Die Sache ist ja die, dass es so viele Sachen sind.

Monat: Mai, 2009

10 Jahre Immergut & zweimal Adieu

Man kann zum Immergut-Festival keinen Satz sagen, der es auf den Punkt bringt, weil jeder seine eigenen Punkte hat, Ausrufezeichen und Highlights. Meines war in dieser Schublade definitiv der Blick von der Bühne, während es Konfetti regnete und allen Beteiligten Tränen in den Augen standen. Pale feierten ihren Abschied. Und sie werden mir sehr fehlen.

Ein Interview mit Kemper, der dieses Jahr auch sein letztes Immergut gebucht hat, gibt es woanders zu lesen.

10 Jahre, weißt?!

Wir hatten immer eine gute Zeit und fahren nun wieder los, dies zu feiern. Und ich sagte ja neulich schon, ich werde immer besser in Abschieden. Es sollte öfter eine riesige Party geben, wenn man Adieu sagt.

“…glücklich & traurig & naiv & verwirrt & egozentrisch!”

Heute habe ich etwas neues von Craig Thompson gefunden. Für mich neu, nicht für den Rest der Welt wahrscheinlich, aber dennoch eben erst in meine Hände gerutscht,als ich im Buchladen war. Craig Thompson war auf Reisen und sagt selbst, dass das, was dabei herausgekommen ist, “ein kleiner Snack - wie Gebäck im Flugzeug” sei. Eigentlich ist es mehr, viel mehr. “Tagebuch einer Reise” ist ein Einblick in die Welt des Reisenden, des Comiczeichners, des verlassenenen Liebenden, desjenigen, der jemandem bei einer Krankheit zur Seite stand und dennoch nicht heilen konnte, es ist die Sicht eines Fremden, eines Suchenden, eines Verwurzelten, eines Amerikaners - eine Draufsicht und eine Einsicht in Bildern. Ganz großartig und von mir eben während eines Kaffees in der Sonne quasi eingeatmet. Einmal lesen und schauen genügt da nicht, ich werde dieses Buch wieder und wieder aufschlagen und wie schon bei “Blankets” manche Bilder am liebsten auf Großformat ziehen wollen, meist welche von diesen, wo er viel mit Struktur in einer ruhigen Szene ohne viele Worte auskommt. Und dann gibt es noch die Seiten, die man kopieren und sofort an Menschen verschicken möchte, denen diese Seite an die Stirn oder das Herz getackert gehört. Die Melancholie aus “Blankets” weicht nicht vom Papier, aber am Ende steht wie immer bei ihm ein großes Gefühl, das mehr wiegt als das.

Must-Read.

Und all das weiße Papier.

“Erinnerung, auch und gerade die gewollte, ist selten wahr; sie gaukelt uns vor, etwas liege hinter uns und sei vorbei. Doch mit dem Horizont nimmt die Ahnung zu, dass Zeit nichts ist, was sich bewegt; alle Zeit meint vielmehr Gleichzeitigkeit, was vermutlich schon deswegen stimmt, weil es unser Verständnis übersteigt. Wer weiß, in den Traumtiefen dieses Augenblicks passiert vielleicht das Mittelalter, die Antike, die Zukunft in Maschinen aus Gedankenkraft und Licht; in diesem Moment juckt mich ein Mückenstich, während Plotin sich kratzt und mir irgendwer mit einem Zwinkern seine Software überspielt. Wie es auch sei, Erinnerung ist jedenfalls nicht das Mittel, um aus dem eigenen Leben ein Kunstwerk zu machen. Dazu fehlt es ihr an Vollkommenheit.”

(Ralf Rothmann, “Feuer brennt nicht”, Suhrkamp Verlag Frankfurt a.M. 2009)

Im Rückblick kann man Bücher zuklappen, das Kapitel einfach beenden und sagen: “Stimmt, an dieser Stelle konnte es nicht weitergehen. Es hätte einfach keine Fortsetzung, keine Worte, keine Perspektive gegeben.” Befindet man sich aber direkt in diesem Moment und die Umstände klappen das Buch zu, kann man sich nichts schlimmeres vorstellen, dreht und wendet man die Versionen in Gedanken, die Möglichkeiten eines Ausgangs, einer nächsten Folge, eines Happy Ends, man stellt sich die hundert Fragen, die in der Erzählung nach und nach geschickt angestoßen wurden und versteht die Welt nicht mehr, weil es einfach nicht weitergeht, obwohl man das Gefühl hat, man befinde sich mittendrin. Erst mit der Distanz, dem Zuklappen und späteren wieder kurz Aufklappen und dem erneuten Zuklappen kommen die Betonungszeichen zum Vorschein, wie mit Bleistift gemalt und an den Stellen, an denen man sie nie erwartet hätte. Und mit den richtigen Betonungen, dem Auf und Ab erscheint das Ende, das Unwiderrufliche ganz von allein. Die Seiten dahinter hat vor dem letzten Aufschlagen des Buches irgendjemand ausradiert. Manchmal findet man vielleicht noch hier und da ein Satzzeichen, aber auch so ein Komma kann auf einer Seite allein nicht viel anrichten. Dann nicht mehr.

Neue Turnschuhmädchen

Meine Damen und (!) Herren, als wir Anfang des Jahres so aus dem Blauen heraus gestartet sind, hätten Sue und ich nie gedacht, soviel positives Feedback auf das kleine Projekt zu erhalten. Das kleine Turnschuhbaby kann mittlerweile laufen und hat nun als Konsequenz seinen eigenen Laufstall bekommen. Die Sneakergirls gibt es von nun an im neuen (vom charmanten Lars gebastelten) Design auf einer neuen Domain namens Sneakergirlsblog.de daher und haben große Pläne in der Tasche. Schaut vorbei, macht’s euch gemütlich und lasst bloß die Schuhe an. Wir freuen uns.

Wenn schon, denn schon.

Vielleicht sind es nur fünf Sekunden, aber in diesen fünf Sekunden siehst du sie ohne Ton, die Menschen, die dir vielleicht am Herzen liegen, die dir eigentlich nicht nur am Herzen sondern im Herzen liegen. Sie sitzen vielleicht gerade herum und lachen und stoßen mit ein paar Biere auf den letzten Tag der Woche an, auf den beginnenden Sommer, auf das eben gehörte Lied oder alles, was kommt. Vielleicht ist es auch nur einer, der dich gerade anschaut und dann wieder wegschaut und vielleicht gar nicht mehr weiß, dass er dich eben angeschaut hat. Und dann beginnt Sekunde 1 und du hörst sie oder ihn oder alle nicht mehr reden, aber kannst sie noch sehen, etwas entschleunigt und in einer Klarheit, die sonst selten mal so greifbar ist. Das passiert in ein paar Herzschlägen, zwischen der einen und der anderen Geste, dem Witz und der Pointe, dem Hunger und der Verkündung dessen. In diesen fünf Sekunden ist alles so nah, wie es zwar sonst auch ist, aber das Gefühl stampft mal ordentlich auf, die Rührung und die Liebe - und dass man sich manche Menschen immer wieder nachstechen lassen würde, in den Muskel, ins Leben.

Verhalten im Brandfall

Man wundert sich beinahe selbst über die eigene Ruhe, mit der man nach dem Aufwachen und dem Bemerken von starkem Brandgeruch den Blick durch’s Zimmer schweifen lässt, ein zwei drei Sachen in die Hand nimmt und in die Tasche steckt, dann kurz und leise Adieu sagt und für einen Moment damit rechnet, dies könne das letzte Mal sein, dieses Zimmer in diesem Zustand zu sehen. Ich wundere mich nicht, als ich die Sirenen kommen höre, aber das Herz pocht, als nur weißer Rauch im Hausflur zu sehen ist und man dann doch die Tür wieder schließt, durch die Küche geht, das Fenster öffnet, aber keine Flammen sieht. Nur Rauch. Vom Balkon aus dann der Blick auf die Straße, die Polizei kommt zuerst, danach zwei große Löschwagen. Im Hausflur ist nichts zu sehen, der Nachbar steht in Unterhose und sich den Kopf kratzend etwas verwirrt nebenan. Die Nachbarinnen gucken so besorgt, wie ich denke, dass ich gucke. Dann die ersten lauten, aufgeregten Schritte im Hausflur, Stimmen, das Klopfen an der Tür. Sie hätten den Brandherd gefunden, wir sollten aber sicherheitshalber doch noch einmal unsere Wohnungen verlassen, sie wollten ganz sicher gehen. Ja, denke ich, ziehe den Schal vor’s Gesicht und gehe nach unten vor das Haus. Der Bürgersteig wurde geduscht, der Blick die Hauswand hinauf findet nichts verdächtiges, es hätte das letzte Mal sein können, das Haus so zu sehen.

Das Szenario wurde oft genug durchgespielt im Kopf, oft genug die Sirene sofort in Verbindung mit der eigenen Adresse gesetzt, das laute Tönen lokalisiert und das Aufatmen erleichtert hingenommen, als alles noch war wie vorher. Keine Flamme. die Dinge noch da. Und nun zum ersten Mal das Gefühl eines Ernstfalls getestet. Keine Panik, aber dennoch beherztes “Was muss mit?”. Keine Hektik, aber doch ein suchender Blick auf die Straße, über die die Rettung kommen sollte.

Die wichtigen Dinge passen in eine Tasche. Das lernt man schnell. Ein paar Handgriffe und man steht bereit, das alles zu verlassen. Und nur, weil jemand es anscheinend wahnwitzig fand, den Papierkorb für die Werbung in den Briefkästen in Brand zu setzen.

Man geht dann wieder hinauf, reißt alle Fenster auf. Das seltsame Gefühl kommt erst später, wenn durch Zufall wieder ein Feuerwehrauto durch die Straße trompetet, wenn man sitzt und guckt, was alles weg gewesen wäre. Und sich fragt, womit man eigentlich begonnen hätte bei einem Neuanfang.

Unfinished Business

Ich könnte losfahren und nachschauen, ob die Häuser noch so stehen, wie du gesagt hast. Ich könnte das Dorf deiner Geburt besuchen, das Haus deiner Kindheit, den Club deiner Jugend, die Straße deiner Adoleszenz und das Ufer deiner ersten Falten. Ich könnte deinen Weg nachverfolgen, und dich vielleicht ein bisschen besser verstehen, ein paar deiner Knoten lösen, vielleicht auch mal lächeln, weil nun ein Witz, den du immer gemacht hast, endlich verständlich würde. Am Ende könnte ich meinen Abgleich einrollen und in die Hosentasche stecken, ich hätte einen Geruch, einen Lichteinfall, eine Temperatur, vielleicht ein paar Stimmen und in jedem Falle eine Laune zu deinen Erzählungen von damals. Und am Ende könnte ich den Abgleich zu den Photos von dir legen, den Briefen und dem ganzen Rest, ich könnte dir verschweigen, dass ich dort war, dass es deinen Plattenladen längst nicht mehr gibt und viel mehr Zebrastreifen, als du geahnt hättest. Ich könnte dir erzählen, ich sei dort gewesen und so tun, als wüsste ich nicht mehr, was das mit dir zu tun hat. In der Lüge würde ich das Zucken an deinem Kinn bemerken und dass du dich auf deine Hand setzt, um nicht zu zittern, ich wäre dir ein paar Blicke zuvorgekommen, aber mehr wäre es nicht. Mehr bliebe davon nicht übrig.

Aber ich könnte auch losfahren und nachschauen, ob die Häuser noch stehen, wie ich sie mir gedacht habe. Ich könnte das Haus meiner Geburt besuchen, den Hof meiner Kindheit, den Fluss meiner Jugend, das Ziel meiner Adoleszenz und dich als Grund meiner ersten Falten hinter mir lassen. Ich könnte ein paar meiner Knoten lösen und das Geschichtsbuch meiner Familie rückwärts schreiben, vielleicht auch mal lächeln, denn in das Photoalbum kämen nun auch ein Geruch, ein Lichteinfall und eine Temperatur. In jedem Fall könnte ich dir einen Brief von dort schreiben, ich könnte dir erzählen, dass das noch nicht alles war, dass es da draußen noch viele Orte gibt, die du in ein paar Jahren besuchen könntest in dem Wissen, dass sie etwas mit mir zu tun haben. Ich könnte dich anrufen vom Berg aus und dir sagen: Hier ist noch soviel übrig von mir, du hattest vielleicht geradeso eine Ahnung. Ich könnte aufhören, mich auf die Hände zu setzen, am anderen Ende der Welt einen Zebrastreifen auf die Straße malen (für dich, falls du vorbeischaust) vielleicht lächelnd Auf Wiedersehen sagen und Astronaut werden dann. Man kommt nicht immer zurück.

Labiale Differenzen

Als Kind habe ich gedacht, bei längerer Nichtbenutzung könnte mein Mund zuwachsen. Manchmal morgens nach dem Aufwachen, wenn einem allerhand Sekret, wie M.Goldt es ausdrücken würde, im Gesicht hängt und dieser Geschmack von länger stehengelassenem Orangensaft im Mund, nach diesem Aufwachen klebt einem ja manchmal auch der Mund ein bisschen zusammen. Als Kind konnte ich mit diesem Zustand schwerlich umgehen. Wenn meine Lippen nach komatösem 14-Stunden-Schlaf trocken aneinander hafteten, dachte ich, das sei der Anfang der schleichenden Zusammenwachsung meiner Lippen. Also redete ich ununterbrochen und prüfte meine Mundwinkel auf eventuelle Veränderungen. Einmal maß ich sogar mit einem Lineal nach, scheiterte jedoch an der Einstellung des Grinsegrades, der sich unmittelbar auf das Ergebnis auswirkte. Also redete ich, “Benutzen musst du deinen Mund, mein Kind”, redete sehr viel, auch mit mir selbst, dass mir manchmal ganz schwindelig wurde davon. Ich sprach Kassetten voll und andere Menschen und Kuscheltiere und meine Schuhe und den Baum vor dem Haus, essen allein würde nicht genügen, das könne man sicherlich auch irgendwas anders in den Körper bringen, da war ich mir sicher, Spritzen war ich ja auch schon recht früh begegnet. Mitunter hatte ich Angst davor, einzuschlafen, weil ich glaubte, nicht rechtzeitig vor dem Verschwinden meiner Mundöffnung wieder aufzuwachen. Ich hatte mir das vorgestellt wie Ohrlöcher, die bei Nichtbenutzung zuwachsen, und fragte mich immer wieder, wie das wohl mit der alten Dame aus dem Vorderhaus sei, die immer nur grunzte und manchmal schnaufte, wenn man sie im Hof beim Entladen des Mülls in die Tonne traf. Ich war hochgradig davon überzeugt, dass ihr Mund mit Sicherheit von innen schon zugewachsen war, dass der Körper die Lippen nur des Gesamteindrucks wegen nicht der restlichen, blassen Gesichtsfarbe anglich und vollkommen mit dem faltigen Kinn verschmelzen ließ. Diese Frau war mein personifizierter Horror in ihrer Unfähigkeit, Guten Tag zu sagen oder auch einfach “Geh weg”. Also probierte ich in einer Tour mit Worten rum, bis ich in die Schule kam. Ab dem Moment, in dem ich persönlich dazu aufgefordert wurde zu reden, verging mir die Lust.

Später dann wünschte ich mir an manchen Morgen, es würde einfach so passieren. Ich hätte eine Entschuldigung gehabt, einen Freibrief, ich hätte einen Anlass zur totalen Selbstbeherrschung, die irgendwann mit Sicherheit in innere Gelassenheit umkippen würde, so glaubte ich. Ich hätte schreiben können und der Rest der Welt hätte sich mit fusseligen Zungen, unbedacht Herausgesagtem, Rotzigkeit und Quäkstimmen herumgeschlagen. Wäre es eines Morgens passiert, ich hätte zum Arzt gehen müssen, vielleicht wäre ich erst nach einigen Tagen gegangen, aber der Akt wäre ein offizieller und bewusster gewesen. Ein Entschluss zum gesprochenen Wort und kein Automatismus.

Wie man sich bettet

“Es ist die Brust einer anderen Person, die uns den Rücken stärkt, wir fühlen uns nur wirklich geschätzt, wenn jemand hinter uns steht, das besagt der Ausdruck selbst, in unserem Rücken, wie auch im Englischen, to back, jemand, den wir vielleicht nicht sehen und der uns den Rücken deckt mit seiner Brust, die uns fast berührt und uns am Ende immer berührt, und bisweilen legt uns dieser Jemand sogar eine Hand auf die Schulter, mit der er uns besänftigt und auch uns hält. So schlafen oder glauben die meisten Ehepaare und Paar zu schlafen, beide drehen sich auf die gleiche Seite, wenn sie sich verabschieden, so daß einer dem anderen im Laufe der ganzen Nacht den Rücken zukehrt und sich von ihm oder ihr, von jenem anderen, geschützt weiß, und wenn er mitten in der Nacht aufwacht, aus einem Alptraum aufschreckend, oder nicht in den Schlaf finden kann, da er Fieber hat oder sich im Dunkeln allein und verlassen glaubt, dann braucht er sich nur umzudrehen und das Gesicht dessen vor sich zu sehen, der ihn beschützt, der sich überall dort küssen lassen wird, wo das Gesicht küßbar ist (Nase, Augen und Mund; Kinn, Stirn und Wangen, es ist das ganze Gesicht), oder ihm vielleicht im Halbschlaf eine Hand auf die Schulter legen wird, um ihn zu besänftigen oder um ihn zu halten oder womöglich, um sich festzuhalten.”

(Javier Marias, “Mein Herz so weiß”, Wilhelm Heyne Verlag München 1998)

Es gab eine Zeit, da streckte sich in der Nacht meine Hand aus. Sie ging von allein einen halben Meter, einen ganzen vielleicht manchmal, wenn sie sich anstrengte, und lehnte sich dann gegen die Wand. Und wenn der Handrücken und die Rauhfasertapete einander berührten, schlief ich einen ruhigeren Schlaf. Und dann gab es einen Moment, da hast du beschlossen zu renovieren. Du hast alles herumgeschoben und abgerissen und angemalt und dann die Hände, deine Hände, in die Hüften gestemmt, von denen ich manchmal sagte, sie seien rau, weil sie so kalt waren wie die Wand in der Nacht, die Hände hast du in die Hüften gestemmt und nicht gelacht, aber zufrieden ausgesehen, das war dein Werk. Als du gegangen warst, lebte ich in einem Zimmer voller neuer Farben mit Wänden, an denen alle abrutschte, hinunterfloss, nicht halten wollte. Und in der Mitte ein See irgendwann, nur einen halben Meter, vielleicht einen ganzen von meinem Bett entfernt. Vor dem Einschlafen schaue ich nun vom Ufer aus auf kleine Wellen und das flatternde Ufer. In der Nacht dann rutscht meine Hand nun jedes Mal mit kleinem Anlauf von der Wandbettseite zurück auf mein Brustbein. Und morgens steige ich aus dem Bett, setze die Füße auf den Boden und das Wasser ist noch ganz dunkel und kalt.