Die Sache ist ja die, dass es so viele Sachen sind.

Monat: März, 2010

It’s terrible love.

Damals in Dachau mit dem Kirchturm im Rücken und der untergehenden Sonne. Wie man da unten stand und wie er da oben stand und beinahe umfiel und wie man dann die Augen schloss und dachte: “Er darf nicht aufhören zu singen, er darf nie aufhören.

We sleep in our clothes and wait for winter to leave.

Hello spring. It’s me - Lisa. I’m ready. I promise. I fixed everything that needed to be fixed. And I bought a new dress. So… could you come over and catch me, please?

Salomon

Eines der besten Lieder. Eine der besten Platten des letzten Jahres. Und gute Menschen drin. Mit Why? gehen sie jetzt auf Tour.

The town was paper, but the memories were not.

“Interesting capitalization,” I said.
“Yeah. I’m a big believer in random capitalization. The rules of capitalization are so unfair to the words in the middle.”
(p. 32)

“I always felt like you had to be important to have enemies. Example: Historically, Germany has had more enemies than Luxembourg. Margo Roth Spiegelman was Germany. And Great Britain. And the United States. And czarist Russia. Me, I’m Luxembourg. Just sitting around, tending sheep and jodeling.”
(p.59)

“I didn’t need you, you idiot. I picked you. And then you picked me back.” Now she looked at me. “And that’s like a promise. At least for tonight. In sickness and in health. In good times and in bad. For richer, for poorer. Till dawn do us part.”
(p.70)

“Ninjas don’t splash other ninjas,” Margo complained.
“The true ninja doesn’t make a splash at all,” I said.
(p.74)

“Come on, Ben. I mean she’s just doing Margo stuff. Making stories. Rocking worlds.”
(p. 93)

“You know your problem, Quentin? You keep expecting people not to be themselves. I mean, I could hate you for being massively unpunctual and for never being interested in anything other than Margo Roth Spiegelman, and for, like never asking me how’s it going with my girlfriend - but I don’t give a shit, man, because you’re you. My parents have a shit ton of black Santas, but that’s okay. They’re them. I’m too obsessed with a reference Website to answer my phone sometimes when my friends call, or my girlfriend. That’s okay, too. That’s me. You like me anyway. And I like you. You’re funny, and you’re smart, and you may show up late, but you always show up eventually.”
(p.194)

“Margo knows the secret of leaving, the secret I have only now learned: leaving feels good and pure only when you leave something important, something that mattered to you. Pulling life out by the roots. But you can’t do that until your life has grown roots.”
(p.234)

“Maybe the sure knowledge that she is alive makes all that possible again - even if I never see proof of it. I can almost imagine a happiness without her, the ability to let her go, to feel our roots are connected even if I never see that leaf of grass again.”
(p. 274)

“That’s why I had to leave. As much as life can suck, it always beats the alternative.”
(p.287)

“I know what she’s talking about. The something deeper and more secret. It’s like cracks inside of you. Like there are these fault lines where things don’t meet up right.”
(p.294)

“Aren’t you worried about, like, forever?”
“Forever is composed of nows,” she says.
(p. 296)

Paper Towns was written by John Green (Speak, 2009).

Thank you, ladies.

Ich bin ja immer ein bisschen schwierig, was so extra festgelegte Tage für irgendwelche Sachen angeht. Das ist auch mit dem Frauentag nicht anders. Aber wie ich es auch sonst mit Dingen mache, die man mir aufschwatzen oder vorsetzen will: Ich bastel sie mir so zurecht, dass sie mir passen. Und somit möchte ich euch folgende Damen ans Herz eures Feedreaders legen…

- Maike
- Carmina
- Claude
- Sarah
- Isa
- Kriesse
- Anke
- Sasa
- Martina
- Annika
- Maren
- Careaux
- Johanna
- Katinka
- Lisa
- Lu
- Travelettes
- Christina
- Tessa
- Jessica
- Sue

Danke, Ladies. Also für eure wunderbare Lektüre und euch als Inspiration. Kann man ja mal sagen.

Senefelder Platz.

Boom bye bye.

Gestern wurde der Bürotresen plötzlich zu einem riesigen Donut. Meine Replik auf so einen Tag ist ein unverwundbares Exemplar, dass ich als Zeichen der Anerkennung von nun an stetig bei mir trage.

Herzschlagschluckauf.

Ich habe mal geträumt, das wäre alles nicht so passiert sondern anders. Du warst nicht einfach weg, du hast das selbst entschieden. Du hast den Abschied selbst gewählt, deine Wohnung gekündigt und das Telefon abgemeldet, du bist ausgezogen und hast uns allen den Rücken gekehrt. Nicht gesagt, warum, sondern es einfach gemacht. Hinter Bäumen auf dem Bürgersteig hast du gestanden und uns beobachtet manchmal, dich schnell weggedreht, wenn wir deinen Jackenzipfel bemerkt haben. Ich wusste, dass du da bist, aber ich wusste nicht, wo. Es war okay, der Jackenzipfel hat gereicht. Oder das Gefühl, dass in der Schlange im Supermarkt zwei Personen hinter dir jemand steht, den du kennst, da brauchst du nicht nachschauen, dich nicht umdrehen, den merkst du sofort. Ich hab geträumt, dass ich dein Gesicht manchmal entdecke in einer Menschenmenge, beim Konzert vielleicht, für zwei drei Sekunden, wenn du gerade einen Schluck aus der Flasche nimmst oder dir die Schnürsenkel bindest, den Schweiß aus der Stirn wischst. Und mein Blick liefert einen Beweis, eine Spur, an die ich mich erinnern kann am nächsten Morgen.

So sehr, dass du manchmal an den echten Tagen dann in Menschenmengen stehst, dein Hinterkopf in die U-Bahn steigt, dich am Telefon räusperst. Das reicht kein Blinzeln lang, keine Zeit, die eine sichtbare Reaktion auslösen könnte. An den echten Tagen dann ist der Traum aus der Nacht nur noch der Bruchteil eines Wunsches vom Tag. Das ist alles so passiert, wir haben uns das nicht ausgesucht, du bist nicht da. Auch morgen nicht. Aber wenn es große Fenster gibt in den Räumen, in denen ich mich befinde, gucke ich trotzdem manchmal raus. Ob dort Bäume stehen, die groß genug sind, um als Versteck zu dienen. Auch morgen.

I’m the ghost in the back of your head.

Bitte gehen Sie hierher, schauen Sie sich das Video im unteren Teil der Seite an und blenden Sie den Rest der Welt aus. Vielleicht lassen Sie noch ein bisschen Sturm neben sich sitzen aber sonst nichts, sonst nichts. Machen Sie dann Ihr Herz auf und warten Sie ab.

Hallo Hamburg.