Die Stadt zu Fuß und Rad

Nun gut. Ab Montag ist Berlin also lahmgelegt. Halbwegs vollständig. Ich meckere nicht, ich nehme das so hin, ich kann es in Grundstrukturen nachvollziehen, nur das Timing finde ich etwas ungünstig. Mich fragt aber eh keiner. Da ich jedoch über die Mails, die per Verteiler meiner Hochschule geschickt wurden, feststellen musste, dass anscheinend ziemlich viele Studierende nicht in der Lage sind, sich den Notfallfahrplan aus dem Netz zu ziehen, senke ich nun mein Haupt, atme tief ein und aus, um mich nicht lauthals über dieses sonst ach so intelligentintellektuelleheititeiwirsindsoexzellent-Gelaber aufzuregen, und winke freundlich aber bestimmt zum Einsatzplan der S-Bahn sowie dem der BVG. Damit jetzt endlich mal Ruhe ist im Karton, diese Heulerei ist nicht zum Aushalten. Die Magnetfelder innerhalb der U-Bahn sind eh ungesund (150 bis 350 μT, sagt das Forum Elektrosmog), Fahrradfahren hingegen strafft schlaffe Hintern, Laufen kühlt erhitzte Gemüter herab und wie man spontante Fahrgemeinschaften bildet, kann euch Britta ja erklären. Alles wird gut. Aber der Berliner braucht ja bekanntlich eh immer was zum Meckern. Ich kenn das.

Liz hat es verfasst, und zwar am 8. März 2008 um genau 19:39 Uhr.
Kategorie : Berlin

3 Kommentare Kommentar hinzufügen

  • 1. Martin  |  9. März 2008 um 11:31

    Fahrradfahren mag schlaffe Hintern straffen, doch haben Jungen dafür bei mehr als einer täglichen Radstunde auf der anderen Seite eine Problem — sagte jedenfalls mal eine Studie — aber dafür sind Mädels auf Satteln um so schöner anzusehen … :)

  • 2. katinka  |  9. März 2008 um 22:30

    ich dachte enge hosen haben ähnliche auswirkungen… da is das bisschen radfahren auch schon wurscht! ;)

  • 3. Martin  |  10. März 2008 um 13:18

    Hehe, die armen Emo-Indiebuben … :)

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