, der sich am Finger bildet wie Hornhaut zum Schutz. Und ich hingegen glaube, dass die besten Skizzen mit Bleistift geschehen, mit etwas, das man nicht von Weitem sieht, sondern auf das man sich konzentrieren muss, das kann ruhig in einem kurzen Moment passieren, (welches Gute tut das nicht, nur in einem kurzen Moment wirklich passieren, aber danach durch Kopfanstrengung und Herzmuskelschluckauf noch andauern, meine ich), aber die besten Linien, die feinen, die ehrlichen, die kommen nicht immer aber oft aus dem Handgelenk und aus einem Versuch heraus. Aus dem Versuch einen Ort zu finden, der nicht man selbst ist. Das ist fast wie gefunden werden.
<div id="tweetbutton3327" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fmevme.com%2Flizblog%2Feinen-ort-haben-der-nicht-man-selbst-ist%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://mevme.com/lizblog/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Wer aus mir trinkt, wird ein Reh.</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 11:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[En Känsla]]></category>

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Das ist das gute Leben, das mit dem Wissen von denen, die als personifizierte, vollautomatisierte Heizung wissen, wann der richtige Moment ist, wann die richtige Temperatur, wann man zu klappern hat, damit es nicht zu still ist und wann man sich besser ruhig verhält. Das ist das gute Leben, das mit den rauschenden Ästen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3465323332396235.jpg" alt="Reh" /></p>
<p>Das ist das gute Leben, das mit dem Wissen von denen, die als personifizierte, vollautomatisierte Heizung wissen, wann der richtige Moment ist, wann die richtige Temperatur, wann man zu klappern hat, damit es nicht zu still ist und wann man sich besser ruhig verhält. Das ist das gute Leben, das mit den rauschenden Ästen, die einem etwas von der eigenen Biegsamkeit erzählen, den eigenen Neigungsgraden und dass sich das manchmal auch scheiße anfühlt, aber nichts im Verhältnis zu dem ist, was danach alles gut wird. Das ist das gute Leben, das mit den Liedern, die nicht an Personen sondern Temperaturen hängen, das wirklich gute Leben, das sich aus sich selbst heraus rechtfertigt wie ein Wendepullover, in alle Richtungen nutzbar und offen und immer ein bisschen zu groß, so wie man es gerne hat, weil es einem Platz lässt, sich unbemerkt zu bewegen, sich merklich zu verändern und auch, weil man das muss, alles mal falsch herum anzuziehen, das macht gesund. Das ist das gute Leben, das mit dem Schneekugelmoment, nicht das wilde Treiben kurz nach dem Schütteln, sondern wenn das Weiß sich setzt, auf die Nasen und Schuhspitzen, Dächer und Hügel, und nichts übrig lässt außer dem großen Geradeaus. Du kannst immer. Alles. Überallhin. Jederzeit. Das ist es.
<div id="tweetbutton3323" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fmevme.com%2Flizblog%2Fwer-aus-mir-trinkt-wird-ein-reh%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://mevme.com/lizblog/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Glaubst du an Autokorrektur?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 21:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wenn du küsst, wohin zuerst? Legst du Obst in den Kühlschrank? Schläfst du mit dem Kopf zum Fenster? Passiert es, dass du dich an dir selbst stößt? Und schenkst du etwas, obwohl du sagst, du wirst es nicht? Erinnerst du Geburtstage? Schneiden oder knipsen? Hast du jemals einen Brief geöffnet, der nicht für dich bestimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3164306439333839.jpg" alt="A" /></p>
<p>Wenn du küsst, wohin zuerst? Legst du Obst in den Kühlschrank? Schläfst du mit dem Kopf zum Fenster? Passiert es, dass du dich an dir selbst stößt? Und schenkst du etwas, obwohl du sagst, du wirst es nicht? Erinnerst du Geburtstage? Schneiden oder knipsen? Hast du jemals einen Brief geöffnet, der nicht für dich bestimmt war? Legst du dich nach dem Duschen am Morgen noch einmal hin? Wärmst du dein Handtuch an? Was ist dein Lieblingswort? Weißt du, warum Blätter schwarz werden? Wann lässt du das Licht aus? Hast du dich schon einmal von oben gesehen? Zu welchem Moment möchtest du noch einmal zurück? Gibst du Dingen Namen? Telefonierst du gern? Magst du Clowns? Hast du eine Seite? Lässt du mich ausreden? Macht deine Kniescheibe ein Geräusch? Wenn du raus musst, gehst du auch? Magst du deine Stimme? Wen erkennst du nicht wieder? Auf was könntest du am ehesten verzichten? Die Hände müssen sich verstehen, oder? Verwechselst du links und rechts? Schreibst du Listen? Was ist unter deinem Bett? Und weißt du, ob das noch Flut ist oder schon Ebbe?  Wo ist dein Unterschlupf? Wie viel gibst du aus? Wenn du ein Gewässer wärst, wie sähe dein Ufer aus? Wann liest du? Wirst du es verkraften? Und lässt du immer einen Rest übrig? Welchen Durchmesser hat dein Kopf? Trinkst du genug? Hast du schon einmal einen Gedanken gedacht, der so wertvoll war, dass du ihn in dir drin nur geflüstert hast? Machst du Dinge eher für dich oder für andere? Findest du auch, dass mein Zeigefinger am besten auf die Stelle hinter deinem Ohrläppchen passt? Hast du schon einmal jemanden beerdigt? Findest du im Abspann den lustigsten Nachnamen? Spielt Reihenfolge eine Rolle? Wo liegt dein Schlüssel? Was bringst du mit von deiner Reise? Und vor allem: Was nicht?
<div id="tweetbutton3298" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fmevme.com%2Flizblog%2Fglaubst-du-der-autokorrektur%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://mevme.com/lizblog/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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		<title>Kaolin, Feldspat und Quarz.</title>
		<link>http://mevme.com/lizblog/kaolin-feldspat-und-quarz/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 12:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[En Känsla]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Decke über den Kopf, die Türen zu, die Höhle so, dass es reichen wird für eine Weile, es kann sein, dass du dich sonntags wundern wirst, aber ich komme erst einmal nicht mehr auf den Markt. Denn die Fenster sind abgedichtet, die Ecken entstaubt, ich habe jeden Gegenstand in die Hand genommen und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://foto.arcor-online.net/palb/alben/73/763473/3335326664613165.jpg" alt="Two" /></p>
<p>Die Decke über den Kopf, die Türen zu, die Höhle so, dass es reichen wird für eine Weile, es kann sein, dass du dich sonntags wundern wirst, aber ich komme erst einmal nicht mehr auf den Markt. Denn die Fenster sind abgedichtet, die Ecken entstaubt, ich habe jeden Gegenstand in die Hand genommen und auf Tauglichkeit geprüft, mein Rückgrat auch, die Rippen und das Porzellan, wir sind aneinander geraten, so lernt man sich kennen. Also erst indem man sich befühlt, einander fragt und antwortet und einen Schritt weiter geht als die Politur. Es geht ja auch immer darum, dass man weiß, was drin ist, nicht nur, welche Rundungen es hat. Ich gebe dir nicht Bescheid, ich schreibe keinen Brief, ich rufe nicht mehr an und alles in allem wirst du nicht suchen müssen, weil ein Versteck nur ein gutes ist, wenn es hält, weißt du, das hat mein Großvater immer gesagt, und die Dinge, von denen er spricht, die wenigen hat er meistens perfektioniert. </p>
<p>Deswegen habe ich den Garten winterfest gemacht, das Holz gestapelt, die Post abbestellt, ich gehe raus, wenn keiner schaut, in den frühen Morgen, die man gerade nicht von den späten Abenden unterscheiden kann, ich bewege mich, da müsstest du dir keine Sorgen machen, wenn du wüsstest, dass das hier kein Urlaub sondern ein Einrichtungsgegenstand ist, eine Einigung zwischen Ebbe und Flut, ich stehe vormittags nicht an der Bahnhaltestelle, das ist jemand anders, ich komme nicht wieder. Ich habe den Tieren ein Lager bereitet, die Bücher betrachtet und verstaut, es ist alles in Sicherheit. Wir sind ineinander geraten, so lernt man sich lieben. Indem man von innen nach draußen schaut und die Geschwindigkeiten dazwischen abgleicht, sich die Nase an allen Scheiben platt drückt, um nichts zu verpassen voneinander. Es geht ja auch immer darum zu wissen, wer mitkommt und nicht nur, wer gerade da ist, weißt du? </p>
<p><object width="600" height="335"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lJWpFv-I96E?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lJWpFv-I96E?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="335" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
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		</item>
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		<title>Ordines</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 21:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blicke]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Konstrukt ist nicht von der Hand zu weisen, und ich wüsste gern, wann jemand angefangen hat von Familie als etwas zu sprechen, das man mitnimmt. Das dazugehört. Und dazu wüsste ich außerdem noch gern, wann man selbst anfängt, sich anzuleinen, jemanden festzuhalten, dorthin aufzunehmen, wo man die Tür zumachen kann und nichts mehr hört, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm8.staticflickr.com/7153/6454987881_851d9b7291_z.jpg" alt="Family" /></p>
<p>Das Konstrukt ist nicht von der Hand zu weisen, und ich wüsste gern, wann jemand angefangen hat von Familie als etwas zu sprechen, das man mitnimmt. Das dazugehört. Und dazu wüsste ich außerdem noch gern, wann man selbst anfängt, sich anzuleinen, jemanden festzuhalten, dorthin aufzunehmen, wo man die Tür zumachen kann und nichts mehr hört, und wann man sich entscheidet damit aufzuhören. Ob man das überhaupt kann, mit einer Familie aufhören, sich fortbewegen, weg sein davon, von den Jahren und Schemata, von den Anrufen, die man nicht gemacht hat und dem Schattenspiel der Begrüßungen. </p>
<p>Ich meine, das Gefühl ist nicht von der Hand zu weisen, eine andere Hand wahrlich schon. Nur fragt ja selten jemand danach, was man dann damit macht, mit dem hineingeboren Sein in einen Kreis aus Menschen, in einen Ort, in eine Aneinanderreihung aus Umständen. Und selten macht sich jemand die Mühe, gegen die Verantwortung anzulaufen, anzurennen, die am Ende auch eine eigene Entscheidung ist. Man sagt immer, man übernimmt die Verantwortung, und es klingt, als nehme man sie jemand anderem weg, als sei dann dort drüben weniger davon. Ja, ich hätte gern ein Stück, nein danke, es ist genug jetzt, noch ein Stück, muss das denn sein, es ist genug für alle da, ich weiß, und niemand geht, bevor er aufgegessen hat. </p>
<p>Und ich sage dir, das Herz ist nicht von der Hand zu weisen, es passt direkt hinein und ist noch ganz warm. Sehr gern würde ich mich mit meiner Frisur und meinem Gesicht und meiner gesammelten Kindheit und all dem danach für einen Tag in den Schrank stellen und nur mein, also genau dieses Herz übrig lassen. Keine Spur von Erinnerung, keine Konnotation, keine Verwischungen außen herum und keine Verblendung, nur ein bisschen Takt, ein bisschen Blut, irgendeine Biologie mit Muskelfaser und einem Staubteppich aus der Luft, weil es ja einen Moment dauert, bis man sich zurückgenommen und das Herz extrahiert hat, wir könnten auch die Lunge nehmen, mein Kleinhirn. Du nicktest jetzt, wüsstest du, wovon ich spreche, du nicktest und riefest, natürlich, wie könne ich es wagen, einen Zweifel zu hegen. Einen oder zwei. </p>
<p>Aber diese Wahrheit ist nicht von der Hand zu weisen, du hättest nicht die geringste Ahnung, wen du da vor dir hast, wessen Muskel, wessen Atem. In ein paar Jahren vielleicht brauchst du keine Angst mehr haben davor, und ich glaube, die hast du, weil du auch zittern würdest in deinem außer dir sein, dein Herz ganz allein, ich werde niemals fragen, du hast freie Hand. Kein Gewicht, keine Prüfung, keine Türen.
<div id="tweetbutton3309" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fmevme.com%2Flizblog%2Fordines%2F&amp;text=&amp;related=&amp;lang=&amp;count=" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://mevme.com/lizblog/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div>
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