Die Sache ist ja die, dass es so viele Sachen sind.

Monat: November, 2005

Plukker Plukker

Mir flimmert der Blick. Von diesem Themenklopps, der nun eingegrenzt und in Form modelliert wurde, es wird schon klappen morgen. Von diesen Dingen, die so interessant gar nicht sind, aber als dieses von mir verpackt werden sollen. Von der Hoffnung auf den Uniwechsel und den Gedanken an die kleinen Dinge, die vor Amerika einfach noch erledigt werden müssen. Nach und nach hake ich ab, aber ich kann mich doch nicht wehren gegen wacklige Knie und das Bedürfnis nach Innehalten. Ich leg jetzt den Kopf ab. Rein in die Kissen und versuche, mal vor eins die Augen zu schließen und mich auszuschalten. Momentan laufe ich tagsüber auf Hochtouren und nachts auf Standby.

Man geht mir besser aus dem Weg zur Zeit, wenn man nicht aushalten will, wie sich Stimme und Stimmungen überschlagen. Drahtseilakt, Hochspannung und Gummihoppse.

Der Welt den Rücken

Kleidungsstücke aus Fleece bekommen in diesen Tagen einen völlig neue Bedeutung. Draußen wettert es winterlich und hier drinnen plärrt der Drucker. Ich falte meine Kontoauszüge so klein ich nur kann und versuche mir einzureden, Geld sei nur bedrucktes Papier. Trotzdem planen einem diese Schnipsel Zeit zurecht und die Entfernungen, die man zurücklegen kann. Luft zieht über den Nacken und in den Körper ein,man wird die kalten Füße nicht los. Ich drehe The Low Frequency In Stereo laut auf draußen und laufe anstatt die Bahn zu nehmen.


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