(5) Sportlich sein - mit Knut Stenert
2008 hat angefangen, viele haben sich wieder einmal die Gewichtsreduktion zum Vorsatz gemacht. Als motivierender Start in das Jahr und die Woche hier nach all der Weihnachtsvöllerei nun das ultimative Sportskanonenbombardement mit dem alten Jogginghasen Knut Stenert von Samba. Ein Montagsgespräch gegen Herrentitten und Bierbäuche.

Bist du fit?
Vor dem Joggen: ja. Nach dem Joggen: nein.
Was trägst du beim Joggen?
Einen dunkelblauen Trainingsanzug und Spezialschuhe. Ich sehe aus wie der Kurschatten von Helmut Kohl.
Was denkst du dann immer so?
Ich schmiede Pläne.
Wie fühlst du dich hinterher?
Wie eine Alge.
Sprichst du mit Leuten darüber?
Ja, manchmal. Mein Vater hat mir vorgerechnet, dass ich bei einer Distanz von sieben Kilomentern ca. 700 Kalorien verbrenne, und dass ich deshalb bei dreimal in der Woche Joggen im Grunde soviel essen und trinken kann, wie ich will - ohne zuzulegen. Knallharte Kosten-Nutzen-Rechnung. Mit einem Kollegen habe ich mich gestern über die Notwendigkeit von speziellen Jogging-Handschuhen unterhalten. Halte ich erstmal für Quatsch. Man läuft ja nicht auf Händen. Aber er hat immer kalte Hände. Vielleicht gerade deshalb.
Und wenn du nicht regelmäßig joggst, was passiert dann…?
Ich werde irre.
Bierbauch?
Nein. Wesentlich gefährlicher als der Bierbauch sind die sogenannten “Herrentitten”. Dann muss man beim Joggen einen Sport-BH tragen. Ich bin aber ganz gut in Schuss.
Gibt es sonst noch Sportarten, die du gerne und regelmäßig betreibst?
Ich fahre gern Rad. Bei anderen Sportarten ist mir die Verletzungsgefahr zu groß. Außerdem will ich weder gewinnen noch verlieren. Das macht mich für nahezu alle Sportarten ungeeignet.
Welchen Sport würdest du deinen Kindern empfehlen?
Fussball. Wegen der sozialen Kompetenzen.
Und welche deinen Freunden?
Laufen. Siehe oben.
Deine Sportvorsätze für´s neue Jahr?
Bis zur Alster und einmal rum und wieder zurück.
In einem weissen Trainingsanzug und Perlenkette.
Liz hat es verfasst, und zwar am 7. Januar 2008 um genau 1:59
Kategorie : Sein | 4 Kommentare