Ab inicio.

Den Fuß in die Tür stellen, den Arm nicht sofort wegziehen, ein bisschen zu lange zwinkern, sich nicht sofort wegdrehen, einfach noch bleiben, einfach schon losgehen. Die Station laufen, nicht warten, laut mitsingen, alle beisammen haben, jede Tasse aus dem Schrank zerdeppern, den Sicherungen beim Rausspringen zusehen, sich mal locker machen, das Weite suchen, sich Nähe trauen, der warme Schmerz in der Stirn auf dem Boden, voneinander ablassen, sich entscheiden zwei Zentimeter abzugeben, sich noch einmal umdrehen, aufschrecken und merken, dass es kein Traum war. Durch die Seiten gehen, die Nummern löschen, eine Erinnerung finden und merken, dass man sie nicht ohne Grund beiseite gelegt hat, denn beiseite steht ihr gut. Sich neu erfinden, jemandem einen Namen geben, ein Format suchen, eine Form entwickeln oder die Photos vom vorletzten Urlaub. Eine Reise machen und nie wieder ganz zurückkehren, das leise Prickeln, das laute Tosen, einmal ganz kurz vor dem Abgrund stehen, es einmal ganz knapp schaffen und dann einmal mit Vorsprung. Runterschlucken, ausspucken, den Geschmack ertragen, keinen Mucks von sich geben, bemerken sich richtig entschieden zu haben. Den Sprung wagen, sich bemühen zu bleiben. Aus Versehen, mit Absicht, aus Intuition.
Mit jedem Anfang spüren, wie ein Anfang nun mal so ist.

Kommentare
Wie wahr das doch ist. Und ehrlich. Und schön geschrieben :)