Kurze Pause zum Stimmen.

Sich von einem Konzert ins nächste treiben lassen. Dazwischen ein paar Irre, ein bisschen Berlin, ein bisschen kalte Luft und ein paar finstere Ecken. Und vorher zwischen all den älteren Herrschaften auf den etwas unbequemen Stühlen in der Philharmonie und den alten Mann von hinten sehen, wie er auch in der Körperhaltung schon ein wankt. Und das Licht sich auf seinem Kopf bricht. Aber wenn man die Augen zumacht, verschwimmt das Bild. Und wenn man die Augen wieder aufmacht, aber nicht ganz, wandern die Lampen an der Ecke zu einem guten Bild zusammen. Wir haben gelacht, wir haben uns erinnert. Und ich muss immer daran denken, wie wir Tischtennisbälle ins Schwarzlicht des Kammermusiksaals geworfen haben und es war, als würden Sterne vom Himmel fallen. Und er sang: “Zum Träumen nicht bereit, das muss immer alles schnell weitergehen.”

Und die zweite Hälfte als Kontrast zu dem großen hellen Raum, das kleine, dunkle Rosi´s. Nicht so viele Leute, die Konkurrenz und Berlin, die mögen sich ja auch immer. Aber Stimmungen machen sich von sowas ja nicht abhängig und Lars hat eine gute Suppe gekocht und sich beim Singen manchmal auf die Zehenspitzen gestellt. Sie machen das gut, sie spielen sich so ein jetzt, ich war ganz gerührt. Sie passen an ihren Handgelenken zusammen. Ich brauche da keine lauten Schreie, ich brauche nur diese Dynamiken und ein Stadion eigentlich. Da müssen ja nicht viele Leute drin sein, aber ich will mich umdrehen dabei und ganz viele Lichter sehen und ich bin der Meinung, sie brauchen Platz, die haben viel zu geben.
Und wenn bei Leander jemand kommt, um dich in den Arm zu nehmen, dann lässt du ihn einfach. So war das schon immer.
Liz hat es verfasst, und zwar am 18. Januar 2008 um genau 10:46
Kategorie : Ton | 7 Kommentare