As previously agreed upon

Manchmal fängt die Nase schon an zu bluten, noch bevor man gegen die Wand gelaufen ist. Manchmal ist der Riss schon da, bevor die Erde sich bewegt. Manchmal ist die Bahn schon weg, wenn man noch an der Bushaltestelle steht. Manchmal schmilzt der Schnee, noch bevor du überhaupt die Heizung anschalten konntest. Manchmal brennt die Milch an, bevor du die Herdflamme sehen kannst. Manchmal stürzt dein Nachbarhaus neben dir ein, noch bevor es gebaut wurde.
Manchmal sagst du etwas, bevor du denken kannst. Manchmal denkst du etwas, noch bevor du es fühlen kannst. Manchmal fühlst du etwas, bevor du weißt, was das heißt.

Kommentare
Ohne dieses “Manchmal” wäre das “Immer” nur ein “Langweilig”.
Sieht man die Ursache für ein Geschehnis nicht, entsteht oft ein Verständnisvakuum und man muss viel Kraft aufwenden, dass es einem nicht die Kausalität aussaugt.
Manchmal fehlen auch Worte, bevor sie verloren gehen.
Wahr ist, dass das Gefühl schneller als der Verstand ist.
Denn selten, aber manchmal denk ich noch an dich
selten, aber manchmal zauber’ ich dann ein Lächeln auf mein Gesicht
selten, aber manchmal lache ich wenn ich im Regen steh
selten, aber meistens tut das weh
schöner text & tolles foto!
@ schuesch: Mir ist auch als erstes ein Kleingeldprinzessinnentext in den Sinn gekommen, als ich diesen Eintrag gelesen habe, noch bevor ich Deinen Kommentar gelesen hatte: “Und was mit alle den/ Sätzen die im Raum/ stehn gelassen werden?”
(”Kommt die auch mal einer abholen?”)