
Am 13. Juli darf das Volk begehren, dass ein Mindestabstand von 50m zum Spreeufer für sämtliche Neubauten einzuhalten ist und die Berliner Traufhöhe von max. 22 Metern eingehalten wird. Dazu kann man sich für einen Fußgängerübergang und gegen eine Autobrücke aussprechen. Die Initiative gegen das “Regionalmanagement Mediaspree e.V.” heißt “Mediaspree Versenken!” und hat nach eigenen Angaben in nur fünf Monaten über 16.000 Unterschriften gesammelt. Stimmt man für das Bürgerbegehren der Initiative, bedeutet das, es wird weiter diskutiert, das Thema bleibt auf der Agenda. Wählen dürfen wohl alle Wahlberechtigten zur BVV-Wahl in Friedrichshain-Kreuzberg. Die Wahlunterlagen, die man schon vorher per Post bekommen hat, sind jedoch ein bisschen diffus. Man weiß nicht genau, wo man was eigentlich ankreuzen muss, um für oder gegen etwas zu sein. Die Erklärung dazu gibt es aber hier. Und wie das Ganze aussehen soll, dass der Mediaspree e.V. da plant, kann man sich auf deren Seite angucken. Sonntag ist Wahl, du gemeiner Friedrichshainer. Geh hin, verdammt.
Und wenn wir schon einmal dabei sind: Der Schokoladen in Berlin, in dem ich schon einige wunderbare Konzerte gesehen habe, ist auch gerade in der Bredouille und benötigt Unterstützung.
Liz hat es verfasst, und zwar am 10. Juli 2008 um genau 14:05
Kategorie : Berlin | 1 Kommentare
Das kleine, aber feine Festival mit dem komischen Namen “Mamallapuram” und einer wohltätigen Idee muss Mails und Homepagenews zufolge von Storkow nach Friedland umziehen. Die Macher sagen, es habe Kommunikationsschwierigkeiten gegeben, aus der örtlichen Tageszeitung hätten sie erfahren, dass ein Sicherheitsgutachten nicht genügt habe und die Stadt deswegen nun komplett blockiert. Nach anfänglichen Zweifeln und dem Gedanken, BARRA HEAD, THE LOVEKEVINS, BODI BILL, PAUL DIMMER BAND, LEANDER, DELBO, PEER, THE AIM OF DESIGN IS TO DEFINE SPACE, THIMO SANDER, KYTE, MIKROFISCH, LICHTER, MIO MYO, SO SO MODERN, NORMAN PALM und THE DANCE INC. komplett abzusagen, hat sich jetzt eine neue Möglichkeit aufgetan. Das kleine Städtchen Friedland stellt für das Wochenende vom 8./9. August seine Burg zur Verfügung. Ich find das ja sehr nett.
Liz hat es verfasst, und zwar am 10. Juli 2008 um genau 7:41
Kategorie : Ton | 0 Kommentare
Liz hat es verfasst, und zwar am 9. Juli 2008 um genau 12:15
Kategorie : Moi | 1 Kommentare
Ich bin wohl nicht die Einzige, die wissen möchte, wer eigentlich genau diesen neuen CSU-Wahlkampfsong singt. Die Leitungen der CSU-Pressestelle sind schon den halben Morgen belegt. Ich wüsste ich doch gern, wie Barbie & Ken aussehen, die diesen unsäglichen Text singen, dessen Melodie in manchen Kreisen doch Hitpotential entwickeln könnte. Und mehr noch: wieviel sie dafür bekommen haben.
“Das ist bei uns so Brauch und darauf bilden wir uns was ein“. Dann geht mal ans Telefon.
Liz hat es verfasst, und zwar am 7. Juli 2008 um genau 11:04
Kategorie : Fundstücke | 3 Kommentare
D. meint, so sieht mein Sommergrippevirus aus. Und steckt ihn mir prompt (aber mit liebevoller Rückseite) in den Briefkasten. Jetzt sitzt er hier und macht sich breit und nimmt jede Stunde neue Formen an. Für weitere Bebilderungen dieses idiotischen Dingsbums benutzen sie bitte meine Mailbox oder meinen Briefkasten. Für das schönste Bild gibt es einen Hustenbonbon und eine Schale Obstsalat gratis. Hatschi.
Liz hat es verfasst, und zwar am 4. Juli 2008 um genau 17:23
Kategorie : Fundstücke | 2 Kommentare

Wie du zu meiner Musik immer die richtigen Bilder parat hast. Wie du dich wintertags manchmal in deine Depressionen steigerst, ich empfinde Zärtlichkeit, wenn ich dich so sehe. Ich möchte dich in meine Arme nehmen, während du dich vor mir ausbreitest, versuchst, so auszusehen, als jucke dich nichts mehr, als hättest du dir alles so wund gekratzt, sodass es auch schon egal ist. Und wie du dich am Ende doch ärgerst, deine Narben in die Sonne streckst, wenn sie im Frühling wiederkommt. Wie du dich sommertags an dir selbst stößt, mir in den Nacken pustet und mich erkennst. Wie du mich weckst und wieder in den Schlaf schnurrst. Wie du schaust, wenn ich nach langer Zeit zurückkomme, wie du dann schon da liegst und den Geruch parat hast, der nur du bist und unverwechselbar. Und ich liebe an dir, dass du niemals ausmachst, dich nicht abschaltest, permanent tickst, du atmest immer - ich brauche nicht horchen, ich brauche keine Angst haben, du hältst nicht einmal die Luft an, wenn das Wasser dir bis zur Stirn steht, diese Spielchen sind nichts für dich. Du bist halt so und entschuldigst dich hin und wieder dafür. Bist dir manchmal selbst peinlich, wenn du entrückt die Bahnen verlässt, die Brücken über den Löchern und Flüssen zusammenbrechen lässt. Ich höre dich kichern nachts über unser Stolzieren und diese Attitüden. Ich mag es, wie du klingst, wenn man dich in Ruhe lässt. Und wie du dich wehrst, wenn man dich in Beschlag nimmt. Deine Schwächen und dass man dich anschreien muss, damit du nicht glaubst, es wären Stärken. Wie du dich im Frühling wiederfindest, während du im Herbst neue Seiten an dir entdeckst, dich immer wieder wundern kannst und dennoch abgeklärt in die Weltgeschichte rülpst. Du nimmst mich an der Hand und lässt sie nicht los, nicht einmal, wenn ich zerre. Du lässt mich nicht gehen, du drehst mich um, schaltest die Ampeln auf Rot, zwingst mich, dich anzuhören - ich hatte noch nie das Gefühl, ich sei dir egal. Und wenn wir uns streiten, dann wird der Blick nicht kalt, dann wird es mitunter laut und heftig, aber wir verlieren dabei nicht den Respekt. Manchmal vergesse ich zwar, dich zu vermissen. Aber das geht auch immer wieder vorbei. Du hast mich noch nie im Stich gelassen.
Und an deinem Weitblick arbeitest du. An den Barrikaden und Wänden. Manchmal putzt du dich heraus, damit ich mich in dir spiegeln kann, mir den Pony wieder in Ordnung bringen, die Mine zurechtrücken - du kennst mich, du weißt, wie ich auszusehen habe. Du gibst dir wirklich Mühe, kleine Stadt.

Liz hat es verfasst, und zwar am 2. Juli 2008 um genau 22:38
Kategorie : Berlin | 3 Kommentare