We still wait for something to happen

Und als Thees Uhlmann gestern im Babylon Kino am Rosa-Luxemburg-Platz neben Markus Kavka saß, sein fünfzehntes Glas Rotwein kippte und bei einem Text über Prokrastination aus Herrn Kavkas neuem Kolumnen-Buch aufschrie: “Du bist mein Macker! Die Krankheit hab ich hoch zwei!“, da lachten alle, aber wurden auch schnell wieder stumm.
Und mir fiel auch plötzlich wieder ein, auf und vor allem wie Schuppen von den Augen, wie wichtig Entscheidungen sind. Und diese zu artikulieren. Und wie strukturiert und durchsichtiger diese ganzen Geschichten wären, wenn man sie mal aussprechen und klarstellen würde. Wenn man nicht immer so vor sich hin machen und leben und tun und erledigen und rumliegen und schreiben und hoffen und wünschen und verstecken und andeuten würde, sondern sich einfach offenbaren. Und dann machen und los.
Eigentlich hat man ja nichts zu verlieren. Außer der einen kleinen Hoffnung, dass man mal nichts sagen muss und trotzdem alles ok ist und dabei noch unglaublich gut und auf Augenhöhe.
Liz hat es verfasst, und zwar am 24. Februar 2007 um genau 19:44
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