Angepinkelt
Es gibt jetzt eine Kampagne gegen Raser. Deren Plakate zeigen der Jugend bekannte Gesichter, die mit kleinen Gesten andeuten, wieviel man von Rasern zu halten hat. Und so kann es Männern nun passieren, dass sie sich in einer öffentlichen Toilette die Hose aufmachen und sich somit direkt vor Sarah Kuttner oder Collien Fernandes bzw. Philipp Lahm entblößen. Und dann gibt es Leute, die wechseln das Pissoir, weil sie es nicht über´s Herz bringen, Collien Fernandes beinahe ins Gesicht zu pinkeln. Dann schon lieber Philipp Lahm. Hab ich gehört…
Vielleicht spielen sie demnächst auch noch Susi ein, sobald Mann das Klo betritt: “So, mein Lieber. Jetzt musst du dich entscheiden!”.

Kommentare
Ha, da hab ich ja auch mitgepitcht im letzten August … unser Entwurf war süßer, freundlicher und vielleicht etwas intellektueller. Der hier ist provozierend und denunzierend, aber warum der Zielgruppe auch mit Respekt begegnen wenn Du sie fertig machen kannst? Vielleicht zieht der beleidigte Schnellfahrer noch schneller ab … ;)
Abgesehen von sauberer, zeitgenössischer Fotografie, find ich das visuell ganz schön leer. Und warum hat man Herrn Lahm nicht doch mal die Augenbrauen gezupft? Wenigstens digital?!
Doch Frage ist welcher Raser sich von überhaupt von irgendeiner Kampagne zu weniger Adrenalinrausch abbremsen lässt — auf dem Kneipenklo gesehen, auf der Straße längst vergessen, wenn erstmal das Gaspedal wieder unterm Fuß ist.
Solche Kampagnen sind doch eigentlich nur bundesministeriale Gewissensberuhigung auf Kosten des Steuerzahlers, oder?!
PS: Ähm, und finanzieren doch meinen Lebenstil …
PPS: Wir haben schon wieder Sommerzeit, Frl. Liese!
@Martin: Wie sah denn euer Entwurf aus?