Petula : Connect The Dots

A confident and desperate man weiß sonst, wie man mit hoher Stimme Zerbrechlichkeit herstellt, die fast zu Grausamkeit wird, weil sie einen an den Stellen berührt, die gerade erst wieder zugewachsen sind und noch empfindlich.
Hier bleibt er erstaunlich auf dem Boden, aber man kennt den Moment. Das Telefon, der Beat aus Regen und Schritt und Motorklackern und darüber immer die Empfindung, das Gefühl, dass man doch eigentlich weiß, wer da vor einem steht. Und man geht um ihn herum und baut eine Brücke durch Erzählung, durch Erklärung, durch Beschreibung. Weil es anders nicht geht.
Der Beat klopft nicht an, der legt einfach los. Die Gitarre hängt am Hosenbein, die Stimme kommt zögerlich hinterher, übernimmt letztendlich aber das Ruder. Sing me to sleep, sagt sie. Und weiß eigentlich doch recht genau, was sie will.
Das ist ein Sänger und ein Songwriter. Das ist Symbiose von Beat und und zurückhaltender Gitarre aus einer Hand. Da sind die Plings genau auf den Moment. Nicht mehr als muss, genug um zu verstehen und damit irgendwie genau richtig.
Das Ende bricht. Aber das haben Abschiede einfach so an sich.
Liz hat es verfasst, und zwar am 5. März 2006 um genau 15:07
Kategorie : Ton | 2 Kommentare