I want I want

Manchmal muss man sich den Kopf wegpusten lassen und die Augen zumachen, um sie zwischendurch kurz wieder aufzumachen, in flackerndes Stroboskoplicht zu schauen, während man den Boden unter den Füßen verliert, alles tanzt, alles wirft Hände und Füße in die Luft, und macht die Augen wieder zu, das breite Grinsen muss man nicht immer zwingend sehen. Wir sind nur da, um alles abzugeben, abzulegen irgendwohin und nichts mehr wiederzufinden. Um eine Ahnung für den Sommer zu bekommen, das wieder zu schmecken, denn wir wollen doch mehr davon, von laut und Beat und tanzen und Schweiß. Und Stromausfall ist auch egal, wir machen einfach weiter.
Wenn wir dann nachts auf den Brücken dieser Stadt stehen und nichts mehr erkennen, nicht einmal mehr die Umrisse, passt auch “Precipice” von Leander. Das halten wir fest, damit gehen wir ins Bett. So schnell schläft hier niemand ein, noch nicht. Wegen des Lichts am Morgen.
Liz hat es verfasst, und zwar am 8. Mai 2008 um genau 13:44
Kategorie : Ton | 0 Kommentare