4 Stunden links rechts links

Wen man zuhause nennt. Und wen Familie. Worüber man das nächste Buch schreiben könnte. Und wer eigentlich immer die ganzen Aufkleber von den Mülleimern abkratzt. Was man vor zwei Jahren an genau derselben Stelle gemacht. Und wo Disney Land eigentlich vorbei ist. Was das Kind mit dem Stuhl will. Wo man leben könnte. Und wer das eigentlich dahin gelegt hat. Wieviele Schritte man benötigt. Und ob ein Polizeiauto in den Hauseingang passt. Wer Bänke an Baugerüste anschließt. Ob man sich von nun an nicht einfach jeden Morgen einmal auf die Zehenspitzen stellen sollte. Wohin es in diese Richtung geht. Und wohin in die andere. Wieviele Einschusslöcher in so eine Hauswand passen. Ob das Kind die Geliebte des Vaters meinte, als es fragte: “Papa, kennt Mama die Frau eigentlich?”. Ob die Blüten das Wochenende aushalten. Ob das Schaf nicht doch ein Hund im Schafspelz ist. An welcher Treppe genau wir damals gehalten haben, als ich meinen Pullover um einen blutenden Arm gebunden habe. Wie man Prey and Predator mit den Fingern auf der Hose klopfen kann. Und seit wann man nicht mehr die Treppe hinunter gehen muss, sondern einfach hinüber ins Birkenwäldchen kommt. Ob man noch einmal kurz auf den Turm klettern könnte wegen des Lichtes, noch schnell. Wer mich zugeparkt hat, wer mich immer zuparkt, ob ich mich selbst zuparke und wann ich eigentlich den Führerschein mache, nun endlich, um nicht noch weiter so zugeparkt herum zu stehen. Viel zu wenig Wiese.