…and give me a kiss for the road.

Liz hat es verfasst, und zwar am 18. August 2007 um genau 19:04
Kategorie : Berlin, Blicke | 1 Kommentare

Liz hat es verfasst, und zwar am 18. August 2007 um genau 19:04
Kategorie : Berlin, Blicke | 1 Kommentare

Sie fragt nicht, sie schmeißt sich einfach drauf mit voller Wucht, die Sonne auf die Spree. Und alles, was wir abbekommen, sind Spritzer auf die Schuhe in der Mittagspause oder ein paar wirre Schatten auf den Papieren und Bildschirmen. Wir hängen die Fenster mit Dingen zu, die noch zu tun sind, die warten, bis sie jemand in Angriff nimmt. Und jetzt haben wir noch einmal zwei Tage, bevor sich in der nächsten Woche die Tageszeiten in Rauch auflösen und es keinen Unterschied mehr gibt zwischen Tag und Nacht und Arbeit und Leben und das eigentlich ist wie immer, nur konzentriert auf eine Woche, auf engen Raum, auf Ansprüche und auf eine einzige Gelegenheit.
In der Mittagspause bauen wir für eine Stunde einen Abstandhalter ein, schauen vom anderen Ufer auf den Ort des Geschehens, auf das zeitraubende Stück Stadt, das da so unschuldig steht mit seinem offenen Maul und ohne Zähne, noch ohne Gesicht. Wir werden keine Zeit mehr haben, so zu schauen, keinen Moment. Das Jetzt ist immer nur ganz kurz. Und wir bauen Schiffe aus Asianudelpackungen, die´s nicht mehr erleben werden. “Das ist kein Urlaub, das ist eine Reise“..
Der Mann auf dem Roller fährt jeden Tag vorbei, Verirrte aus der Bar 25 lieben sich auf dem grünen Mittelstreifen, bis die Wirkung nachlässt, hin und wieder vergisst einer seine Jacke. Die Tanke fängt die auf, die es noch bis ganz rüber schaffen und gibt ihnen ein Stück Zucker mit auf den Weg. Untereinander machen die Häuser sich große Schatten auf die Wände, gegenseitig und ohne Erbarmen. Der eine übertrumpft den anderen, während die Geschäftsmänner unten in der Hotelkantine Kaffee schlürfen, immer. Uhrzeiten straffen sich an Wolkenformen und mit der Sonneneinstrahlung, am Verkehrslärm hört man auch, wann Feierabend ist in der Stadt. Und auf diesem Stück Straße bleibt nie jemand stehen.
Liz hat es verfasst, und zwar am 17. August 2007 um genau 18:22
Kategorie : Blicke | 2 Kommentare
“Der Junge ist im Wachstum, der braucht sein Toastbrot und sein Nutella!”
(Mutter in einer Reportage über dicke Kinder. Beim Toast mit Nutella am Morgen an die eigenen langen Füße denken, kurz ein schlechtes Gewissen haben, dann noch einen Toast schmieren und froh sein, keine Familie zu haben, die einem solchen Mist erzählt.)
Liz hat es verfasst, und zwar am 16. August 2007 um genau 17:27
Kategorie : Filme | 0 Kommentare

Gehen Sie nicht an einem Samstagspätnachmittag in den Ferien ins Naturkundemuseum, wenn es draußen regnet. Sie werden ständig auf Kinder treten, über sie stolpern, obwohl diese lautstark auf sich aufmerksam machen. Es gibt kein Entrinnen, glauben Sie mir. Sie befinden sich einfach überall, mit Eltern und Großeltern im Gepäck und mit fiesen kleinen Ellbogen, die sie einem überall hinrammen, wo sie nur drankommen. Sie brüllen den Namen jedes Tieres, das sie sehen, wollen alles anfassen, verirren sich zwischen den vielen Menschen- und Tierbeinen und schmeißen sich heulend auf den Boden, weil sie nach der ersten Kurve nicht mehr können. Glauben Sie mir, ich mag Kinder. Aber mit meinem würde ich an einem Dienstagmittag bei 30° im Schatten und nicht während der Schulferien ins Museum gehen. Dafür ließe ich es sogar krankschreiben.
Liz hat es verfasst, und zwar am 12. August 2007 um genau 16:55
Kategorie : Berlin | 2 Kommentare
Nach einem Wochenende mit Arbeit und einer Woche mit Arbeit danach, höre ich mit dieser Arbeitswoche jetzt mal einen Tag früher auf. Rückenwind und raus. Wohin auch immer.
Liz hat es verfasst, und zwar am 9. August 2007 um genau 18:20
Kategorie : Moi | 1 Kommentare

Sie ist fertig, man kann sie bestellen. Julius singt und ich irgendwo dahinter. Ich habe immer das Gefühl, rot zu werden, wenn ich das höre. Und nach den Texten kann man Geschichten schreiben, sich denken oder erleben.
Liz hat es verfasst, und zwar am 8. August 2007 um genau 20:14
Kategorie : Ton | 2 Kommentare

…geben uns in allem Recht, kaufen kleine Dinge für viel Geld, fahren an einen See, bestellen “mit Sahne”, sammeln das letzte Licht des Nachmittags in Dosen und stellen sie uns abends auf den Balkon. Wir lesen das Buch, auf dem “Liebe” steht und hören auf zu suchen, balancieren auf dem Geländer und suchen in den Hosentaschen nach dem passenden Kleingeld. Wir verschenken unsere Nummer, buchen den Flug nach Portugal, werfen den Kopf in den Nacken und schließen auf der Brücke die Augen. Wir telefonieren uns bis ans andere Ende des Landes, knallen die Tür, seufzen laut und essen das letzte Bonbon. Wir gewöhnen uns nicht daran, ziehen die Schuhe aus, stellen den Strom ab, schreiben einen Brief oder zwei, laufen einmal bis an den Rand der Stadt und wieder zurück. Wir lassen das Taxi vorbeifahren, wir können fliegen. Der Nachbarin strecken wir die Zunge raus, Dezibel sind unsere Freunde. Wir retten die Zeit, die uns bleibt.
Ich erzähl dir Träume, obwohl ich nicht weiß, ob du das verstehst. Aber man sollte sowas nicht einfach sein lassen.
Liz hat es verfasst, und zwar am 7. August 2007 um genau 18:20
Kategorie : Wir | 5 Kommentare

Ich dachte immer, das gäbe es nur in Filmen. Diese Gemeinschaftsmomente, wo sie entweder alle auf die Tische steigen, um ihr Mitgefühl zu demonstrieren, oder einer ein Lied summt und alle stimmen ein. Und dann steckst du plötzlich selber mittendrin morgens um fünf irgendwo in Kreuzberg, als der hell- bis dunkelblaue Himmel über die schwarzen Dächer es bis ins Zimmer schafft und irgendjemand Chicago von Sufjan Stevens auflegt plötzlich. Die Zimmer sind schon leer, die große Meute ist längst auf dem Weg nach Hause oder weiter auf die nächste Party, neue Leute suchen, fünf neue Freunde finden, sie morgen wieder vergessen haben. Und dann kommt dieses Lied und wir stehen da und plötzlich bewegen alle aus Versehen den Fuß genauso auf den Boden, im selben Rhythmus und die Gesichter grinsen, manche sehen es gar nicht, die singen nur mit und es sind ja auch nur ein paar. Aber die, die wissen genau, dass das eine solcher Situationen ist, an die man sich noch erinnern wird in ein paar Jahren, obwohl man die Party und den Anlass und die Gesicher und den Rest schon längst vergessen hat. Die Flügeltüren aufreißen und innerlich so vieles beschließen. Mal wieder jung sein und laut. Oder leise aber da und nicht woanders hinwollen, den nächsten Tag vergessen, ohne Erinnerungen und Zukunft an der Wand lehnen. Größer wird es nicht, näher kommt es nicht, wir haben nur das. “Ich werde dich wiedersehen, weil ich es will“.
Liz hat es verfasst, und zwar am 5. August 2007 um genau 18:01
Kategorie : Blicke | 0 Kommentare
Werte Mitarbeiter von frazr.de,
schon schade, dass ihr angeblich eine Plattform für Blogs eröffnen wollt, aber dann eure studentischen Mitarbeiter losschickt, um in hochgradig unprofessionellen E-Mails Blogger zu fragen, wie man denn E-Mails an andere Blogger verfasst, damit die nicht gleich im Spam-Filter landen. Sehe ich so aus, als würde ich jemandem helfen, der erst einmal hinter jeden Satz zwei Ausrufezeichen setzt und in etwa folgendes schreibt:
“ich arbeite hier in berlin für Frazr Internet (frazr.de) und würde diversen Bloggern gerne ein Mail senden und erklären, dass wenn sie sich (kostenlos) registrieren und ihren Account nach dem Blog nennen in der Google Page Rank steigen!! Für sie eine ideale und unkomplzierte suchmaschinenoptimierung und für uns mehr user!! würde da gerne ein Mail damit herum senden, möcht aber natürlich nicht, dass das sofort als spam abgestempelt wird, denn es ist echt intressant für die blogger! kannst du mir vielleicht irgendwelche tips geben bzw. weiterhelfen??
wäre wirklich toll!!”
Keine Ahnung haben, Hauptsache dabei. Juchhei.
Und nein, diese Mail war kein maschinengenerierter Spam, da sitzt tatsächlich ein Menschlein dahinter, dass auf eine etwas polternde Antwort wirklich zurückschreibt: “würd dich das gar nciht reizen?? ich meine, dass es ja kostenlos ist und nur im schlechtesten fall mehr user für dich bringt?”.
Ja, mich würde das gar nicht reizen.
Liz hat es verfasst, und zwar am 3. August 2007 um genau 15:59
Kategorie : Fragen | 9 Kommentare
Haftnotiz
Nicht nur ein weißes T-Shirt anziehen, wenn man zum Abendessen rausgeht, alle Regenschirme verbummelt hat und Regen angekündigt ist. Dann auch kein Eis mit Schokosoße zum Abendbrot essen. Führt zu Verklebungen aller Art.
Designfrage
Wo gibt es halbwegs schöne Verlängerungskabel samt Steckdose? Ich bin es leid, diese tausend hässlichen Kästen mit abertausend verschiedenfarbigen Steckern und Kabel im Zimmer rumliegen zu haben. Gibt es da schon eine Lösung, die dazu auch noch bezahlbar ist und die das ganze Gewurschtel irgendwie versteckt?
Liz hat es verfasst, und zwar am 2. August 2007 um genau 20:28
Kategorie : Fragen | 5 Kommentare
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Jul | Sep » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||