Sonntag im Friedrichshain

Liz hat es verfasst, und zwar am 9. September 2007 um genau 18:07
Kategorie : Berlin | 1 Kommentare

Liz hat es verfasst, und zwar am 9. September 2007 um genau 18:07
Kategorie : Berlin | 1 Kommentare

Die Augenbrauen schieben sie einen Zentimeter nach oben, die Langzeittouristen, um die Mundwinkel kann man dann die ersten Fältchen erkennen, die bleiben, wenn noch ein paar Jahre dazukommen in der Stadt. Bis in die Augenwinkel schiebt sich das verwunderte Lächeln der Zugezogenen: “Du bist hier wirklich geboren?”. Man findet uns kaum noch, ich weiß. Als die Schule vorbei war, gingen 70% des Jahrgangs in eine andere Stadt oder gar ein anderes Land und wenn man jetzt zufällig jemandem begegnet, der auf Heimatbesuch ist, könnte man sie fast neben einen Zugezogenen stellen und man würde den Unterschied nicht erkennen: “Du bist immer noch hier?”.
Ja. Und wenn ihr von Sehnsucht und Heimatgefühlen lamentiert, baue ich mir meine Landkarte in Bezirkgröße. Laufe ich ein paar Schritte, bin ich zuhause. Laufe ich ein paar Schritte weiter, schon nicht mehr. So hat diese Stadt genug von dem, was ich noch nicht kenne. Und gerade genug, um nicht verloren zu gehen. Ich habe meine Liebsten an der Seite, meine Familie im Rücken und genau so einen Flashback in Mitte, wie ihr in eurem Heimatdorf bekommt, wenn ihr zu Weihnachten mal wieder dort seid. Meine Grundschule steht noch dort, wo sie immer war. Die Kinder scheinen jetzt woanders zu Mittag zu essen, im alten Speisesaal ist nun eine Eckkneipe eingezogen. Zu meinem Gymnasium hat mich nach dem Abitur nichts mehr getrieben, aber selbst die U-Bahnlinie dorthin löst bei mir nostalgisches Seufzen aus. Und ich war ebenso neu in Friedrichshain wie ihr. Nur, weil man in dieser Stadt geboren wurde, heißt es nicht, dass man sie Zentimeter für Zentimeter abgelaufen und verinnerlicht hat.
Aber es macht solchen Spaß euch zuzuschauen. Wie ihr ein bisschen aus Versehen und ein bisschen absichtlich Redewendungen aufschnappt und in eure Sammlung aufnehmt, um sie hin und wieder fallenzulassen, damit man merkt, ihr seid angekommen. Wie ihr euch hier einrichtet, aber abends immer mit der Hand auf den Tisch haut, weil es euch selber unheimlich ist, dass ihr jetzt da seid und das kein Urlaub ist. Wie euch diese Stadt verschluckt und ihr noch mitschwimmt und strampelt und mit großem Tamtam trinken geht. Soviel trinken, damit es nicht auffällt, dass ihr das wirklich brauchen könnt. Ihr denkt, das macht man hier so, das muss so sein, ihr könntet was verpassen. Wie ihr euch erst jeglicher Kultur verweigert, weil ihr denkt, man könnte euch das Touristentum ansehen und es nach ein paar Jahren einfach “Ich werde erwachsen, ich interessiere mich jetzt für Kultur” nennt, obwohl ihr euch schon seit Jahren gefragt habt, wie der Dom eigentlich von innen aussieht. Und dann streut ihr es ein und wir sollen denken, dass ihr eure Zeit nicht vergeudet, sondern feuilletonistisch gebildet seid, obwohl ihr wie das Gegenteil ausseht. Schon irgendwie niedlich, wie ihr euch anstrengt, hier hinein zu passen und in eurem Bemühen wie bunte Hunde durch die Stadt lauft.
Dabei ist es nicht schlimm, hier nicht geboren zu sein. Vielleicht solltet ihr euch mal eine Runde zurücklehnen. Ich kann das ja verstehen, man will sich nicht einreihen in diesen Klopps, der nach Berlin gezogen ist, “weil das so günstig ist” oder “wegen des Jobs”. Aber ihr könntet ruhig mal zugeben, dass ihr dazu gehört, dass ihr es mal ausprobieren wolltet, dass ihr neugierig wart. Und ihr könnt es auch sagen, wenn ihr enttäuscht seid. Mein Gott, Blöße, was ist das hier schon? Ihr habt euch doch sonst nicht so. Enttäuscht? Weil die Gesichter nur halb so schillernd sind wie versprochen, weil die Menschen doch mehr allein sind als gedacht, weil alle krampfhaft die größte Party ihres Lebens suchen und es so verpacken, dass man sie für solche hält, die nicht zu gut angezogen sind, aber stilvoll, nicht zu ordentlich aber ohne Dreck. Und dabei morgens viel zu viel Zeit vor dem Spiegel verbringen, damit sie die Reste des Abends verstecken und trotzdem ein bisschen verlebt aussehen, so “wie es sich gehört”, anstatt mal ordentlich zu frühstücken.
Würdet ihr diese stillen Ecken der Stadt so genießen, wie ihr sagt, müsstet ihr nicht soviel saufen. Wärt ihr angekommen, müsstet ihr nicht so hetzen. Wärt ihr so heimatverbunden, müsstet ihr es nicht jedem erzählen. Wärt ihr nicht so allein, wärt ihr nicht hergekommen.
Liz hat es verfasst, und zwar am 5. September 2007 um genau 9:47
Kategorie : Berlin | 10 Kommentare
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, es still und ruhig zu Ende gehen zu lassen, den Mund zu halten, die Augen zu schließen und auf die Dinge zu warten, die da noch kommen oder eben nicht. Es einfach ausklingen zu lassen. Und dann war ich doch irgendwie überwältigt und verwirrt von den Gefühlen und Gesprächen, die sich da auf den verschiedenen Ebenen ergeben haben darüber, was wir denn jetzt mitnehmen davon und was daraus jetzt wird, wenn wir sagen, jetzt ist es vorüber.
War ich doch oft verwirrt von den verschiedenen Menschentypen, die dann doch dort waren. Und von den teilweise wahnsinnig unterschiedlichen Stimmungen an den einzelnen Veranstaltungsorten. Es fühlt sich seltsam an, jetzt wahrscheinlich nicht mehr tausende Mails am Tag zu bekommen, die Kommunikation wieder zurückzufahren, denn das Postulat “Alles an alle” wurde bis zum Schluss angestrengt durchgehalten. Es ist sonderbar, in ein paar Stunden, all die Sachen wieder aus diesem Haus zu tragen, die Orte in eine neutrale Zone umzuwandeln und die Verwandlung des Hauses wieder rückgängig zu machen. Es so zu hinterlassen, wie es war.
Und ich kam mir wie ein Alien vor manchmal zwischen diesen ganzen Menschen, all diesen Trauben, kleinen Haufen und Einzelpunkten, teilweise völlig überfrachtet und überfordert damit, die Leute einzuordnen in den Dingen, die sie sich von diesen drei Tagen versprochen oder erwartet haben, was sie draus machten oder eben nicht. Positiv überrascht war ich von Vorträgen und Worten und Gesprächen, aber eben auch enttäuscht von Attitüden und Luftblasen. Und wie J. so schön sagte, “man darf seine eigenen Momente dabei nicht vergessen“. Weil es ja eigentlich egal ist, ob da hinter dir vor der Bühne zehn oder zehntausend stehen, wenn nur das richtige Lied kommt.
Ich hab meine Momente eindeutig in der Faust (”Creditcards & Trains” von Sir Simon Battle, das imaginäre Streaming der irren Funkgerät-Kommunikation, die Tore am Kicker, Walzer tanzen mit Lars in der leeren Halle, der erleichterte Blick von Anja vor dem BestOfFilm, dass Martin seinen Mund nie hält, der Sonnenaufgang Samstagmorgen und Ampl:tude, “Das Zelt”, das Gespräch mit Thomas über Kinder und Eltern, Sylvies immergutes Lächeln, meine “Lieblingsboyband” und das, was nach der letzten SMS von Jörn noch kam). Ich bereue nichts. Aber ich will es auch immer wieder anders machen.
Denn ich verstehe gerade eben solche Leute nicht, wie sie sich manchmal bei der Abschlussveranstaltung zu Wort meldeten und sagten, sie würden sich so alleine fühlen, ihnen fehle eine Gemeinschaft, jeder arbeite nur für sich am Ende: Sucht nicht nach einer Ersatzfamilie, sondern lernt, die richtigen Menschen zu treffen. Dann geht das irgendwann von allein. Man kann ein Gefühl füreinander nicht in zweiwöchigen, erzwungenen Treffen entwickeln, eine Chemie lässt sich so nicht mit zusammengebissenen Zähnen herstellen. Das funktioniert nicht nach “Juchhu, wir haben alle einen Laptop, wir sind jetzt alle Freunde“. Ich glaube, diese Art der Zusammenarbeit basiert gerade auf der Gradwanderung zwischen Freundschaft und professionellem Arbeitsverhältnis, auf der Auswahl zwischen Herz und Kopf in den richtigen Momenten, auf einem Maß an Menschlichkeit und einer guten Portion Grinsekuchen. Und man macht dabei tausend Fehler, aber himmelherrgott. Nur weil man sich für die gleichen Dinge interessiert, muss man sich noch lange nicht sympatisch sein.
Und jetzt konnte ich meinen Mund doch nicht halten. Aber das war es irgendwie, was mir manchmal gefehlt hat. Die Kommunikation über die kleinen Alltagsbarrieren hinweg. Über die Räume hinweg, über den Bekanntheitsgrad hinweg, über die Bewunderung hinweg, über die Treppen hinweg, über die Arroganzen hinweg. Nur so als Menschen zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Es geht um mehr als Projekte. Es geht immer um tausend mal mehr.
Und jetzt mit der Faust in der Hosentasche weitergehen.
Liz hat es verfasst, und zwar am 26. August 2007 um genau 5:00
Kategorie : Berlin | 5 Kommentare

Liz hat es verfasst, und zwar am 18. August 2007 um genau 19:04
Kategorie : Berlin, Blicke | 1 Kommentare

Gehen Sie nicht an einem Samstagspätnachmittag in den Ferien ins Naturkundemuseum, wenn es draußen regnet. Sie werden ständig auf Kinder treten, über sie stolpern, obwohl diese lautstark auf sich aufmerksam machen. Es gibt kein Entrinnen, glauben Sie mir. Sie befinden sich einfach überall, mit Eltern und Großeltern im Gepäck und mit fiesen kleinen Ellbogen, die sie einem überall hinrammen, wo sie nur drankommen. Sie brüllen den Namen jedes Tieres, das sie sehen, wollen alles anfassen, verirren sich zwischen den vielen Menschen- und Tierbeinen und schmeißen sich heulend auf den Boden, weil sie nach der ersten Kurve nicht mehr können. Glauben Sie mir, ich mag Kinder. Aber mit meinem würde ich an einem Dienstagmittag bei 30° im Schatten und nicht während der Schulferien ins Museum gehen. Dafür ließe ich es sogar krankschreiben.
Liz hat es verfasst, und zwar am 12. August 2007 um genau 16:55
Kategorie : Berlin | 2 Kommentare

An den Büschen neben den Schienen wachsen Brombeeren, die keiner pflückt. Und ohne Unterlass tragen die Touristen Regencapes mit Sandalen, die Socken haben sie im Rucksack für die Abendstunden, weil es dann noch kühler wird. Am Wochenende spielt man Völkerball, um dem Sommer nicht ganz abhanden zu kommen. Und Mittagspause wird immer dann gemacht, wenn die Sonne rausguckt. Am Abend sammeln wir die Sinne zusammen, um in der Nacht tief und fest schlafen zu können und nicht an das Vermissen zu denken. Morgens dann halten wir uns an den Händen fest bis zur Haltestelle, wo die anderen warten, die irgendwohin müssen. In der Bahn halten alle nur Stangen und schauen sich auf die Zehen. Wie die Touristen. Wir legen die Hand an die Stirn und tun, als sei es das gleißende Licht, das uns stört. Dabei ist es nur Regen. Die Beziehungen ziehen wir runter auf Geschäftsniveau. Für den Rest braucht es die richtige Temperatur.
Der Kaffee geht trotzdem gut weg, wir brechen ja nicht gleich mit Traditionen. Die Schirme halten bis zum nächsten Jahr. Und die Löffel waschen wir ab. Manchmal sitzen wir abends am Fluß und fragen uns, wo eigentlich die vielen Blätter sind, die die Bäume die ganze Zeit verlieren. Aber mittags, wenn die Bedienung noch weiß, was wir wie essen, dann erinnern wir uns daran, wie es früher war. Und reden dabei über die Zukunft, während es doch ganz gemütlich findet mit uns. Wir setzen uns in den Schatten dann, machen eine lange Nase und vergessen den Rest des Jahres und alle Tage dazu, scheißegal, was das Wetter macht. Wir wissen, was wir an uns haben. Und fallen in der Bahn nicht um. Alle Kekse zum Kaffee auf einmal in den Mund. Und mit vollen Backen den Falten entgegen. Mit Volldampf in die Schmiede mit Plänen. Nie so werden, wie die anderen mit den endlosen Arroganzen und Striemen im Gesicht, niemals.
Liz hat es verfasst, und zwar am 1. August 2007 um genau 18:31
Kategorie : Berlin, Wir | 1 Kommentare
Anscheinend muss man wirklich alles haargenau erklären, jeden Schritt ordentlich und in Umgangssprache veröffentlichen, gut lesbar und klar verständlich, damit Prozesse so von statten gehen, wie sie sollen.
Weichsel- Ecke Boxhagener Straße hängt ein kleiner blauer Kasten an einem Metallmast. Dort gibt es kleine blaue Tüten umsonst. Die kann man für viele Sachen verwenden, aber eigentlich sind sie - wie das kleine Schild auf dem Kasten zeigt - dafür gedacht, den Schiss des Schoßhundes einzutüten und ordnungsgemäß zu versorgen. Es mag an der Schriftgröße oder dem Umgangston liegen, an den Kratzern auf der Plastikverkleidung oder dem Wetter, jedenfalls scheint das mit der Versorgung der vollen Beutel noch nicht ganz hinzuhauen. Wer Lust hat auf Slalomlauf, der fühle sich wohl auf dem Gehweg in dieser Ecke Friedrichshains, denn überall verteilt liegen kleine blaue Tüten samt Hundehaufeninhalt. Schön, wenn man meint, dann seien die Haufen wenigstens gut verpackt und hübsch anzusehen. Vielleicht hätte derjenige ja noch ein paar Schleifchen drumbinden und Namensschilder dranhängen können. “Das ist für dich und dieses hier für den Herren da hinten…“.
Wer Langeweile hat, kann also zuschauen, wie die ahnungslosen Passanten mal eben lässig mit dem Fuß so ein Tütchen vom Gehweg kicken wollen und dann ihr - jetzt kommt der Knallerwitz des Tages - blaues Wunder erleben.
Liz hat es verfasst, und zwar am 1. Juli 2007 um genau 11:15
Kategorie : Berlin | 4 Kommentare
Zwei Mädchen mit Müslibacken lachen gerade über das schreckliche Radioprogramm des örtlichen Senders, da klingelt es an der Tür und eine Frau mit Sturmfrisur und ganz und gar roter Bekleidung steht vor der Tür. “Guten Morgen“, säuselt sie grinsend, “Ich möchte Sie gerne zu einer ganz besonderen Veranstaltung einladen!“. “Aha“, mampfe ich noch halb im Schlafanzug. Da reicht mir die Frau mit ihrem 10-cm-Grinsen ein glänzendes A4-Blatt. Darauf zu sehen ist ein riesiger Porzellan-Jesus. Drüber prankt in goldenen Lettern: “Folge mir“. “Äh, nee danke, ich habe wichtigere Dinge zu tun als einer Porzellanfigur hinterher zu laufen“, murmele ich. “Dann nehme ich die Einladung wieder mit und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag“, säuselt die rote Frau. “Jaja” und wumms.
“Entschuldigung, mir kam grad etwas Kotze hoch”. Und ich frage mich, ob sie in jedem Haus bis in den vierten Stock läuft. Mit den Schuhen, dem Lachen und dem Glanzpapier. Folge mir.
Liz hat es verfasst, und zwar am 26. Juni 2007 um genau 9:42
Kategorie : Berlin | 4 Kommentare

Es wird hell, schon um vier in der Früh. Und unerbittlich schlägt der Morgen alle offenen Fenster und Türen zu, atmet einmal tief durch und weckt dabei so manchen grau melierten Kater, der sich mit der einen Pfote im Netz verfangen hat, das der Junge von gegenüber spannte, damit er nicht herunterfällt. Aus dem dritten Stock, der Junge oder der Kater. Und er fegt dabei die losen Blätter vom Küchentisch, ein Seufzen reicht dafür. Er wischt damit denen die Strähnen aus der Stirn, die dann noch nach Hause finden müssen, wenn er sich reckt und streckt. Es wird hell, schon morgens um vier in der Früh, wenn du die Augen aufmachst, Wimpern als Zeiteinheiten, Herzschlag als Spieluhr. Der Nebel lichtet sich, es regnet trotzig weiter. Und Opapa springt vom Balkon. Der laute Radau auf der Straße brachte ihn aus der Facon.
Liz hat es verfasst, und zwar am 23. Juni 2007 um genau 15:21
Kategorie : Berlin, Blicke | 4 Kommentare
“Diese Stadt ist ein einziges Versprechen und damit ein Anziehungspunkt für gescheiterte Existenzen. Oder zumindest für beinahe gescheiterte“, schreibt Daniel.
Und ich frage mich, hält die Stadt, was sie verspricht? Was sie in großen Buchstaben auf Flyer drucken lässt und den kleinen Mädchen auf die Knöchel tätowiert? Kriegt sie all die augenberingten Möchtegern-Rockstars auf die Reihe und am Ende wieder morgens aus dem Bett? Und was machen die, die die Kurve kriegen? Sind das die, die es sich am Stadtrand und in den Dachgeschosswohnungen gemütlich machen mit dem Blick aus der gewissen Distanz? Sind das die paar entscheidenden Zentimeter? Und sind die, die gehen, weil sie es nicht mehr aushalten, feige oder gesundheitsbewusst? Sind die, die bleiben, mutig oder selbstverliebt?
Hast du dich jemals gefragt, über was sie da reden abends auf der Modersohnbrücke, wenn die Sonne neben dem Fernsehturm untergeht und irgendjemand das Licht an den Krähnen anknipst? Und weißt du noch, als das für uns noch besonders war? Das Geräusch der S-Bahnen und dass alles ein bisschen vibriert, wenn sie vorbeifahren. Das Summen der Räder auf dem Asphalt und das leise Schnackeln, wenn sie die Abgrenzung zum Bürgersteig überrollen. Der leichte Wind, der da oben weht, weil die Häuser ein Stück weit entfernt und die Stimmen der Kaufbar nicht mehr zu hören sind. Wie man das Wasser dort erahnen kann und sich dieses Gefühl durch die ganze Stadt zieht, hat dir das eigentlich jemals gefehlt?
Liz hat es verfasst, und zwar am 18. Juni 2007 um genau 12:31
Kategorie : Berlin | 6 Kommentare
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