Wishlist 2011

Ein Ort, an den man fahren kann, wenn alles andere zuviel wird, wo ein Tisch steht mit Blumen drauf, ein Buch mit angestrichenen Seiten, die ich noch lesen soll, und etwas zu essen im Kühlschrank liegt, das zum Wetter passt. Losgelöst bleiben. Weniger vergessen, mehr erinnern. Nicht aufhören. “Ich hoffe stattdessen, dass ich nie verkümmere und klein beigebe, die Chance verpasse, mit dir zu leben” (T.K.). Das zweite Buch schreiben. Mehr Zeit an ruhigen Orten verbringen. Geduldiger werden. Immer noch mehr Bewegung, körperlich und geistig. Mich wieder an ein Notizbuch gewöhnen. Noch mehr Vertrauen in die eigene Entscheidung, sowie das sich für etwas entscheiden. Nach Hamburg für einen Urlaub. Nach New York für eine Reise. Mehr Sekunden, noch mehr davon. Einen wichtigen Brief schreiben. Sowieso wieder mehr Briefe schreiben. Mir mehr Zeit nehmen und Urlaub. Wieder Musik machen. Mir einen Herzschlag auf’s Handgelenk tätowieren lassen. Mich selbst schieben bis an den Rand der Vernunft, noch weiter. Nach dem Jahr der guten Dinge nun das Jahr der großartigen Dinge. Alles annehmen, alles durchrütteln, alles tun dafür.
(Das waren die Wünsche für 2010.)



















