Bohrer im Ohr

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Gibt es eine hinreichende Erklärung dafür, warum Bauarbeiter um viertel nach sieben am Montagmorgen beginnen, den Putz des Nachbarhauses mit Bohrmaschinen oder sonstigem Gerät abzuklöppeln? Warum von viertel nach sieben bis meistens genau zu der Uhrzeit, zu der man dann wirklich aufstehen muss? Warum sitzen sie dann lustig grinsend und völlig unbeschäftigt auf dem Bürgersteig herum? Warum machen sie erst dann die stillen Arbeiten?

Gerne wird ja auch samstags um zehn nach sieben angefangen. Is man schneller fertig, was?!
Die Frage dabei ist ja außerdem, was macht man dann, wenn das eigene Zimmer vibriert, die Nachbarin dazu noch ihre Bummsmusik auspackt, weil sie von den Bohrern wohl auch was mitbekommen hat, außer schlecht gelaunt aufzustehen, immer wieder mit bösen Blicken den Balkon zu taxieren, auf den man sich ja eigentlich stellen und rumbrüllen könnte, das dann aber doch wieder zu lassen, in die Küche zu schlurfen, Kaffee zu machen, die Zeitung zu holen und dann mit dem Blick in den Hof den Tag herbei zu beten, an dem dieser bescheuerte Putz endgültig Geschichte ist.

Zusatzfrage: Sind diese Planen an den Gerüsten dazu da, dass die Bauarbeiter nicht nass werden, falls es mal regnet, oder damit keine Steine auf die Autos bzw. Fußgänger fallen?

Liz hat es verfasst, und zwar am 26. Februar 2007 um genau 11:31
Kategorie : Berlin, Fragen | 3 Kommentare


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