Lisa Licht

Wenn ich nicht zuhause bin, bin ich schräg gegenüber. Mit dem Kopf im Himbeereis. Oder im Galao.
Liz hat es verfasst, und zwar am 15. April 2007 um genau 12:59
Kategorie : Berlin | 2 Kommentare

Wenn ich nicht zuhause bin, bin ich schräg gegenüber. Mit dem Kopf im Himbeereis. Oder im Galao.
Liz hat es verfasst, und zwar am 15. April 2007 um genau 12:59
Kategorie : Berlin | 2 Kommentare
Meine Güte, sind Sie froh. Sie haben den Dreizehnerfreitag überstanden, Sie juchzen und keuchen und flanieren, dass es eine stille Freude ist sein könnte, und wedeln mit der Titelseite vor den fremden Gesichtern, während Sie ihren Banknachbarn in der U-Bahn vollquatschen: “Toll, nich?! 20° morgen!”. Diese Prophezeiungen den Sommertemperaturen gegenüber sind so austauschbar wie das Haar in der Suppe. Sieht gleich aus, schmeckt gleich und die Verursacher interessiert es nicht. Könnten Sie nun bitte aufhören so zu tun, als hätten Sie noch nie Sonne gesehen, als sei es noch nie warm gewesen im April? Fangen Sie doch heute damit an, sich an sowas zu gewöhnen, und tun Sie mir einen großen Gefallen. Vielleicht lesen Sie dann ja morgen auch mal die Unterzeile, da steht dann das mit dem Klimawandel. Eis drauf getropft? Macht nix. Steht nächstes Jahr wieder da.
Liz hat es verfasst, und zwar am 14. April 2007 um genau 10:37
Kategorie : Berlin | 2 Kommentare
Die meisten Lieder sind nicht neu. Und doch klingt alles anders. Julius nimmt eine Platte auf, man kann sie vorbestellen und das wird alles ziemlich gut, die ersten Versionen liegen in meinem Ohr. Nächstes Wochenende bin ich in Bremen, um hier und da auch noch etwas einzusingen. Aber wer die Platte nicht hat, hat schon verloren. Und wir wissen alle, wie scheiße sich das anfühlt. Dann gibt´s auch kein Spielbrett, dass man aus Wut dann leer fegen könnte.

“Wir haben die Dinge geordnet. Jetzt liegen sie da. Irgendwie auch nicht besser, als es vorher war. Und du packst sie zusammen und schnürst sie zu, sagst bedächtig und in Ruhe: Ich muss dir was sagen über die Dinge, die da lagen, und die Dinge im Allgemeinen. Und du atmest ein. Manche Dinge kommen und verändern dein Leben, es sind eher wenige. Viele Dinge hingegen kommen vorbei und verändern ein bisschen, machen was neu. Und du sagst leise: Manche Dinge ändern dich nie.”
(Diese Lieder liegen mir mehr am Herzen als das meiste andere.)
Liz hat es verfasst, und zwar am 11. April 2007 um genau 22:06
Kategorie : Ton | 1 Kommentare

“Bist du zu Hause oder hast du gewartet? Und weißt du, um was es geht? Kennst du den Ort, an dem das Grab deiner Großmutter steht? Und schreibst du irgendwann ein Testament? Errätst du meine letzten Worte? Was hortest du in deinen Hosentaschen, und spielst du gelegentlich mit dem Gedanken, den Inhalt gleich morgen zu verborgen? Bist du dir sicher, trägst du Pullover und hast du Geschwister? Willst du wissen, wie die Liebe einen Rucksack trägt? Wo genau liegt die Mitte, und vorallem, von was? Warst du schon da und wolltest noch bleiben? Hast du Lust, mir mal zu schreiben, und wir reden über dich und über mich, über Zeit und über Straßenbahnen? Welche Frau war immer schöner? Und wen liebst du im Schlaf? Hast du die Ländereien gesehen, die der Schlaf erobert und alle, die in ihm wohnen? Gehörst du dazu? Oder würdest du nie? Wie lange hält eine Sekunde? Siehst du in den Rückspiegel und liest die Dinge daneben? Besetzt der tote Winkel immer dieselbe Stelle? Wieviele Augen trägt deine Nase? Und wonach riechen sie dann? Wo ist gestern der Schneebesen gewesen? Und magst du morgen Mangos? Ab wann musst du lachen? Kennst Du das Gefühl, wenn der Soundtrack sich endlich von alleine abspielt, kurz bevor der Herr der Gezeiten sacht ausblendet? Wer schreibt das Drehbuch, und lass mich noch fragen: deinen Kaffee, schwarz oder weiß?
Bist du soweit? Und hörst du sie reden? Hast du den Soundtrack, fühlst du die Bässe und hast du mich eben an dieser Ampel stehen gesehen? Wie geht der Klopfton, und würde dir auffallen, wenn es dich niemals gegeben hätte? Kannst du dich halten und fängt alles erst an? Wann bricht das Lächeln durch und vor allem, woraus? Erinnerst du dich und wird dir dann heiß? Weißt du, wie das mit dem Töten funktioniert? Und wenn nicht, interessiert es dich denn? Wo endet diese Geschichte? Lichtet sich etwas und wird uns schon wärmer? Von was wird dir übel? Hast du dir jemals die Prozentzahl der Jahre ausgerechnet, die dir noch bleiben, wenn du, sagen wir, etwa fünfundsiebzig wirst? Wartest du auf ein gutes Ende oder blätterst du vor? Glaubst du mir, wenn ich dir sage, dass ich manchmal Flügel trage? Und was, wenn nun gerade heute einer dieser Tage ist, die, das hab ich verschwiegen, selten auf dieser Straße liegen? Kannst du mich lieben? Oder ahnst du Gefahr? Ab wann schlägst du zu? Wusstest du, dass du mich manchmal begehrst? Hast du das Ticket für meinen Flug mit germanwings nach sonstwohin, und wir fliegen unbekannt und Business Class, wir trinken unseren Kaffee weiß, mit Schuss und über dieser Stadt? Was hast du vorgehabt und erfüllst du den Plan? Ziehst du mich an und was hältst du dir vor? Welche Namen hast du dir selber noch niemals gegeben? Und welche hast du für mich? Ist irgendwas wichtig? Wo spielt die Musik und wer trägt die Verantwortung für Tempo, Crescendo und Plattenvertrieb? Und muss, nur das eine noch, alles immer einen Sinn ergeben?”
Von U.A.Sandig auf Augenpost.de
Liz hat es verfasst, und zwar am 11. April 2007 um genau 11:27
Kategorie : Fundstücke | 1 Kommentare

Morgens halb neun in Berlin. Ringbahn. Eine kleine blonde Frau verkauft den Straßenfeger. Frau Lindemann und ich gucken müde aus der Wäsche. Schräg gegenüber hat ein Mann mit die Augen geschlossen und döst. Die anderen sind einfach da und gucken oder lesen Zeitung, essen oder hören Musik. Ringbahn eben. Die Frau hat ihren kurzen monotonen Vortrag beendet und schließt mit den Worten: “Und ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag“. Daraufhin öffnet der Mann die Augen, streckt sich und sagt, kurz nachdem die Frau an ihm vorüber ist, mit vollstem Ernst: “In dieser Stadt gibt es keinen schönen Tag!“
Liz hat es verfasst, und zwar am 10. April 2007 um genau 13:34
Kategorie : Berlin | 8 Kommentare
“Knut bringt alle Leute zum Strahlen. Zumindest alle, die ein Herz haben“, sagte mir eben ein ebenso herzensguter Mensch und drohte im nächsten Satz damit, mir den Kopf abzubeißen, wenn ich das wirklich schreibe. Naja. Is alles noch dran. Aber im Haus ein paar Straßen weiter wohnt angeblich die halbe Fußballnationalmannschaft. Haben Sie die Eier und gehen Sie lieber dahin anstatt den Zootieren auf den Nerv zu gehen.

Erklärung zum Bild: Im Hause angeblich ansässig seien Lehmann, Klose, Podolski, Lahm und Friedrich.
Liz hat es verfasst, und zwar am 8. April 2007 um genau 10:33
Kategorie : Berlin | 0 Kommentare

Es ist ein seltsames Gefühl. Man sagt, dies sei ein Neuanfang. In welchem Ausmaß ist eigentlich egal. Fakt ist, dass die Dinge ein Ende haben und nun neue Kapitel beginnen und man weiß ja auch nie, was passiert und wie man die Sache gut über die Bühne bringt. Man soll sich neu einlassen, die Straßen wiedererkennen, man soll die Menschen grüßen und die anderen nicht mehr sehen, man soll am besten alles gleichzeitig und in vollem Maße und sich dabei auch immer schön treu bleiben und nie den Faden verlieren. Man soll wissen, was wo ist und wann und Pausen machen und im Tempo bleiben und die Welt nicht aus dem Takt bringen und immer schön in die Fugen bohren.
Ich weiß immer nicht, ob ich losgehe oder ankomme.
Liz hat es verfasst, und zwar am 5. April 2007 um genau 16:04
Kategorie : Moi | 4 Kommentare
… Kettenmails habe ich noch nie weitergeschickt, eigentlich müsste ich längst dreimal vom Auto überfahren, mit Pech überschüttet worden und siebeneinhalb mal von herabfliegenden Flugzeugtoiletten erschlagen worden sein. Da dies bisher aber noch nicht passiert ist, der nicht ausgesprochene aber doch gefühlte Neuanfang seine besten Klamotten angezogen hat und nun fein herausgeputzt durch die Gegend strahlt, fang ich doch mal ein Stöckchen. Ungezwungene Freiwilligkeit ist ja doch die Mutter der Quatschmachkiste. Sie sehen, ich habe eindeutig zuviel Lackdampf und Staub eingeatmet in den letzten Tagen. Wird aber alles wieder. Versprochen. Die Sonne tut ihr übriges.
Von Herrn Glatzopatzo erhielt ich also diesen Zuwurf und schmeiße damit samt Anlauf weiter an Lu und Katinka. Ach ja, es geht um Flüssignahrung. Komisches Thema, aber muss ja auch mal sein.
Morgens?
Irgendwann zwischen zwei und drei Uhr gelegentlich ein Schlückchen Wasserflascheninhalt von neben dem Bett. Variiert jedoch stark. Ansonsten dringend Kaffee zum Frühstück. Bei mehr Zeit gerne auch Orange-Mango aus der knubbeligen Plastikflasche.
Mittags?
Nichts besonderes. Was so über den Weg läuft. Ich trinke eh zu wenig, sagt mein Gewissen.
Abends?
Herrjee. Hat man so Einzelgetränke für die Tageszeiten? Ich nicht. Gerne Tee, Wasser, Saft, Kaffee nicht. Ich sehe gerade, die Nachtgetränke folgen noch.
Sport?
Eindeutig Wasser oder Apfelschorle. Isostar geht mal gar nicht.
Bester Longdrink?
Ich bin da nich so kategorisch. Und auch nicht sonderlich geübt. Vorschlägen gegenüber aber absolut aufgeschlossen.
Bestes Bier?
Augustiner! Mädchenbier, spitzen Etikett und mittlerweile auch immer öfter in Berlin gesehen. Die Bayern können was. Hin und wieder. Zur Abwechslung dann auch Tegernseer oder Tannenzäpfle.
Bester Wodka?
Siehe Longdrink. Meine Geschmacksnerven sind da nicht so wählerisch bzw. ich kann mit geschlossenen Augen ja nicht einmal fettarme von normaler Milch unterscheiden.
Cocktailtime!
Ich wiederhole mich. Aber bei dem Wort muss ich immer an Gareth Kenan aus The Office denken.
Bestes Wässerchen?
Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht meinen Lokalpatriotenhut auf dem Kopf hätte.
Essen gehen?
Immer wieder gern. Morgen?
Sterbebett?
Rund! (Was hat diese Frage hier zu suchen?)
Rot oder Weiß?
Abhängig von Tagesform und nachfolgendem Aktivitätenplan.
So. Das zum Thema Getränke für heute. Ich hab Durst.
Liz hat es verfasst, und zwar am 4. April 2007 um genau 10:31
Kategorie : Fragen | 0 Kommentare
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