Band gegen Band gegen Band

Am Donnerstag wird im Postbahnhof am Ostbahnhof in Berlin mit Gitarren gekämpft. Ohne Breakdance und B-Boying, dafür mit Schlagzeug und Stimme. Drei Bands des Berliner Indielabels Sinnbus hauen auf die Pauke und laden zu einem Ereignis der Extraklasse: Sinnbus The Battle.

Kate Mosh

Mcing und Beatboxing haben an diesem Abend nichts zu suchen im Prenzlauer Berg, dieses Mal stehen Kate Mosh, Seidenmatt und Klez_e auf der Bühne. Knallpostrock vs. Instrumentalwände vs. Emoindie auf Deutsch. Und alle spielen sich um Kopf um Kragen, um (yoyoyo) Fame zu erlangen. Wer macht das Rennen, wer ist am kuhlsten, wer am lautesten, wer klappt die Ohren nach innen und gewinnt die Herzen der Frauen? Nacheinander, miteinander und sowieso. Tätärätäää auf allen Kanälen!

Seidenmatt

Das Publikum befindet sich inmitten eines Bühnendreiecks, aber Kopfnicken reicht nicht. Rumgehen darf man, von hinten und von der Seite gucken auch. Hören in allen Dimensionen ist erlaubt und erwünscht. Und nicht nur die Bands üben sich im Kräftemessen. Der bequeme Konsument soll hier mal seinen Arsch hochkriegen: Bücherquiz, menschliches Mensch Ärger Dich Nicht und traditionelle Brettspiele sind Randerscheinungen der guten Erfindung Syntaxfahrer. Jeder erhält beim Eintreten am Einlass ein Wort und ist dann dazu angehalten, mal ein bisschen nett zu sein und sich mit anderen zu prima Sätzen zusammenzufinden. Jaja, bildet Banden…

The Battle

Also packt die Hängehose ein, vergesst den Seitenscheitel und esst noch mal Spinat am Mittwoch!

Sinnbus The Battle 02.03.2006 im Postbahnhof am Ostbahnhof in Berlin
mit
Kate Mosh ,
Seidenmatt
& Klez_e

Liz hat es verfasst, und zwar am 28. Februar 2006 um genau 0:11 Uhr.
Kategorie : Berlin, Ton

2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  • 1. Stefan  |  3. März 2006 um 3:01

    War leider alles etwas anders und etwas weniger arsch-hoch. Weniger Wörter (nur Stein, Schere, Papier) am Einlass, weniger rumgehüpfe und doch auch kurzes Mcing.
    Aber Musike war gut.
    Schade nur, dass du nicht da warst, da hätteste das groteske Michael-Jackson-oder-was-das-sein-sollte-Cover erlebt (mit bestimmt zwanzich leute sajickdir).

    Auf bald mal,
    Stefan

  • 2. Liz  |  7. März 2006 um 21:56

    ich war zu im arsch. verzeih.

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