Ein Fänger im Roggen

“Entwickeln sie eine Sensibilität für Nebensächlichkeiten”, wurde mir heute in der Uni gesagt. Dies sei elementar für unser Fach. Unvoreingenommenheit und Wertfreiheit gepaart mit der Neugier eines Kindes. Mit allen Sinnen, Leidenschaft und Teilgenauigkeit solle man bei der Sache sein und vor allem dabei bewusst die eigene Rolle in der Feldforschung thematisieren und analysieren.
Das ist so schön, dass ich jetzt Noten für Dinge bekomme, die ich eh den ganzen Tag mache. Lang hab ich mich nicht mehr so wohlplatziert gefühlt. Hallo, Elan.
Liz hat es verfasst, und zwar am 25. Oktober 2006 um genau 16:24 Uhr.
Kategorie : Moi
8 Kommentare Kommentar hinzufügen
1. Zmivv | 25. Oktober 2006 um 18:25
Was studierst du denn?
“Entwickeln sie eine Sensibilität für Nebensächlichkeiten” erinnert mich so an Psychologie (bzw. mein rudimentäres Wissen darüber…).
2. Liz | 25. Oktober 2006 um 18:30
Äh. Nee. Europäische Ethnologie. Klingt nach Standard-Ethnologie, is aber Volkskunde bzw. Kulturwissenschaft.
3. Zmivv | 25. Oktober 2006 um 22:16
Okay, hm…
Klingt aber auch sehr interessant.
4. Liz | 26. Oktober 2006 um 8:58
Isses wahrlich. Heute Seminar mit dem Titel: “Öffentlich aufgegessen”. HA! Esskultur in der Öffentlichkeit. Muahaha.
5. Zmivv | 26. Oktober 2006 um 14:04
Esskultur? Sowas kann man studieren? Das wär auch ein Studiengang für mich ;-)
Aber was macht man am Ende mit dem abgeschlossenen Studium?
6. Liz | 26. Oktober 2006 um 14:49
In dem Seminar bekommt man totalen Hunger.
7. Zmivv | 26. Oktober 2006 um 17:02
Äh, ich sage jetzt lieber nicht, wann ich in meinem Studium immer Hunger bekomme…
8. King Fisher | 26. Oktober 2006 um 18:25
Das ist nicht wahr, oder?
Es gibt wirklich Seminare über Esskultur in der Öffentlichkeit?
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