Zurückkommen.

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Plötzlich ist der Blick nicht mehr hügelweit und stößt sich statt an kleinen Burgen und Weglinien nur noch an Hauswänden. Und öffnet man das Fenster, ist es jetzt wieder die Stadt mit all ihren Abgasen, Schlechtwettern und Launen, die einem in die Nase steigt und nicht mehr die letzten Wehen des großen Weinsilos im Hof. Hier fahren Straßenbahnen und Autos im Sekundentakt und rasendschnell, kein Hund lässt einen mehr aufschauen, das ist normal, das gehört dazu. Und der Lavendel ist verdorrt, gibt sich kleinlaut noch den letzten Rest im Topf neben dem Löwenzahn, der schon vor einigen Monaten damit begann, ihn platt zu machen. Die Katzen huschen in die Hauseingänge und streichen einem nicht mehr um die Beine, ich brauche hier keine Grillen aus dem Pool zu retten, alles fängt sich von allein.

Wer keine Falten auf der Stirn hat, der kauft sich Gummistiefel. Die Handschuhe tragen sie hier vor Kälte und nicht, weil sie beim Ernten Angst vor Flecken haben. Und es gibt keine Mücken. Frühstück auf dem Balkon bräuchte Decken und Heizlüfter mittlerweile, Kragen zumindest. Die Badelatschen trägt man hier in der Sauna. In den Zeitungen steht, wie man sich das Urlaubsgefühl, die sogenannte Ferienstimmung, noch ein bisschen bewahrt, man solle sich Eis kaufen und ruhig träumen in der Mittagspause im Büro. Steht man auf dem Balkon, plumpsen Tropfen in den Kaffee. Und den Horizont sieht man nur selten in einer geraden, durchgezogenen Linie. Die Zeitungen schreiben davon, der letzte Sonnentag, der wäre jetzt vorüber, man solle sich warm einpacken, vorbereiten, Tee kaufen, Vitamine essen, die Fotos entwickeln lassen und einmal die Woche anschauen.

Die Lampen leuchten grün, der Tank ist voll, wohin soll´s gehen? Die Stadt ist voll von Straßen, die keiner mag.

Liz hat es verfasst, und zwar am 30. September 2007 um genau 15:22
Kategorie : Berlin | 2 Kommentare

 Un po´ di tutto

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Immer wieder Dinge ein- und wieder auspacken, rumlegen, umschreiben (damit man das eine Büchlein zuhause lassen kann), die örtlichen Temperaturen im Internet nachgucken, sich nicht drauf verlassen, eine Pause machen, Mama nochmal anrufen, Angst um die Blümchen haben, kurz schlafen, denken, dass bestimmt das Haus abgebrannt ist, wenn man wiederkommt und entscheiden, doch irgendwas persönliches mitzunehmen, den Koffer anheben und nicht wissen, wieviel eigentlich zehn oder fünfzehn Kilo sind, Mitbewohnerin fragen, welche laut lacht, als sie den Koffer anhebt (liegt an ihrem angeborenen, aus allen Poren quellenden Optimismus), mir einen persönlichen Masseur wünschen, nicht wissen, auf welche Bücher ich in den nächsten zwei Wochen Lust haben werde, Unkraut zupfen, abwaschen, in den Italienisch-Sprachführer gucken, nochmal das Haus im Internet angucken, das kurze Kleid doch noch kaufen, sich auf´s Schreiben freuen und am liebsten sofort loslegen, essen vergessen und irgendwann vom grummelnden Bauch erschreckt werden, sich auf italienische Märkte freuen und Rezepte im Internet suchen, irgendwann denken, Rezepte sind was für Nicht-Urlauber, bemerken, wieviele Lade- und Endgeräte man eigentlich hat, nochmal die Steckdosen checken, hoffen, dass die da einen Adapter haben und am Ende dieses Absatzes merken, dass ich wirklich Urlaub brauche.

Erzählt mir, was passiert. Ich bin weg, denn abbiamo una temperatura di 27 gradi. Mi può indicare un itinerario interessante sulla carta?

Liz hat es verfasst, und zwar am 14. September 2007 um genau 18:04
Kategorie : Moi | 7 Kommentare

 Geheimnisse erzählen, ohne welche zu haben

“[…] Und ist dieses Erfinden, Literarisieren, um es mal nett zu sagen, für Euch vertretbar? […]”

Die Geschichten so zu drehen, dass sie als Geschichten etwas hermachen, halte ich durchaus für vertretbar. Wer bist du, wenn du bloggst? Baust du dich so zurecht, wie du dich gerne sehen würdest? Inszenierst du dich zur Freude anderer oder baust du dir eine Penisverlängerung aus Text?

Ich muss manchmal breit grinsen, wenn ich Blogs von Menschen lese, die ich kenne und dann wieder doch nicht, weil sie sich so schreiben, wie sie manchmal gerne wären. Weil sie sich schreiben, wie sie nicht sind. Und weil sie dann eben doch so sind. Weil diese Erzählerei dazu gehört, ob jemand ein Blog schreibt oder Mails, ob jemand diese oder jene Klamotten kauft oder heimlich eine Sendung im Fernsehen schaut, von der er niemandem erzählt, so verhält es sich auch mit Blogs: Selektion als Kanalisierung der Facetten. Und wenn da jemand eine Kunstfigur baut, ist mir doch die Kunstfigur scheißegal. Viel mehr sagt es doch über den Menschen an sich. Welche Charakterzüge er rauslässt, welche er für erwähnenswert hält, welche nicht. Was darf man cool finden, was muss man scheiße finden, um gut anzukommen? Was erwähne ich und was lasse ich unter den Tisch fallen, um Kommentare zu kriegen? Das ist die eine Sorte. Die irgendwann nicht mehr weiß, was eigentlich erfunden und was echt war.


Die zweite Spezies schreibt gnadenlos auf, was passiert. Eins zwei drei und du weißt genau, ja richtig. Und erschrickst vor dem Mut, vor diesem offenen Buch und liest irgendwann nicht mehr weiter, weil du manche Dinge gar nicht wissen willst.

Ich halte Literarisierung für immanent in den meisten Blogs, ohne diese würden sie als Erzählblogs selten funktionieren. Nachrichten, Beobachtungen auf sachlicher Ebene als Informationsquelle gerne. Aber der Tick hinüber zum Schlüsselloch, zum Übungsplatz, zum Experiment - ich glaube, da geht es nicht ohne. Allein deine Perspektive, die persönliche Erzählweise literarisiert doch schon, du schmückst aus, versuchst genau zu erklären, lässt deiner Meinung nach unwichtiges weg, wählst aus und gehst nochmal drüber, verwischst die Spuren oder machst welche hinzu, drehst es so, dass du damit umgehen kannst. Und der Leser muss ja.

Über offensichtliche Lügen kann ich lachen, ich nehme all die Geschichten nicht ernst und ich freue mich über Sprache und Anekdoten, ich habe die Schreibe einiger sehr lieb gewonnen, baue mir Bilder im Kopf, mag den Blick von manchen und die Schwächen der anderen. Am liebsten aber sind mir die ungesagten Dinge, die Konnotationen, das Gefühl, das da mitschwingt und das man bei den Guten immer noch erkennt, auch nach dreimaliger Radierung. Dass du dir denken kannst, warum er das und nicht jenes schreibt und wohin es führt.

Niemand lebt genau so, wie er es gerne würde. Und hier kann man sich zurecht bügeln, hat man die Dinge halbwegs unter Kontrolle, was ja sonst doch eher selten ist oder zwanghaft. Sich eigentlich um nichts und niemanden zu scheren und dann doch wieder um alle (sonst würde man es nicht veröffentlichen), das ist die Gradwanderung und das Charmante. Gib mir ein bisschen von dir und ich bau mir was draus, erzähl mir eine Geschichte und ich sag dir anhand deiner Satzzeichen, wo du dein Gesicht in Falten legst und was du verheimlichen willst.

Liz hat es verfasst, und zwar am 12. September 2007 um genau 11:22
Kategorie : Lektüre | 1 Kommentare

 

Spitzenmäßiger Tag!

Liz hat es verfasst, und zwar am 11. September 2007 um genau 16:03
Kategorie : Moi | 1 Kommentare

 Freundlich, aber bestimmt.

Frau [XXXHier fügen Sie bitte den Familiennamen meines Liebsten einXXX], das tut uns sehr leid, das muss ein Fehler im System gewesen sein. Sie haben eine falsche Buchungsmail erhalten, das gewünschte Häuschen wurde nicht für sie reserviert. […] Achso, Sie sind noch nicht verheiratet? […] Das stimmt natürlich. […] Ihnen entgegen kommen? […] Ja, das ist natürlich unsere Schuld. […] Entschädigung? […] Frau [XXXHier fügen Sie bitte den Familiennamen meines Liebsten einXXX], ich werde Sie mal unserem Reservierungschef auf den Tisch legen, der ruft Sie dann morgen auf jeden Fall zurück. […] Verzeihen Sie die Umstände.

Wer sein Buchungssystem nicht im Griff hat und mir damit meine Urlaubsplanung versaut, muss mit festem Biss und Hartnäckigkeit rechnen. Ich liege also auf dem Tisch des Chefs. Prost Mahlzeit.

Liz hat es verfasst, und zwar am 10. September 2007 um genau 22:47
Kategorie : Moi | 0 Kommentare

 Sonntag im Friedrichshain

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Liz hat es verfasst, und zwar am 9. September 2007 um genau 18:07
Kategorie : Berlin | 1 Kommentare

 Horst lebt.

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Ich mache mir zu schnell Sorgen. Das wissen die, die mich kennen. Die wissen aber auch, dass man mich schnell wieder beruhigen kann. Und so kann ich wieder ruhiger schlafen, nachdem ich nun weiß, dass Horst nichts passiert ist. Horst heißt wahrscheinlich gar nicht Horst, wohnt aber gegenüber. Er hat ein Plastikbalkondach und immer Hemden an, auch unter seiner blauen Trainingsjacke. Als wir hier eingezogen sind, winkte Horst. Ansonsten merkt man ihn kaum. Abends sitzt er im Sessel und schaut fern, zum Schlafen zieht er die Gardinen zu und sonst kommt er ein paar Mal auf den Balkon, zupft ein paar Blättchen von seinen Blumen und guckt auf die Straße. Er hat nur zwei Sorten Blumen auf dem Balkon, zur Zeit blühen sie rosa und weiß. Vorher war alles nur grün. Die Tür neben seiner Balkontür ist mit Brettern vernagelt. Horst trägt eine Brille.

Vor einigen Wochen kam er nur noch selten auf den Balkon, der Fernseher flimmerte oft, aber die Tür blieb zu, die Gardinen auch. Und hin und wieder nur sah man eine junge Frau mal kurz das Fenster öffnen. Und ja, ich dachte, er sei gestorben. Isser aber nicht. Horst ist zurück und guckt auf die Straße. Heute in kariert, so schnell kriegt den keiner klein. Auf die Nachbarschaft, Freuden des Alltags, Erleichterung, alles gut, wunderbar.

Liz hat es verfasst, und zwar am 8. September 2007 um genau 17:04
Kategorie : Blicke | 1 Kommentare

 Alltagsidiotien & semikonsequente Ignoranz

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Dass Arbeitsumstände wichtige Tage, auf die man sich gefreut hatte, so richtig in den Arsch treten können. Dass dieser Rechner hier gerade in regelmäßigen Abständen einen Schritt in Richtung Grab macht und ich ihn nicht aufhalten kann. Dass die SZ meldet, der Bachelor wäre beliebt, weil sich immer mehr einschreiben würden (man muss sich ja irgendwo einschreiben, wenn es fast nur Bachelor-Studiengänge gibt, meine Güte). Dass man immer dann krank wird, wenn der ganze Stress vorbei ist und man theoretisch auch mal so etwas wie Ferien hätte. Dass man in diesen Tagen nur schwer der Versuchung widerstehen kann, die Heizung anzuschalten. Dass man sich, wenn man solche Sachen aufschreibt, seiner momentanen Menscheninkompatibilität nur noch bewusster wird. Und dass einem dieses Bewusstsein und die benachbarte momentan in Schüben auftretende Poststress-Emo-Jammer-Zukunftsnebel-Depression einem gehörig in die kalte Suppe rotzt.

Versuchen wir also unserem Grundoptimismus (den einem ja so mancher absprechen will, der aber trotzdem unweigerlich und ständig gegen die Herzscheidewand boxt) zu folgen und Daten zu vergessen, den Rechner bocken zu lassen und zu ignorieren (obwohl man weiß, das macht ihn nur noch wütender), den Briefkasten nicht zu leeren, mit Fingermalfarbe gesellschaftsbeschimpfende Tiraden kopfüber an den Balkon zu malen, sich dabei den umgewickelten Schal nicht zu besudeln, stricken zu lernen und Origami aus Schokoladensilberpapier zu falten, während man vom Rest der Welt nichts mehr mitbekommt, weil man sich zuhause eingeschlossen und beschlossen hat, dass es egal ist.

Weitere Vorschläge bitte, gerne und sofort mit Brieftauben neben die dem Wetter strotzenden Rosen auf dem Balkon. Außerdem ein Kopfschütteln darüber, Anfang September Kastanien auf dem Hof zu finden.

Liz hat es verfasst, und zwar am 7. September 2007 um genau 14:51
Kategorie : Moi | 0 Kommentare

 Verblendungszusammenhänge

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Die Augenbrauen schieben sie einen Zentimeter nach oben, die Langzeittouristen, um die Mundwinkel kann man dann die ersten Fältchen erkennen, die bleiben, wenn noch ein paar Jahre dazukommen in der Stadt. Bis in die Augenwinkel schiebt sich das verwunderte Lächeln der Zugezogenen: “Du bist hier wirklich geboren?”. Man findet uns kaum noch, ich weiß. Als die Schule vorbei war, gingen 70% des Jahrgangs in eine andere Stadt oder gar ein anderes Land und wenn man jetzt zufällig jemandem begegnet, der auf Heimatbesuch ist, könnte man sie fast neben einen Zugezogenen stellen und man würde den Unterschied nicht erkennen: “Du bist immer noch hier?”.

Ja. Und wenn ihr von Sehnsucht und Heimatgefühlen lamentiert, baue ich mir meine Landkarte in Bezirkgröße. Laufe ich ein paar Schritte, bin ich zuhause. Laufe ich ein paar Schritte weiter, schon nicht mehr. So hat diese Stadt genug von dem, was ich noch nicht kenne. Und gerade genug, um nicht verloren zu gehen. Ich habe meine Liebsten an der Seite, meine Familie im Rücken und genau so einen Flashback in Mitte, wie ihr in eurem Heimatdorf bekommt, wenn ihr zu Weihnachten mal wieder dort seid. Meine Grundschule steht noch dort, wo sie immer war. Die Kinder scheinen jetzt woanders zu Mittag zu essen, im alten Speisesaal ist nun eine Eckkneipe eingezogen. Zu meinem Gymnasium hat mich nach dem Abitur nichts mehr getrieben, aber selbst die U-Bahnlinie dorthin löst bei mir nostalgisches Seufzen aus. Und ich war ebenso neu in Friedrichshain wie ihr. Nur, weil man in dieser Stadt geboren wurde, heißt es nicht, dass man sie Zentimeter für Zentimeter abgelaufen und verinnerlicht hat.

Aber es macht solchen Spaß euch zuzuschauen. Wie ihr ein bisschen aus Versehen und ein bisschen absichtlich Redewendungen aufschnappt und in eure Sammlung aufnehmt, um sie hin und wieder fallenzulassen, damit man merkt, ihr seid angekommen. Wie ihr euch hier einrichtet, aber abends immer mit der Hand auf den Tisch haut, weil es euch selber unheimlich ist, dass ihr jetzt da seid und das kein Urlaub ist. Wie euch diese Stadt verschluckt und ihr noch mitschwimmt und strampelt und mit großem Tamtam trinken geht. Soviel trinken, damit es nicht auffällt, dass ihr das wirklich brauchen könnt. Ihr denkt, das macht man hier so, das muss so sein, ihr könntet was verpassen. Wie ihr euch erst jeglicher Kultur verweigert, weil ihr denkt, man könnte euch das Touristentum ansehen und es nach ein paar Jahren einfach “Ich werde erwachsen, ich interessiere mich jetzt für Kultur” nennt, obwohl ihr euch schon seit Jahren gefragt habt, wie der Dom eigentlich von innen aussieht. Und dann streut ihr es ein und wir sollen denken, dass ihr eure Zeit nicht vergeudet, sondern feuilletonistisch gebildet seid, obwohl ihr wie das Gegenteil ausseht. Schon irgendwie niedlich, wie ihr euch anstrengt, hier hinein zu passen und in eurem Bemühen wie bunte Hunde durch die Stadt lauft.

Dabei ist es nicht schlimm, hier nicht geboren zu sein. Vielleicht solltet ihr euch mal eine Runde zurücklehnen. Ich kann das ja verstehen, man will sich nicht einreihen in diesen Klopps, der nach Berlin gezogen ist, “weil das so günstig ist” oder “wegen des Jobs”. Aber ihr könntet ruhig mal zugeben, dass ihr dazu gehört, dass ihr es mal ausprobieren wolltet, dass ihr neugierig wart. Und ihr könnt es auch sagen, wenn ihr enttäuscht seid. Mein Gott, Blöße, was ist das hier schon? Ihr habt euch doch sonst nicht so. Enttäuscht? Weil die Gesichter nur halb so schillernd sind wie versprochen, weil die Menschen doch mehr allein sind als gedacht, weil alle krampfhaft die größte Party ihres Lebens suchen und es so verpacken, dass man sie für solche hält, die nicht zu gut angezogen sind, aber stilvoll, nicht zu ordentlich aber ohne Dreck. Und dabei morgens viel zu viel Zeit vor dem Spiegel verbringen, damit sie die Reste des Abends verstecken und trotzdem ein bisschen verlebt aussehen, so “wie es sich gehört”, anstatt mal ordentlich zu frühstücken.

Würdet ihr diese stillen Ecken der Stadt so genießen, wie ihr sagt, müsstet ihr nicht soviel saufen. Wärt ihr angekommen, müsstet ihr nicht so hetzen. Wärt ihr so heimatverbunden, müsstet ihr es nicht jedem erzählen. Wärt ihr nicht so allein, wärt ihr nicht hergekommen.

Liz hat es verfasst, und zwar am 5. September 2007 um genau 9:47
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 Montagmorgen

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Anfangs war ich total euphorisiert, mittlerweile finde ich, alle Schlummer-Snooze-Tasten auf jeglichen Weckinstrumenten gehören verboten. Und dem Nachbarn sollte mal jemand erklären, dass Liebeskummer Luxus ist. In der Nacht von Sonntag auf Montag von lautem Streit am Telefon zu Techno zu Ballerfilm zu Gitarrengeseier der schlimmsten Kitschart. Naja, das Wetter heute wird ihm den Rest geben. Ich hingegen schaue alle zehn Minuten nochmal auf die Flugbestätigung. Das ist kein Systemfehler, nein.

Liz hat es verfasst, und zwar am 3. September 2007 um genau 9:45
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