Attended parking lot.

I know that you don’t have much space left in your heart but - may I park my bobby car right next to your myocardium?

I know that you don’t have much space left in your heart but - may I park my bobby car right next to your myocardium?

“When she saw my desk, she said she was the same way, and there was no dust on the TV, and I was easy to love. People just need a little help because they are so used to not loving. It’s like scoring the clay to make another piece of clay stick to it. I made orange juice from concentrate and showed her the trick of squeezing the juice of one real orange into it. It removes the taste of being frozen. She marveled at this, and I laughed at this and said, Life is easy. What I meant was, Life is easy with you here, and when you leave, it will be hard again.”
(Miranda July, “No one belongs here more than you”, Scribner 2008)
“Oh ja, Züge! Schau, ich bin eine Schwebebahn!”

Wir bauen Luftschlösser. Wir basteln uns Orte, die wir nie erreichen werden. Da passiert dann immer viel, da ist eine Menge los, da ist es einfach. Wir können das sehen, uns erreicht das Echo jeder Bewegung dort wie eine kleine Gänsehaut. Aber die ernsthafte Berührung, das wäre eine andere Geschichte, davon spricht man nicht. Denn vielleicht hat sie kein Happy End. Wir schreiben ein Stück, wir feilen an jedem Dialog, radieren, schieben herum, streichen durch und schreiben an den Rand. Unzählige Versionen drucken wir aus. Und am Ende legen wir die mit den wenigsten Korrekturen in die Schublade und schließen ab und hängen den Schlüssel ans Schlüsselbretten neben den für den Keller.
Vielleicht findet jemand das Stück irgendwann neben der Mülltonne, wenn wir umziehen, irgendwoandershin. Wenn wir nicht mehr daran denken, weil die Zeit sich so beeilt. Weil wir keine Bühne gefunden haben, zuviel Lampenfieber hatten oder das Interesse verloren. Vielleicht gefällt es dem Finder. Vielleicht wird er neben den Mülltonnen ein zwei Zeilen rezitieren, eine Handbewegung machen, die dazu passt, das Gesicht verziehen oder kurz lächeln. VIelleicht wird er den Stapel Papier mitnehmen und ihn abends im Bett seiner Frau vorlesen. Vielleicht werden sie ihn in die Schublade ihres Nachtschränkchens legen und sich darüber freuen, jeden Abend ganz kurz. Vielleicht werden sie merken, dass ein zwei Seiten aus der Mitte fehlen. Vielleicht werden sie es nicht schlimm finden, weil sie nicht wissen, dass das die besten Stellen, die einprägsamsten Dialoge sind. Vielleicht weißt du, wer die ein zwei Seiten hat.
Das hat auch nichts mit einem Happy End zu tun, das Happy End hat keine tragende Rolle.

> I exercise myself in doing the vulcan salute with both hands.

> I argue with my roomie.

> I remember Van Gogh.

> I do countdowns with my hands and feet.

> I catch stars and eat them alive.

> I blame it all on Mr. Soprano and Mr. Cosby.

> I phone home.
(And I still wonder what you do when nobody’s watching.)
I know your profile at facebook
and that you still count sheep.

Um es sich selbst zu beweisen. Für den Blick am Morgen, der noch kein Morgen ist, aber sich schon wie einer anfühlt. Für das Tauwasser, wenn man irgendwann auf der Heizung sitzt und schaut und denkt, so könnte Schlaf sein, wenn Schlaf nicht wäre, wie Schlaf nun mal ist. Auf eine schwarze Stadt zu sehen, bis alles vor den Augen verschwimmt. Mit einem Rauschen, das nichts übrig lässt außer sich selbst. Und mit der Gewissheit, dass es irgendwann vorbeigeht. Man macht das alles für die Sicht auf die leuchtenden, wie in Flammen stehenden Kräne, den Wind an den Knien, der sagt, dass das hier zwar Herbst heißt, aber nicht wie Herbst aussieht. Man macht’s am Ende, weil das Herz in diesem Sinne nicht aus einem heraus kann. Die einzelnen Bestandteile können sich voneinander trennen, Klappen und Zuläufe, Sehne und Muskel, Aufhängung und Blutgefäß, aber es ist trotzdem noch da, es ist ja auch so, dass Menschen nicht keine Familie mehr sind, nur weil sie beschlossen haben, nicht mehr beieinander zu wohnen. Das ist wie die Sache mit dem Photo, bei dem man immer weiß, wie alles ausgesehen hat um den Bildausschnitt herum, bis ins Kleinste könnte man jede Linie weiterzeichnen, aber das Gezeichnete nie wieder mit der Realität abgleichen, nie wieder prüfen. So ist das eben.
Man macht’s, weil man’s aushalten kann.