Wo soll das hinführen?, fragst du.

Tele liefen bei mir bis vor kurzem meist in der Sparte: “Ganz nett, brauch man nicht wegdrücken, muss man jetzt aber auch nicht unbedingt von selbst anmachen, auf Dauer etwas seiernd und daher anstrengend, stört aber nicht“. Seit dem neuen Album “Wir brauchen nichts”, ertappe ich mich dabei, an Ampeln zu summen, auf dem Fahrrad, in der Uni. Vielleicht sind das die Hormone, vielleicht die Jahreszeit. Vielleicht ja auch sowas wie musikalische Weiterentwicklung auf beiden Seiten. Sagt mir jemand, was ist es?
Hach. Prozess, Prozess. Endlich kriegt mich mal wieder jemand. Sonst ist das ja immer eher so eine Sache von: “Was Neues? Och ja. Aber ich hab jetzt grad keine Lust mir das komplett und mich erst einmal hinein zu hören“. Dann greif ich auf die altbekannten Sachen zurück. Von denen weiß ich, dass sie funktionieren, helfen, therapieren und begleiten. Ewig währende Lieben und so. Daran glaub ich in Sachen Musik ja noch. Aber neue musikalische Freuden muss ich selbst zufällig entdecken oder man muss sie mir aufsetzen, mehr sofort als sogleich, mehr aus Versehen als gewollt. Passiert selten, aber wenn, dann hält das oft länger.
Liz hat es verfasst, und zwar am 28. April 2007 um genau 9:10
Kategorie : Ton | 2 Kommentare