Die Sache ist ja die, dass es so viele Sachen sind.

Thema: Lektüre

Büroküchendisko.

Und bevor ich mich für drei Tage verabschiede, noch schnell der Hinweis auf unsere Büroküche, die von nun an beliebäugelt und sehr bewußt genutzt wird. Wir kochen und dokumentieren das. Jeden Tag auf Office Kitchen.

5 Jahre Glitzersticker.

Weltfriedensgeburtstag

Zumindest an einer Stelle. Hiermit möchten ich und all die anderen Einhörner dieser Erde unsere Häupter senken und gedenken… - äh. Nein. Wir möchten Danke und Juchhu und Hurra schreien, denn natürlich hat der Weltfriedensmeister sein eigenes Blogjubiläum verschlafen, aber das ist eigentlich nur ein weiterer Grund, noch eine Runde im Kreis zu galoppieren und die Beinchen in die Luft zu werfen und alles, was noch so im Umkreis herumsteht. Wir wollen noch viel viel mehr Weltfrieden für viel viel mehr Welt. Denn so muss man das machen, Bauch raus und Regenbogenfarben in die Welt sprengen. Denn in jedem von uns steckt ein kleines Eis- äh Einhörnchen. Danke, Nilzi.

Guck mir in den Kühlschrank, Baby.

Heimatheft

Es verfolgt mich. Das Zuhausethema sitzt mir in den letzten Wochen so sehr im Nacken wie kein anderes, man könnte meinen, es habe sich festgebissen, -gekettet und -geklebt. Doch ich tue alles andere als es abzuschütteln, sondern lasse mich niederwalzen, trage es mit mir herum und wickle noch einen Schal drum, weil es zwischendurch, wenn es nicht irgendetwas von mir möchte und mir am Ohrläppchen zieht, eigentlich ganz gut ist gegen Verkühlungen aller Art.

Kühlrank

Nun hat es wieder einen Auswuchs in Heftform. Das neue stijroyal Magazin ist erschienen. Dieses Mal hat es (wie soeben beschrieben) etwas mit Zuhause und Heimat und Puscheligkeit zu tun, deswegen haben ganz viele Menschen ihre Kühlschränke aufgemacht und hinein photographiert. So auch ich. Und manche haben noch eine Geschichte dazu geschrieben. So auch ich. Erwerben kann man das Heftchen, das schon fast ein Büchlein ist, im Netz. Die echte Party dazu folgt in Kürze.

Es ist der wärmste Tag der Woche.

Ich fahre morgen abend nach Bielefeld. Deswegen. Ich war noch nie in Bielefeld. Mir wurde gesagt, es gäbe dort einen Riesenpudding. Und einen Springbrunnen. Für weitere Sehenswürdigsüßigkeiten und Geheimtipps bin ich wieder einmal sehr dankbar.

Und LovelyBooks veranstaltet eine Testleserunde zum Buch. Anmelden bzw. bewerben könnt ihr euch noch bis Sonntag dort.

(Und die Postkarte hab ich mir von Herm ausgeliehen. Und und und ja, es ist komisch und ungewohnt, dass sich hier grad soviel ums Buch dreht, aber abends nach der Arbeit fall ich immer müde um und schaffe es immer gerade noch so einen Blick auf den Sonnenuntergang zu werfen und dann hat sich schon eine dicke Bettdecke über mich rübergelegt und gegen Bettdecken kann ich in den seltensten Fällen etwas tun. Gut, wenn es dann die Möglichkeit gibt, schon in der Mittagspause anzugrillen.)

The town was paper, but the memories were not.

“Interesting capitalization,” I said.
“Yeah. I’m a big believer in random capitalization. The rules of capitalization are so unfair to the words in the middle.”
(p. 32)

“I always felt like you had to be important to have enemies. Example: Historically, Germany has had more enemies than Luxembourg. Margo Roth Spiegelman was Germany. And Great Britain. And the United States. And czarist Russia. Me, I’m Luxembourg. Just sitting around, tending sheep and jodeling.”
(p.59)

“I didn’t need you, you idiot. I picked you. And then you picked me back.” Now she looked at me. “And that’s like a promise. At least for tonight. In sickness and in health. In good times and in bad. For richer, for poorer. Till dawn do us part.”
(p.70)

“Ninjas don’t splash other ninjas,” Margo complained.
“The true ninja doesn’t make a splash at all,” I said.
(p.74)

“Come on, Ben. I mean she’s just doing Margo stuff. Making stories. Rocking worlds.”
(p. 93)

“You know your problem, Quentin? You keep expecting people not to be themselves. I mean, I could hate you for being massively unpunctual and for never being interested in anything other than Margo Roth Spiegelman, and for, like never asking me how’s it going with my girlfriend - but I don’t give a shit, man, because you’re you. My parents have a shit ton of black Santas, but that’s okay. They’re them. I’m too obsessed with a reference Website to answer my phone sometimes when my friends call, or my girlfriend. That’s okay, too. That’s me. You like me anyway. And I like you. You’re funny, and you’re smart, and you may show up late, but you always show up eventually.”
(p.194)

“Margo knows the secret of leaving, the secret I have only now learned: leaving feels good and pure only when you leave something important, something that mattered to you. Pulling life out by the roots. But you can’t do that until your life has grown roots.”
(p.234)

“Maybe the sure knowledge that she is alive makes all that possible again - even if I never see proof of it. I can almost imagine a happiness without her, the ability to let her go, to feel our roots are connected even if I never see that leaf of grass again.”
(p. 274)

“That’s why I had to leave. As much as life can suck, it always beats the alternative.”
(p.287)

“I know what she’s talking about. The something deeper and more secret. It’s like cracks inside of you. Like there are these fault lines where things don’t meet up right.”
(p.294)

“Aren’t you worried about, like, forever?”
“Forever is composed of nows,” she says.
(p. 296)

Paper Towns was written by John Green (Speak, 2009).

Thank you, ladies.

Ich bin ja immer ein bisschen schwierig, was so extra festgelegte Tage für irgendwelche Sachen angeht. Das ist auch mit dem Frauentag nicht anders. Aber wie ich es auch sonst mit Dingen mache, die man mir aufschwatzen oder vorsetzen will: Ich bastel sie mir so zurecht, dass sie mir passen. Und somit möchte ich euch folgende Damen ans Herz eures Feedreaders legen…

- Maike
- Carmina
- Claude
- Sarah
- Isa
- Kriesse
- Anke
- Sasa
- Martina
- Annika
- Maren
- Careaux
- Johanna
- Katinka
- Lisa
- Lu
- Travelettes
- Christina
- Tessa
- Jessica
- Sue

Danke, Ladies. Also für eure wunderbare Lektüre und euch als Inspiration. Kann man ja mal sagen.

Bloggermädchen 2009: Frau Liebe!

Die Mädchenmannschaft hatte dazu aufgerufen, das Bloggermädchen des letzten Jahres zu wählen. Soeben wurde die Gewinnerin verkündet, es ist die reizende Frau Liebe geworden. Und kaum wurde dies öffentlich gemacht, entbrannte in den Kommentaren eine seltsam anmutende Diskussion um Hausfrauen, Blogs, Klischees und Relevanz. Bitte verfolgen. Bitte mitdiskutieren.

Mir jedenfalls geht der nicht vorhandene Hut hoch, wenn ich so unreflektierte Kommentare lese, die wiederspiegeln, welche Klischees in manchen, sich komischerweise ach so feministisch schimpfenden Köpfen dann doch so gehalten haben, wie wenig hinterfragt und in anderen, aber dennoch absolut nicht beweglichen Schubladen gedacht wird. Ich möchte beinahe kotzen.

Noch einmal: Ich bin froh, dass Jessica gewonnen hat, denn die Dame hat ganz schön was auf dem Kasten.

So sieht’s aus.

Und am 22.02.2010 kommt’s raus. Danach lese ich auch vor. Also nicht alles, weil man davon einen fusseligen Mund bekommt, aber ein paar Stellen schon. Zum Beispiel am 14.03. in Hamburg und am 18.03. in Berlin. Details folgen. Vorbestellen kann man’s aber auch.

Die Illu auf dem Cover stammt von Elisabeth Moch, die typographische Gestaltung kommt aus den Händen von Josephine Rank.

Du und deine vielen Fenster.

Zur neuen Ausgabe von OPAK gibt es Veranstaltungen in Hamburg und Berlin. Wäre ich nicht in Wien, wäre ich dort.

Berlin 22.01. West Germany, Skalitzer Strasse 133
Hamburg 23.01. Karo Ecke /Marktstr. 92

2009 und seine Tweets

Januar
@espylaub: Einer dieser Tage an denen man das Gefühl hat, man hat alles Interessante verlernt oder vergessen.

@schwadroneuse: kind sitzt in der küche am fenster und singt: mä-ner- brau-chen u-laub u-laub u-laub ä ä ä… a-beit nervt a-beit nervt a-beit nervt…

Februar
@frank93: “anhang speichern”. mein mailclient wird sentimental.

März
@efeqtif: carmi kommt aus hasien. genauer: aus karottscha.

April
@hermsfarm: noch nicht ganz 11 uhr und ich hab mich schon verliebt.

@HappySchnitzel: Bratpfannengirls united.

Mai
@Nilzenburger: busch zack di zaggedizackbum bum zack dizaggedi zack busch zack di zaggedizack bum bum zack mä mä mä mä mä määää #break #ownerofalonelyheart

Juni
@luzilla: wenn ich mich mal so richtig schlecht, unfähig, ausgeschlossen und gedemütigt fühle, nenn ich das ‘meine inneren bundesjugendspiele’.

Juli
@electricgecko:
möpf. (wurmgeräusch) (von @kumullus)

@stburnster: liebe ist: wettslacken.

August
@HappySchnitzel: ♥lichen Glückwunsch zum Jackpot, Baby. Endlich bist Du “weg von der Straße”. Mein grenzdebiles Grinsen heute ist nur für Dich.

September
@softwareherz: EVERYTHING IS MORE OR LESS A HEARTWARE PROBLEM.

Oktober

@All_AboutLife: @FrizzFeick :-)) Ich versteh kein Wort, aber ich laechel. Ich habe letzte Nacht beschlossen, eine unkomlizierte Frau zu werden :-))

@David: When in doubt, listen to @The_National.

November
@ktinka: ALL MY HEROES ARE WEIRDOS

@FRAUGRAU: I WISH MIKE TYSON WAS MY FRIEND / THEN I WOULD TELL HIM EVERYTHING

Dezember
@thejenster: @kumullus schreibt nur noch von Eichhörnchen, seit sie nicht mehr in Berlin lebt. Mache mir Sorgen.

@i_need_coffee: merry christmas and a crappy new fear.

@hermsfarm: ich rief sie wegen eines heiratsantrages an, aber sie hat lieber hip hop an der tankstelle gehört.

@Tuuli_: “Let’s never come back here again, because it will never be as much fun.”